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/template/media/country/de.gif Land der Ruhe RSS
Vom Leben überrollt. So fühlen sich sehr viele wenn sie des Abends halbtot ins Bett fallen. Zu müde noch länger die Augen aufzuhalten, und dabei gleichzeitig zu aufgedreht um zu einer inneren Ruhe zu kommen. Die feinen Nervenenden unter der Haut vibrieren permanent während sie dabei zu erschöpft sind sich überhaupt noch im Bett zu bewegen. Und an Schlaf ist nicht zu denken, weil die ganze Zeit die Gedanken nicht zur Ruhe kommen wollen. Und dann redet ein Pastor vom "Land der Ruhe"? Es klingt irgendwie weltfremd. Ich weiss, das klingt skurril. Aber dennoch ist es eine Realität und eine Tatsache, wegen der ich überhaupt Pastor geworden bin. Um möglichst vielen den Weg in dieses Land zu zeigen habe ich vor Jahren meinen Beruf verlassen und bin Pastor geworden, denn der Weg in dieses Land ist in Jesus verborgen. Er ist der Weg in diese Ruhe und damit in den Zustand des inneren Friedens. Die Beiträge meines Blogs handeln davon - von der Reise in dieses neue Land.
andacht   jesus   vornheder   evangelium   gnade   land-der-ruhe   predigt   prediger
Hinzugefügt am 06.07.2014 - 16:55:15 von fvornheder
Kategorie: Sonstige Blogs
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Die fantastischen Vier [Post 208]
Kennst du die Comicverfilmung der Geschichte von den „fantastischen Vier“? In den letzten Monaten ist wieder einmal eine Neuauflage des Klassikers in die Kinos gekommen. Die Geschichte des Filmes handelt von vier Personen, denen, mit übermenschlichen Kräften ausgestattet, einander ergänzend, nichts unmöglich scheint. Sie schützen, retten, helfen was auch immer anliegt und bekämpfen gemeinsam das Böse, das an allen Strassenecken lauert.Als ich über diese Geschichte nachdachte, (es ist schon komisch, worüber man in ruhigen Momenten nachdenkt - vielleicht weil ich das Buch von Craig Groeschel gerade gelesen habe) fiel mir ein Mann in der Bibel ein, der auch seine ganz persönlichen „fantastischen Vier“ hatte. Und irgendwie waren es auch Superhelden, denn diesen vier Freunde machten auch für ihn das Unmögliche wahr. Er, der gelähmt war, hatte vier Freunde, die ihre Hoffnung auf Jesus setzten, die sich die Mühe machten, ihren Freund auf einer Trage zu Jesus zu bringen. Sie opferten Zeit und mühten sich ab, weil sie die Hoffnung und das Vertrauen hatten, dass Jesus ihrem Freund helfen kann.„Als Jesus eines Tages Gottes Botschaft erklärte, saßen unter den Zuhörern auch Pharisäer und Schriftgelehrte. Sie waren aus allen Orten Galiläas und Judäas und sogar aus Jerusalem gekommen. Gott gab Jesus die Kraft, Kranke zu heilen. Da brachten einige Männer einen Gelähmten auf einer Trage. Sie versuchten, sich durch die Menge zu drängen und den Kranken zu Jesus zu bringen. Aber sie kamen an den vielen Menschen nicht vorbei. Kurz entschlossen stiegen sie auf das Dach, deckten die Ziegel ab und ließen den Mann auf seiner Trage durch die -ffnung zu Jesus hinunter.“Lukas 5:17-19 HFADie vier Freunde liessen sich einfach nicht aufhalten. Ihr Wille, diesen Gelähmten zu Jesus zu bringen, war stärker als jeder Widerstand und jedes Hindernis. Wer waren aber diejenigen, die den Zugang zu Jesus behinderten? Es waren die religiös Interessierten. Die, die über Jesu Worte diskutieren wollten, die gaffen wollten, wenn er etwas Besonderes tat und sagte. Diese verhinderten, dass der eine, der ihn wirklich so nötig brauchte, zu Jesus kommen konnte. Ist es in unseren Tagen nicht manchmal auch so, dass wir in unseren Gemeinden und mit unseren Gemeinden mehr im Wege stehen, als hilfreich sind?  