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Vom Leben überrollt. So fühlen sich sehr viele wenn sie des Abends halbtot ins Bett fallen. Zu müde noch länger die Augen aufzuhalten, und dabei gleichzeitig zu aufgedreht um zu einer inneren Ruhe zu kommen. Die feinen Nervenenden unter der Haut vibrieren permanent während sie dabei zu erschöpft sind sich überhaupt noch im Bett zu bewegen. Und an Schlaf ist nicht zu denken, weil die ganze Zeit die Gedanken nicht zur Ruhe kommen wollen. Und dann redet ein Pastor vom "Land der Ruhe"? Es klingt irgendwie weltfremd. Ich weiss, das klingt skurril. Aber dennoch ist es eine Realität und eine Tatsache, wegen der ich überhaupt Pastor geworden bin. Um möglichst vielen den Weg in dieses Land zu zeigen habe ich vor Jahren meinen Beruf verlassen und bin Pastor geworden, denn der Weg in dieses Land ist in Jesus verborgen. Er ist der Weg in diese Ruhe und damit in den Zustand des inneren Friedens. Die Beiträge meines Blogs handeln davon - von der Reise in dieses neue Land.
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andacht jesus vornheder evangelium gnade land-der-ruhe predigt prediger
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Hinzugefügt am 06.07.2014 - 16:55:15 von fvornheder
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Sicherlich hast du auch schon die beste Botschaft aller Zeiten gehört: „Gott ist für dich! Er liebt dich jetzt und hier und allezeit ist er bei dir." Genauso stimmt es, dass seine Gegenwart im Heiligen Geist all denen verheissen ist, die als "auf Jesus vertrauende" hier auf Erden leben. Doch dies heisst nicht automatisch, dass immer alles gut läuft.Horatio Spafford lebte in Chicago zum Ende des 19. Jahrhundert und war ein berühmter Anwalt und Geschäftsmann. Zudem war er glücklich verheiratet, Vater von vier Töchtern und einem vierjährigen Sohn. Seine Familie war in ganz Chicago für ihre Gastfreundschaft bekannt. Sie engagierte sich für die Sklavenbefreiung und war für ihre grosszügige Unterstützung von christlichen Evangelisten, unter anderem von D.L .Moody, bekannt.Man könnte in unserem Wortlaut sagen: Sie waren Gesegnete und gaben aus diesem Segen grosszügig weiter. Horatio hatte einen grossen Immobilienbesitz in Chicago und konnte sich seines Lebens erfreuen. Doch dann brach die Katastrophe über ihn herein. Zuerst starb im Jahr 1870 sein vierjähriger Sohn an Scharlach. Nur wenige Monate danach brach in Chicago ein grosser Brand aus und vernichtete seinen Grundbesitz. Zwei Jahre später beschloss die Familie Urlaub bei Freunden in Europa zu machen. Doch als das Schiff ablegen sollte wurde Horatio durch ein Immobiliengeschäft aufgehalten. Seine Frau und die Töchter schifften alleine ein und machten sich zur Ozeanüberquerung auf. Er wollte mit einem der nächsten Schiffen nachkommen, sobald das Geschäft abgeschlossen war.Nach ein paar Tagen erhielt er ein Telegramm von seiner Frau mit den Worten: "Allein gerettet! Was soll ich tun...?" Kurz danach ging es durch die Nachrichten. Das Schiff, auf dem seine Familie reiste, war auf hoher See mit einem anderen Schiff zusammengestossen und innerhalb von zwölf Minuten untergegangen. Alle vier Töchter waren ertrunken.Jetzt wusste er, dass er unbedingt seiner geliebten Frau, um sie zu trösten, nachreisen musste. So schiffte er ein und machte sich ebenso auf die Fahrt über den Ozean. Während der ruhigen Überfahrt hatte er ausreichend Zeit über die schrecklichen vergangenen zwei Jahre nachzudenken, die hinter ihm lagen. Irgendwann auf der Überfahrt verkündete der Kapitän, sie seien jetzt an der Stelle angelangt an der die "Ville de Havre" vor wenigen Wochen untergegangen sei. Hier war es nun: Das nasse Grab seiner geliebten Töchter!In jenem Augenblick des schlimmsten Schmerzes begann Horatio eine Art Gedicht zu schreiben, um seinem Gemütsleben Ausdruck zu geben. Was er dabei aufschrieb gehört zu den Zeilen, für die er berühmt wurde:Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt,ob Stürme auch drohen von fern, mein Herze im Glauben doch allezeit singt:Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn!Wie kann man solchen Verlust ertragen? Als Vater von zwei Kindern kann ich mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, was es bedeutet innerhalb von zwei Jahren alle Kinder und zudem die finanziellen Sicherheiten und damit die Unabhängigkeit zu verlieren. Und da steht Horatio mit windzerzausten Haaren an der Reling eines ebenso unsicheren Schiffes und kann sagen: „Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn!“ Wie kann dies möglich sein? Wie kann jemand, der solch Schlimmes erlebt hat, sagen, dass ihm wohl ist? Ebenso schreibt Horatio in diesen Zeilen, dass der Friede Gottes seine Seele durchdringt. Woher kommt dieser tiefe innere Friede, inmitten des schlimmsten Sturms? Paulus schreibt am Anfang seiner Briefe für gewöhnlich den Wunsch: „Gnade und Friede sei mit euch.“ Allen seinen Brieflesern wünscht er diese Erfahrung des übernatürlichen Friedens, der durch ein „Wandeln in der Gnade“ entsteht. Gnade und übernatürlicher Friede und Ruhe sind nur zusammen zu bekommen. Niemand findet die übernatürliche Ruhe Gottes ohne einem „Wandeln in der Gnade“. Andererseits wird jeder, der in der Gnade wandelt, auch den übernatürlichen Frieden und die Ruhe Gottes entdecken. Auch wenn Horatio für seine guten Werke bekannt gewesen ist, war doch der übernatürliche Friede, in dem er ruhte, ein Ergebnis vom „Wandeln in der Gnade“ und nicht seiner Werke. Nur wer im „sein“ angekommen ist, in Jesus ruht, wird dieses Erlebnis mit Horatio Spafford teilen können.Alle Beiträge, auch ältere, erhalten Sie unter: Willkommen im Land der Ruhe Dieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen gestattet - International Lizenz 4.0. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://land-der-ruhe.blogspot.ch erhalten.
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21.10.2016 - 05:00:00
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http://land-der-ruhe.blogspot.com/2016/10/was-bedeutet-mir-der-schiffbruch-post- ...
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Manchmal steht uns der Wind entgegen und Stürme ziehen auf. Es sind Tage, an denen es das Leben nicht gut mit uns meint. Doch welche Auswirkungen haben solche Zeiten auf unser Glaubensleben?Joseph Scriven wurde in Irland am 10. September 1819 geboren. Seine Kindheit und Jugend waren unbeschwert; er besuchte eine gute Schule und sein ganzer Werdegang war vielversprechend. Er machte seinen Bachelor of Arts am Trinity College in Dublin. Er hatte hohe Lebensziele und fand eine Frau, die seine Ideale teilte. Sie verlobten sich und hatten vor zu heiraten.Dann begann die Tragödie in seinem Leben. Am Tag vor der Hochzeit überquerte seine Braut eine Brücke mit dem Pferd. Am anderen Ende wartete er auf sie. Sie wurde von einer Windböe erfasst, fiel in einen Fluss und ertrank vor seinen Augen. Diesen Schock überwand Scriven niemals. Obwohl er Aussichten auf eine große Karriere in seiner Heimat hatte, hielt ihn dort nichts mehr und er wanderte aus nach Kanada. Er wollte dort seine Trauer vergessen. Zuerst lebte er in Ontario, später kam er nach Port Hope, Hafen der Hoffnung. In Kanada lernte er erneut eine junge Frau kennen und verlobte sich mit ihr. Sie heirateten, aber seine Frau zog sich eine schlimme Erkältung zu, bekam hohes Fieber und starb. Joseph Scriven lebte nun in der kanadischen Stadt Port Hope. Auf seinem Leben lag eine große Trauer und er war depressiv. Aber er lebte hingegeben an seinen Herrn, Jesus Christus. Er wurde in der Stadt Port Hope dadurch bekannt, dass er für die Ärmsten da war und ihnen half, so gut er konnte. Für Witwen und Kranke besorgte er Holz im Wald, tat viele unentgeltliche Hilfsdienste und lebte selber sehr bescheiden. Wenn man heute im Internet auf die Homepage der Stadt Port Hope geht, dann schreibt sie von zwei berühmten Persönlichkeiten, die in dieser Stadt gelebt hatten und sie prägten. Die eine war ein Schausteller, die andere Joseph Scriven. Noch heute findet man wenige Meilen von Port Hope eine Gedenktafel, die den Weg zu seinem Grab erklärt: "In Port Hope lebte ein Mann, der trotz der schlimmsten Schicksalsschläge sein Leben als Zeichen der Hoffnung für arme Menschen lebte. Er diente und ermutigte die Menschen in seinem eigenen Leid".Am Ende seines Lebens besuchte ihn ein Freund und fand ein Gedicht bei ihm unter der Überschrift: Welch ein Freund ist unser Jesus. Dieses Gedicht faszinierte den Freund. Es war das Zeugnis einer innigen