So wie Craig Gröschell in seinem Buch „Es“ (1) schreibt. Er war als Referent in eine Gemeinde eingeladen. Eine Frau erklärte ihm vor der Veranstaltung, dass heute eine „Neue“ kommen würde. Er soll es ja nicht vermasseln. Es müsse ja wirklich eine Attraktion sein, wenn eine Frau erstmalig zum Gottesdienst kommt ... Als Craig dann vor Beginn der Veranstaltung mit einem Ältesten im Eingangsbereich der Kirche stand, da kam sie! Man sah es bereits an ihrem Äusseren an als sie den Weg vom Parkplatz zum Eingang ging. Die junge Frau sah aus, als hätte sie in den Kleidern geschlafen, Sie war nicht ungepflegt, nur man sah ihr offensichtlich an, dass sie ein hartes Leben hatte. Ihre Körpersprache war nervös und verunsichert, verständlich, denn es benötigt schon viel Mut alleine eine unbekannte Gemeinde zu besuchen. Der Älteste, der bei bei Craig stand, wandte sich der jungen Frau zu und versperrte ihr den Zugang zum Gemeindesaal: „Fräulein“, sagte er einschüchternd, „in der Kirche ziehen wir unsere besten Kleider für Gott an.“ Craig schreibt: Die Augen der jungen Frau füllten sich mit Tränen, als sie schnell zum Auto lief um sich davon zu machen.Diese Frau war wie der Gelähmte auf der Matte: Bedürftig, die Hoffnung auf Jesus setzend. Nur im Unterschied zur jungen Frau hatte der Gelähmte die „fantastischen 4“ - wirkliche Freunde, die den Willen hatte, gegen jeden Widerstand ihren gelähmten Freund direkt vor Jesus zu bringen.Ich wünschte mir mehr Christen wie diese, Männer und Frauen, die sich nicht von Hindernissen aufhalten lassen, wenn es darum geht, diejenigen zu Jesus zu bringen, die ihn wirklich benötigen. Machst du mit? Jesus braucht dich nicht als blockierenden Zuhörer, sondern als Teil einer „fantastischen-Vier-Truppe“, die Widerstände überwindet, um zu helfen, dass das Leben wieder heil wird. (1) Unwiderstehlich, das Geheimnis anziehender Gemeinden, Craig Groeschel Seite 126See more at: “Land der Ruhe” Blog = www.land-der-ruhe.com “Land der Ruhe” auf Instagram = www.frank-vornheder.info Informationen zum Autor unter folgendem LINK zum AutorAlle Beiträge, auch ältere, erhalten Sie unter: Willkommen im Land der Ruhe Dieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen gestattet - International Lizenz 4.0. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://land-der-ruhe.blogspot.ch oder direkt beim Autor: Pfr. Frank Vornheder via Mail: frank.vornheder@gmail.com erhalten.
09.09.2016 - 11:10:00
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Tod durch das Abendmahl? [Post 207]
In meinen Kindertagen bin ich manchmal mit meiner Grossmutter am Sonntagmorgen in die Kirche gegangen. Der Rest der Familie hatte kein Interesse daran, den einzigen freien Tag der Woche in einem, zu damaliger Zeit, dunklen Gewölbe zuzubringen. Da unsere kleine Dorfkirche auch nicht gerade vor Leben sprühte, war ihre Entscheidung nachvollziehbar. Als Besonderheit gab es in unserer Kirche im Altarraum, versteckt hinter dem Altar, eine fest in den Halbrund eingebaute Bank. Dort sass niemals jemand, so dass ich mich schon als Kind fragte, wofür so eine Einrichtung sein sollte.  Später, in meiner Konfirmandenzeit, hatte ich dann beim Pfarrer nachgefragt, wofür denn diese Bänke wären. Er erklärte mir damals, dass diese Plätze in früheren Zeiten für die Presbyter und Kirchenvorstände reserviert gewesen waren, da sie für den Ablauf der Abendmahlsfeier Sorge tragen mussten. Als Teenie hatte ich danach das Bild von einigen ergrauten Häuptern, die, wenn die Gottesdienstbesucher zum Abendmahl nach vorne kamen, dort hinter dem Abendmahlstisch mit bösem Blick den Daumen senkten, wenn die falschen Personen nach vorne kamen, im Kopf. Der Pfarrer sagte mir auch: „Sie kontrollierten, wer das Mahl des Herrn bekommen durfte und wer nicht. In einigen Kirchen gab es sogar „Hurenbänke“ unter der normalen Bestuhlung der Besucher, welche für unverheiratete schwangere Frauen reserviert waren. Sie waren angewiesen auf diesen Plätzen ihren Sitzplatz zu finden und wer dort sass bekam kein Abendmahl ausgeteilt. Viele Plätze waren in diesen Tagen in der Kirche mit Namensschildern versehen, da ein wesentliches Einkommen der Kirche durch die feste Vermietung von Sitzplätzen generiert wurde. Auch die Hurenplätze waren mit kleinen Schildern versehen. Versehentlich wird dort niemand Platz genommen haben.“Die Praxis der Abendmahlskontrolle wirkt auf uns befremdlich und auch abstossend. Sie passt gar nicht in unser Verständnis der Gnade Gottes, die gerade zur Zeit der Reformation wieder entdeckt wurde. Und doch entspringt diese Ansicht der Kontrolle beim Abendmahl einer Aussage von Paulus - die jedoch zumeist missverstanden wurde:  „Wer nun unwürdig das Brot ißt oder den Kelch des Herrn trinkt, der vergreift sich an des Herrn Leib und Blut. Darum prüfe sich jeder, und dann erst esse er von dem Brot und trinke er aus dem Kelch! Denn wer da ißt und trinkt, ohne den Leib des Herrn zu unterscheiden, der zieht sich durch sein Essen und Trinken ein (göttliches) Strafgericht zu. Deshalb sind auch so viel Schwache und Kranke unter euch, und manche sind schon entschlafen.“‭‭1. Korinther‬ ‭11:27-30‬ ‭GANTP‬‬Derjenige, der unwürdig das Abendmahl zu sich nimmt, läuft Gefahr, krank zu werden und zu sterben. So schreibt es Paulus in diesem Abschnitt. Diese Androhung gilt für alle, die „unwürdig“ das Abendmahl zu sich nehmen. Nun stellt sich die Frage: Wer ist unwürdig? Kann es sein, dass „Sünder“ zu unwürdig sind, das Abendmahl zu sich zu nehmen? Dass zum Beispiel unverheiratete Schwangere zu ihrer eigenen Sicherheit ausgeschlossen werden? Das ist unsinnig und widerspricht der Botschaft des Gnaden-Evangeliums. Keiner - wirklich niemand - kann aus eigener Kraft sündlos genug sein, um vor Gott so gerecht zu sein, das Abendmahl zu empfangen. Denn die Gnade Gottes zeigt sich dadurch, dass Jesus alle auf ihn Vertrauenden „EINMALIG UND FÜR IMMER VON ALLER SCHULD BEFREITE“. Es ist also auch nicht die Frage, ob wir noch kurz vor dem Abendmahl um die Vergebung aller verdeckter und unerkannter Schuld gebeten haben. Denn die echte Gnadenvergebung Gottes ist einmalig und für immer. Es ist also klar: Niemand, der die Gnade Gottes in Jesus ergriffen hat, kann zu unwürdig sein, das Abendmahl zu nehmen.Es bleibt also die Frage: Wer ist mit den Unwürdigen im Korintherbrief gemeint? Es geht um die, die sich den Zugang zum Tisch des Herrn unberechtigt erschlichen haben, die bewusst vorgeben zum Leib Christi zu gehören und das Abendmahl nehmen. Diese stehen in Gefahr, dass ihnen diese Lüge zum Verhängnis wird.Hier drei biblische Beispiele (und Gleichnisse) von Personen, die sich den Zugang zum Leib Christi erschlichen haben:  1.) Gal.3,4 - In die Gemeinde in Galatien hatten sich Spione eingeschlichen, die die Absicht hatten, die Kinder Gottes in eine Mischform von Gnade und Gesetz zu bringen, was verheerende Folgen gehabt hätte. Auf sie trifft die Abendmahlswarnung zu.  2.) Mt.22,1 ff. - In diesem Gleichnis erzählte Jesus von einem, der beim Hochzeitsmahl erschienen war (Jesu Hochzeit mit der Gemeinde), jedoch kein passendes Festgewand anhatte. Jesus  meint damit jemanden, der die geschenkte Gerechtigkeit durch Christus nicht angezogen hat. Auch dieses Gleichnis gehört zur Kategorie „Hat sich wissentlich unberechtigt im Leib des Herrn Zugang verschaffen“. 3.) Apg.5,1 ff. - Ananias und Safira, auch sie gehörten zum Kreis derer, die nicht zu den "Echten" gehörten, sich aber eingeschlichen hatten um Vorteile der Gemeinde zu geniessen. Ihr Umgang mit der Spende an die Gemeinde zeigte, dass sie etwas vorgespielt hatten, was sie nicht waren.In der Warnung beim Abendmahlstext im Korintherbrief geht es also um Menschen, die bewusst und wissentlich nicht zum Leib Christi gehören (wollen), sich aber dennoch mit unlauteren Motiven Zugang zum Leib des Herrn erschlichen haben. An solche ist diese Drohung gerichtet. Niemals aber ist dieser Text an die Kinder der Gnade gerichtet.See more at: “Land der Ruhe” Blog = www.land-der-ruhe.com “Land der Ruhe” auf Instagram = www.frank-vornheder.info Informationen zum Autor unter folgendem LINK zum AutorAlle Beiträge, auch ältere, erhalten Sie unter: Willkommen im Land der RuheDieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen gestattet - International Lizenz 4.0. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://land-der-ruhe.blogspot.ch oder direkt beim Autor: Pfr. Frank Vornheder via Mail: frank.vornheder@gmail.com erhalten.
06.09.2016 - 13:01:00
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résister [Post 206]
Welch ein wunderbares Zeugnis hat uns die französische Hugenottin Marie Durand gegeben, die im 18. Jh. nach Jahren der Kerkerhaft an ihr Nahestehende schrieb: „Ich schätze mich sehr glücklich, dass Gott mich für wert erachtet hat, um Seines heiligen Namens willen Verfolgung zu erleiden. Seid versichert, dass alle Drohungen der Welt nicht bewirken werden, dass ich das mir anvertraute Gut des Glaubens fahren lasse.“Von diesem Gut des Glaubens hat auch der Apostel Paulus in einer ebenso Christen feindlichen Zeit einige Jahrhunderte zuvor im Brief an seinen Freund Timotheus geschrieben:„Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unserm Herrn noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit mir für das Evangelium in der Kraft Gottes. Aus diesem Grund leide ich dies alles; aber ich schäme mich dessen nicht; denn ich weiss, an wen ich glaube, und bin gewiss, er kann mir bewahren, was mir anvertraut ist, bis an jenen Tag. Halte dich an das Vorbild der heilsamen Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben und in der Liebe in Christus Jesus. Dieses kostbare Gut, das dir anvertraut ist, bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.“ (2. Timotheus 1,8+12-14)In dem Buch "La passion qui façonne les nations" von Charlie Cleverly wird das Leben von Männern und Frauen geschildert, die ihr Leben zu 100% Gott geweiht hatten. Darunter ist auch eine sehr bekannte Französin. Die junge Marie Durand wurde schon mit vier Jahren ihrer Mutter weggenommen, weil diese in einer geheimen Gebetsversammlung ertappt wurde. Später, als man ihren Vater, einen Prediger des Evangeliums, nicht fassen konnte, wurde sie mit anderen Christinnen eingekerkert. Ihre grausame Haft dauerte sehr lange, und ihr Leben drehte sich um zwei Imperative; Imperative, wie sie auch heute noch das Los so vieler gefangener Christen in der ganzen Welt sind: „Überlebe!“ und „Bewahre das dir anvertraute Gut!“1768 wurde die Bevölkerung von Aigues-Mortes in Südfrankreich Zeuge, wie sich aus dem Festungsturm mehrere ausgemergelte Frauengestalten herausschleppten. Die jüngste war 23 Jahre im Turm gewesen, Marie Durand 38 Jahre lang. Man hatte ihr ihre Kindheit gestohlen, ihre Jugend und ihre Kraft im Alter. Aber man hatte ihr genau so wenig wie ihrer Freundin Isabeau Menet ihren Glauben und ihre Hoffnung stehlen können. Alle Drohungen der Welt hatten sie nicht dazu bewegen können, das ihnen anvertraute Gut des Glaubens wegzuwerfen.Ob wir wohl so ergriffen vom Evangelium Jesu Christi sind, dass wir die Bewahrung dieses Schatzes des Glaubens für so kostbar erachten, dass wir ihn um jeden Preis bewahren wollen?Ich muss mir diese Frage selbst stellen: Wie tief geht mein Christsein? Und wie tief geht das vieler Christen in unseren Kirchen? Es gibt so viele Menschen, die sich scheint’s radikal bekehren, ein Gastspiel in einer Gemeinde geben, vielleicht auch aktiv werden, sogar ein Amt in der Gemeinde übernehmen. Doch sind sie, sind wir so tief und fest im Evangelium verankert, dass wir wirklich wissen für was diese Frauen ihre Freiheit einbüssten? Die katholische Kirche verfolgte in diesen Tagen alle Prediger des Evangeliums, weil sie ihre Macht, Einfluss und Stellung bedroht sah. Über den kirchlich institutionalisierten Glauben "an die Kirche", weniger an Jesus, übten sie im Kleinen wie im Grossen Kontrolle über die Bevölkerung aus. Doch plötzlich trieben "freie Prediger" ihr Unwesen, die das echte Evangelium der Freiheit und Gnade verkündeten. Was für eine Gefahr für die Machtposition der Kirche. Wir bewundern solche Christen - die "Durant's", die "ten Booms", die "Bonhöfers", die "Schneiders" und wie sie alle heissen mögen, die für das echte Evangelium der Freiheit und Gnade in Jesus aufstanden. Zu allen Zeiten gab es solche Glaubenshelden und ihre Geschichten sind überliefert.Geschichten von den Helden Gottes, die nicht zurück gewichen sind, die der Toten Religion die bindet und echtes Leben tötet widerstanden haben. Solche, die für das Evangelium in echte Schwierigkeiten kamen und darin standhaft blieben. Vergeßt nicht, wieviel Haß und Anfeindung er von gottlosen Menschen ertragen mußte, damit auch ihr in Zeiten der Verfolgung (wegen des Evangeliums) nicht den Mut verliert und aufgebt. Hebr.12,3Mit diesen Ausführungen wird eine wesentliche Absicht Gottes mit unserem Leben deutlich: Er will uns unbedingt zu ausdauernden Nachfolgern Jesu entwickeln, die lernen mehr und mehr standhaft und treu zu dem umkämpften Evangelium der Gnade Gottes und seiner Liebe zu stehen, und uns nicht von Lauheit oder falschen Lehren der toten Religion vereinnahmen zu lassen. Aus diesem Grunde enthält die Bibel immer und immer wieder die Botschaft: sei nicht verzagt, lass dich nicht entmutige, sei mutig, vertraue, und geh vorran. Denn Gottes Ziel mit uns ist ein mutiger, fester Charakter.Gleichzeitig wirken andere Kräfte auf uns ein. Der Böse, Satan selber hat das primäre Ziel uns zu entmutigen, unseren Glauben zu destabilisieren. Er will unsere Festigkeit im Glauben mit allen Mitteln erschüttern und eine mutige Nachfolge Christi verhindern. Wir müssen dies wissen damit wir gewappnet sind. Unter Verwendung von Ausschnitten eines Artikels von Jean Blanc. Alle Beiträge, auch ältere, erhalten Sie unter: Willkommen im Land der RuheDieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen gestattet - International Lizenz 4.0. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://land-der-ruhe.blogspot.ch erhalten.
04.09.2016 - 10:05:00
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Vom Sterben und Wiedererwachen der Dankbarkeit [Post 205]
„Was, mehr bekomme ich nicht? Ich will aber noch etwas von dem Gemüse und auch vom Brot haben!“ Sagts, und schon schnellt seine Hand vor um sich die Waren selber zu nehmen. Die ältere Frau auf der anderen Seite des Auslagentisch schaut mich hilflos an und ich weiss, nun muss ich einschreiten. Seit Monaten wuchsen die Probleme bei der Lebensmittelausgabe für Bedürftige. Unsere Besucher wurden fordernd, frech, fast schon pöbelhaft. Mit Ellenbogen und Gerissenheit versuchten sie die quantitatv und qualitativ die besten Waren unserer Auslagen zu ergattern. Als Team standen wir vor einem Rätsel. Was war geschehen, dass sich die Kultur der Dankbarkeit so sehr in das Gegenteil verändert hatte? Wir waren ratlos. Einige Wochen später hatte ich die Möglichkeit mit der Leiterin des Care-Centers (Bedürftigenhilfe) der Willow Creek Gemeinde in Chicago zu Abend zu essen und konnte dabei unser Problem ansprechen und mir auf diese Weise Rat von einem Profi einholen. Nach meinen Erläuterungen nickt sie nur kurz und sagte dann: „Das Problem ist bekannt. Das ist die Entwicklung, die (fast) jeder Bedürftige in unseren Einrichtungen durchmacht“. Sie hatten in å eigenen, sehr grossen Hilfsorganisation beobachtet, dass Dankbarkeit offensichtlich immer einem Entwicklungsprozess unterliegt. Es ist die Entwicklung im Herzen des Bedürftigen von „Äusserst Dankbar“ - über - „es ist Selbstverständlich“ - hin zu - „ich habe ein Recht darauf“. In den weiteren Ausführungen erklärte sie mir wie sie in dem Willow Care-Center dieser Entwicklung entgegenwirken.Später, wieder daheim, ist mir aufgegangen, dass wir alle in der Gefahr stehen diesem Mechanismus zu folgen. Das wir alle in der Gefahr sind Dinge, für die wir dankbar sein sollten, völlig selbstverständlich zu nehmen und als unser Recht zu betrachen. Scheinbar ist der natürliche Mensch ist von seiner Veranlagung her so. Auch bei uns Christen. So wie ich es beobachte, sind die Menschen nach ihrer Hinwendung zu Jesus noch von Herzen dankbar und strahlen dies in der Haltung der „ersten Liebe“ aus. Doch schon nach einiger Zeit lässt dieses nach und die Selbstverständlichkeit nimmt sich Raum – und die Begeisterung der ersten Liebe erkaltet.Darum hat das Abendmahl eine so hohe Bedeutung für unsere Entwicklung. In dem Abendmahl erinnern wir uns immer wieder daran was Jesus für uns getan hat und welchen hohen Preis er bezahlt hat um uns das Geschenk der Gnadenannahme zu machen. Nur durch ihn können wir ganz und gar ohne Fehler vor Gott stehen und uns unserer Errettung sicher sein. Sein Blut am Kreuz war in einem einmaligen Akt völlig ausreichend um uns alle für immer mit dem liebenden Vater zu verbinden. Und nichts und niemand kann uns aus seinen liebenden Armen heraustrennen. Wenn wir Abendmahl feiern vergegenwärtigen wir uns diese Tatsache und empfinden eine tiefe Dankbarkeit gegenüber Jesus. Durch Jesu Tod auf Golgatha sind wir Erben geworden. In ihn haben wir alles, den gesamten Reichtum des Himmels. In Christus sind wir nicht länger Sklaven, sondern Königskinder, die ihrem Retter, Jesus, mit dankbaren Herzen zujubeln können.See more at: “Land der Ruhe” Blog = www.land-der-ruhe.com “Land der Ruhe” auf Instagram = www.frank-vornheder.info Informationen zum Autor unter folgendem LINK zum AutorAlle Beiträge, auch ältere, erhalten Sie unter: Willkommen im Land der RuheDieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen gestattet - International Lizenz 4.0. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://land-der-ruhe.blogspot.ch oder direkt beim Autor: Pfr. Frank Vornheder via Mail: frank.vornheder@gmail.com erhalten.
01.09.2016 - 06:00:00
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Aufdanken, weil Gott mich stärkt [Post 105]
Wie Gott uns in unserer Zerbrochenheit begegnet, uns stärkt und durch uns die Welt um uns segnet.Predigt vom 28.Aug.2016 in der Connect Zofingen See more at: “Land der Ruhe” Blog = www.land-der-ruhe.com“Land der Ruhe” auf Instagram = www.frank-vornheder.info Informationen zum Autor unter folgendem LINK zum AutorAlle Beiträge, auch ältere, erhalten Sie unter: Willkommen im Land der RuheDieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen gestattet - International Lizenz 4.0. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://land-der-ruhe.blogspot.ch oder direkt beim Autor: Pfr. Frank Vornheder via Mail: frank.vornheder@gmail.com erhalten.
28.08.2016 - 16:44:00
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Gottes Erfrischung für dich [Post 204]
Gott will dich erfrischen, will dem Müden und erschöpften neue Kraft geben, so schreibt es die Schrift. Aber wie gescheiht dies praktisch, was muss ich tun, um diese neue Kraft aus der Fülle Gotts zu erhalten?„Und da er so mit mir redete, wurde ich erquickt (kam der Geist über mich) und stellte mich auf meine Füße und hörte dem zu, der mit mir redete.“‭‭Hesekiel‬ ‭2:2‬ ‭DELUT‬‬Gottes Reden zu uns ist direkt mit dem Wirken des Heiligen Geistes verbunden. Der Prophet Hesekiel beschreibt hierbei eine Wechselwirkung von "Reden Gottes -> der Geist der über den Zuhörer kommt und erfrischt -> woraus Reden Gottes resultiert". Seine erfrischende Kraft kommt über mich, wenn ich seine, an mich gerichteten Worte vernehme. Dieses Reden Gottes ist immer mit Krafterfüllung durch den Geist verbunden, oder anders herum: keine Erfrischung durch den Geist ohne das Reden Gottes. Sein "Reden an mich" und seine "Erfrischung für mich" sind direkt miteinander verbunden.Möglicherweise wusstest du dies aber schon und darum möchte ich nun das überraschende an dieser Botschaft aufzeigen: Gottes Reden zu dir geschieht viel häufger als du dir möglicherweise vorstellen kannst. Wenn du mit dem Heiligen Geist erfüllt bist, dann ist Gott vielfach am Tag mit dir am Reden. Doch bei den meisten läuft dies wie ein Küchenradio, was im Hintergrund bei der Arbeit ein wenig Musik spielt - wir nehmen es gar nicht recht wahr. Gott redet durch den Tag vielfach mit uns, und trotzdem klagen viele Geschwister darüber, dass sie Gottes reden für sie nicht wahrnehmen können. Darum gehe ich davon aus, dass nicht Gottes Reden das Problem ist, sondern das Zuhören. Wenn wir durch Unaufmerksamkeit und zu laute Nebengeräusche über sein Reden hinweg hören, können wir diese Erfrischung, die er für uns bereit hält, nicht empfangen. Unsere Unaufmerksamkeit hindert uns zumeist daran erfrischt zu werden. Darum meine Empfehlung für heute: Mach doch mal die Umgebungsgeräusch-Kulisse leiser, damit das Reden Gottes für dich besser zu verstehen ist und so die Erfrischung Gottes im vollen Umfang zu dir kommt. Erwarte Gottes Reden und seine Erfrischung heute - für dich.   See more at: “Land der Ruhe” Blog = www.land-der-ruhe.com “Land der Ruhe” auf Instagram = www.frank-vornheder.info Informationen zum Autor unter folgendem LINK zum AutorAlle Beiträge, auch ältere, erhalten Sie unter: Willkommen im Land der RuheDieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen gestattet - International Lizenz 4.0. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://land-der-ruhe.blogspot.ch oder direkt beim Autor: Pfr. Frank Vornheder via Mail: frank.vornheder@gmail.com erhalten.
26.08.2016 - 14:42:00
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In eigener Sache
Liebe Freunde, vor ein paar Tagen war ich drauf und dran meinen Blog einzustellen, da ich mir nicht mehr sicher war, ob mein Invest an dieser Stelle noch Sinn macht. Doch dann kamen zwei Rückmeldungen die mir zeigten, wie wertvoll der Blog für einige Geschwister ist und wie sehr sie davon profitieren. Gleichzeitig höre ich auf anderer Seite immer wieder das es gut wäre eine höhere Qualität zu liefern. Doch ich muss solche Wünsche ablehnen. Es ist leider für mich nur sehr schwer möglich, denn mein Blog "Land der Ruhe" ist lediglich ein "Frückstücksprodukt" meine eigene Stille Zeit am Morgen. Die meisten Posts (Beiträge) sind ein Produkt von dem, was mir selber wichtig und bedeutsam geworden ist. Manchmal entstehen die Beiträge auch durch Predigten die ich höre, durch Zeitungsartikel, Bücher oder Blogposts die ich lese. Im Falle der Theologen Rob Rufus und Dr. Paul Ellis übersetze ich auch ihre Artikel und ergänze sie mit meinen Beiträgen. Es ist mir nicht möglich in dieses "Produkt" mehr zu investieren, da dieser Blog NICHT zu den Tätgkeiten gehört, für die ich von meinen Gemeinden angestellt bin. Aus diesem Grunde kann ich nicht mehr Zeit für aufwendiges Korrigieren und Redigieren verwenden. Auch soll mein Blog unbedingt weiterhin gratis allen Nutzern im Web - UND OHNE WERBUNG - zur Verfügung stehen. Durch dieses möglichst gering gehaltene Zeitinvest sind meine Beiträge leider NICHT frei von Rechtschreib- oder Formulierungsfehlern. Beim Erstellen (zumeist am frühen Morgen) liegt meine totale Fokussierung auf dem Inhalt: Kommt das, was ist sagen möchte, möglichst klar herüber?Sollte es DIR jedoch möglich sein ein paar Minuten in der Woche in das Korrigieren meiner Beiträge zu investieren, würde ich mich über die Unterstützung sehr freuen und dir einen speziellen Zugang zu den Beiträge geben. Melde dich einfach via Mail an: gottesruhe@icloud.com Liebe GrüsseEurer Frank
22.08.2016 - 10:14:00
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Wie Gott uns schützen möchte [Post 48]
In der Bibel ist uns verheissen, dass Gott unsere Hilfe ist. Er ist unser Schutz, unser Schild, unsere Hilfe zur rechten Zeit. So lautet die Verheissung, die durch den Glauben auf unserem Leben liegt. Wir sind Hilfsbedürftig, Jesus weiss dies. Nicht umsonst bezeichnet Jesus uns alle als seine "Schafe". Warum gerade Schafe? Schafe sind in besonderer Weise orientierungslos und verwundbar. Ihre Fähigkeit sich auf freiem Feld zu orientieren geht gleich Null. Genauso sieht uns der himmlische Vater ebenfalls. Er hält uns für orientierungslos uns sehr schutzbedürftig. Daher möchte er uns durch die Kraft und Weisheit seines Geistes helfen. Er möchte uns sicher leiten und durch die Klippen des Lebens führen. An der Hand des Vaters sind wir sicher, denn er ist allwissend und allmächtig. Er ist der Gewaltigige der überall, alles bewirken kann! Es gibt keinen so mächtig und gewaltig wie ihn. Er kann uns aus jeder Krise und Notsituation herausholen.Wirklich? – Ist es so?  Vor Jahren habe ich eine Geschichte gehört, die völlig unglaublich klingt, aber doch wahr ist. Sie ist historisch durch Zeitzeugen belegt und somit völlig inhaltlich korrekt. Ein wesentlicher Teil ist auf Wikipedia nachzulesen, der andere Teil in den Überlieferungen aus alten Tagen. Was ist passiert: Armenien wird auch die Wiege der Christenheit in Europa genannt. Bereits im Jahr 301 wurde in dem Land das Christentum durch König Tiridates III. zur Staatsreligion erklärt. Vor dem ersten Weltkrieg das Land ein eigener Staat mit etwa 2,5 Millionen Einwohnern. Nicht besonders reich, aber funktionierend. Die Geschichte handelt von einem Jungen, einem Knaben, der in Kara-Kala in Armenien aufwuchs. Sein Name war Efim Gerasmovitch-Klubniken. Die Kindheitszeit bzw. Geburtszeit dieses Knaben dürfte so in etwa um 1840 gelegen haben. Er gehörte zu den Christen im Ort, seine Eltern gingen (soweit es möglich war) in eine kleine Gemeinde. Bereits in seinen Kindheitsjahren zeigte sich bei Efim die Geistesgabe des Gebets, die er in einem ganz besonderen Masse pflegte. Schon im Alter von 11 Jahren bereits mehrfach die Stimme des Herrn gehört und Visionen gehabt. Für für die anderen Christen am Ort war das inzwischen nichts besonderes mehr. Man nannte ihn (manchmal auch ein wenig spöttisch) "Efim den Propheten". Als Gott ihn wieder einmal aufforderte eine seiner Gebetswachen zu halten, hielt er dieses Mal sieben Tage und Nächte durch. Und wieder einmal hatte er dabei wieder eine seiner Visionen. Sein Grossvater hatte sich angewöhnt daran herumzunörgeln: "Es sei ja kein Wunder, das jemand der so lange ohne Essen und Schlaf bliebe Visionen habe". Aber das, was dann bei der Vision herauskam musste auch den kritischen Grossvater überzeugen. Als er diesemal in dieser kleinen Steinhütte in Kara-Kala sass sah er im Gebet vor sich eine Landkarte und eine Botschaft in wunderschöner Handschrift. Und obwohl Efim weder lesen noch schreiben konnte, bat er schliesslich um Feder, Tinte und Papier. Dann sass er 7 Tage an dem Esstisch in der Stube, einen rohen Holztisch, und malte alles ab was da vor seinem inneren Auge ablief. Die Landkarte, die Buchstaben, alles wurde ganz exakt abgemalt. Als er fertig war, wurde das Manuskript zu den Leuten im Dorf gebracht, die lesen konnten. Es stellte sich heraus, dass dieses analphabetische Kind eine Reihe von Anweisungen und Warnungen in russischen Schriftzügen aufgezeichnet hatte. In dem Text hiess es, dass zu einem späteren (ungenannten) Zeitpunkt jeder Christ in Kara-Kala in furchtbarer Gefahr schweben würde. Eine Zeit ganz grossem, unaussprechlichem Leid wurde für das Gebiet vorhergesagt. Eine Zeit in der hunderttausende von Männern, Frauen und Kindern brutal ermordet würden. In der Warnung stand auch das jedermann in ein Land jenseits des Ozeans fliehen sollte und obwohl der Junge nie ein geografisches Buch gesehen hatte hatte er eine genaue Karte des Landes gezeichnet in das die Christen fliehen sollten. Zum Erstaunen der Erwachsenen war das Wassergebiet, dass so exakt auf der Karte gezeichnet war nicht das Schwarze Meer, oder das Kaspische Meer auch nicht das weiter gelegene Mittelmeer sondern unvorstellbar weit entfernte atlantische Ozean. Es bestand kein Zweifel. Auch nicht über das Land, in das sie fliehen sollten. Die Zeichnung bezog sich auf die Ostküste von Amerika. Aber die Flüchtinge sollten sich dort nicht niederlassen, sondern weiterreisen bis sie an die Westküste kommen. So stand es in der Prophetie. Dort würde Gott der Herr sie segnen und sie zum Segen für die Nation werden lassen.Im Dorf meinten die Einen, das Efim sie zum Narren hält und sich selber lesen und schreiben beigebracht hat. Andere glaubten der Botschaft und begannen den Jungen respektvoll "Efim, den Propheten" zu nennen. Doch die Jahre vergingen und jedesmal wenn man nun von politischen Unruhen die stillen Berge um den Ararat erreichten wurden die alten Blätter hervorgeholt und gelesen. Man hörte von den Unruhen zwischen türkischen Moslems und den christlichen Armeniern und dem Morden des muslimischen Mobs in Konstantinopel. Aber Kara-Kala war ja soooo weit weg. Zudem waren viele Christen der Ansicht, dass die Gabe der Prophetie mit der Fertigstellung der Bibel aufgehört hatte.  Aber dann kurz nach der Jahrhundertwende, also um 1900-1905 verkündete Efim selber, das JETZT die Zeit der Erfüllung eingetreten sei. Jetzt, 50 Jahre nach Niederschrift, sei der Zeitpunkt gekommen zu fliehen. "Wir müssen nach Amerika" sagte er allen. "Alle die hier bleiben werden umkommen". Hier und dort packten wirklich einige Familien ihre Sachen zusammen und trauerten auch NICHT um den Besitzstand den sie zurück lassen mussten. Efim und seine Familie waren unter den Ersten die gingen. Jede Familie, die ging, wurden von denen die blieben, wüst verspottet. Die Skeptiker und Ungläubigen, darunter auch viele Christen weigerten sich zu glauben das Gott in der modernen Zeit Menschen konkrete, ganz genaue Anweisungen durch ene Prophetie geben konnte. Aber Gottes Anweisungen erwiesen sich als korrekt. Im Jahr 1914 begann eine Zeit unsagbarem Schreckens für Armenien. Mit unbarmherziger Präzision betrieben die Türken ein blutige Vernichtungsmaschine Etwa 2/3 der verbliebenden armenischen Bevölkerung wurden unter Waffenanwendung in die mesopotansiche Wüste vertrieben. Über eine Millionen (aktuelle Aufzeichnungen gehen von 1,2 Millionen) Armenier starben bei diesen Todesmärschen, andere wurden in Zügen deportiert. Mehr oder weniger alle daheim verbliebenen Einwohner von Kara-Kala sind auf diese Weise umgekommen. Einige Geflüchtete berichteten was sich in den restlichen Dörfern abspielte, wie die Türken die Christen in Scheunen einsperrten und ihnen die Wahl liessen zu konvertieren oder zu sterben. Die Christen wählten fast immer den Tod, dann zündeten die Türken die Scheune an. Die nach Amerika geflüchteten Armenier hatten sich bis Karlifornien durchgeschlagen. Als diese hörten, was in der Heimat geschah, waren sie zutiefst ENTSETZT. Jetzt meine entscheidende Frage: Würdest du auf einen prophetischen Eindruck eines analphatbetischen Knabens hin eine mehr als 16.000 KM Flucht, vermutlich über mehrere Monate, antreten? Nicht ? Dann wärest du jetzt auch tot! Denn alle daheim gebliebenen sind umgekommen. Gott kann seine Kinder schützen, wenn sie sich leiten lassen. Die Leitung durch den Heiligen Geist im Alltagsleben ist das zentrale Merkmal der Kinder Gottes„Alle, die sich von Gottes Geist leiten lassen, sind seine Söhne 'und Töchter`.“‭‭Römer‬ ‭8:14‬ ‭NGU2011‬‬Gott möchte dein Schutz, deine Hilfe sein. Er möchte dein Heil nicht dein Unheil, möchte das dein Leben gelingt. Das funktioniert aber nur dann, wenn du dich leiten lässt und auch kuriose Wege Gottes gehst.  See more at: “Land der Ruhe” Blog = www.land-der-ruhe.com “Land der Ruhe” auf Instagram = www.frank-vornheder.info Informationen zum Autor unter folgendem LINK zum AutorAlle Beiträge, auch ältere, erhalten Sie unter: Willkommen im Land der RuheDieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen gestattet - International Lizenz 4.0. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://land-der-ruhe.blogspot.ch oder direkt beim Autor: Pfr. Frank Vornheder via Mail: frank.vornheder@gmail.com erhalten.
20.08.2016 - 07:39:00
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