Beziehung zu Jesus. Der Freund fragte ihn, wann dieses Gedicht entstanden sei. 1857. kurz vor dem Tod seiner Frau. Scriven schrieb es für seine Mutter in Irland, die so traurig war, weil ihr Sohn soviel leiden musste. Er wollte sie damit trösten und ihr zeigen, wo seine Hoffnung ist. Menschlich gesehen ist er gescheitert. Einige Zeit später fand ihn ein Freund im Winter tot in einem Fluss liegend. Ob es ein Unfall war, oder ob er das so wollte, weiß niemand.Das Gedicht bekam schnell eine Melodie und wurde zu einem der bekanntesten geistlichen Lieder, die um die ganze Welt gingen.Welch ein Freund ist unser Jesus1. Welch ein Freund ist unser Jesus,O, wie hoch ist er erhöht!Er hat uns mit Gott versöhnetUnd vertritt uns im Gebet.Wer mag sagen und ermessen,Wieviel Heil verloren geht,Wenn wir nicht zu ihm uns wendenUnd ihn suchen im Gebet!2. Wenn des Feindes Macht uns drohetUnd manch Sturmwind um uns weht,Brauchen wir uns nicht zu fürchten,Stehn wir gläubig im Gebet.Da erweist sich Jesu Treue,Wie er uns zur Seite steht,Als ein mächtiger Erretter,Der erhört ein ernst Gebet.3. Sind mit Sorgen wir beladen,Sei es frühe oder spät,Hilft uns sicher unser Jesus,Fliehn zu ihm wir im Gebet.Sind von Freunden wir verlassenUnd wir gehen ins Gebet,O, so ist uns Jesus alles:König, Priester und Prophet!(Lied, Autor: Joseph Scriven 1819-1886)See more at: “Land der Ruhe” Blog = www.land-der-ruhe.com “Land der Ruhe” auf Instagram = www.frank-vornheder.info Informationen zum Autor unter folgendem LINK zum AutorAlle Beiträge, auch ältere, erhalten Sie unter: Willkommen im Land der RuheDieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen gestattet - International Lizenz 4.0. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://land-der-ruhe.blogspot.ch oder direkt beim Autor: Pfr. Frank Vornheder via Mail: frank.vornheder@gmail.com erhalten.
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19.10.2016 - 05:00:00
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http://land-der-ruhe.blogspot.com/2016/10/wenn-depression-zu-singen-beginnt-post ...
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König David schreibt im Psalm 91, dass der Schirm des Höchsten der beste Ort ist, den wir uns vorstellen können. Praktisch der Himmel auf Erden. Doch wer darf unter diesen Schirm kommen? Dieser spannenden Frage, wer alles unter den Schirm der Gnade passt, gehe ich in dieser Predigt nach. Predigt vom 16.Oktober 2016 in der FCG Lenzburg Listen to Unter dem Schirm des Höchsten [Post 215] byPfr. Frank Vornheder on hearthis.atAlle Beiträge, auch ältere, erhalten Sie unter: Willkommen im Land der RuheDieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen gestattet - International Lizenz 4.0. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://land-der-ruhe.blogspot.ch oder direkt beim Autor: Pfr. Frank Vornheder via Mail: frank.vornheder@gmail.com erhalten.
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17.10.2016 - 08:46:00
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http://land-der-ruhe.blogspot.com/2016/10/unter-dem-schirm-des-hochsten-post-215 ...
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Die Liste derer, die freiwillig in ein Gefängnis gehen, ist lang und ihre Gründe für diesen ungewöhnlichen Wunsch sind sehr unterschiedlich. Aber beim Lesen solcher Berichte fällt einem auf, dass viele das Gefängnis als einen sicheren Ort empfinden. Zum einen können sie niemanden etwas Böses tun, aber auch anders herum fühlen sie sich geschützt und sicher.Als ich verschiedenste Berichte hierüber las, kam mir sofort ein Bezug zum biblischen Bericht in den Sinn. Die Religion, die die Pharisäer und führenden Juden in Israel zurzeit Jesu errichtet hatten, glich einem Gefängnis - von Freiheit keine Spur! Doch Jesus kam in dieses Gefängnis und rief den Gefangenen zu: "Ihr könnt frei sein!".„Wenn euch also der Sohn frei macht, seid ihr wirklich frei.“ - Johannes 8:36 NBHOder nehmen wir für dieses Geschehen ein anderes Bild. Stell dir doch einmal eine grosse Stadt, wie man sie früher gestaltete, vor. Aussen hat sie eine stark befestigte, die ganze Stadt einfassende, Stadtmauer, mit mindestens vier stark abgesicherten Toren. Diese werden Tag und Nacht von Torhütern bewacht. Innerhalb der Mauern gibt es viele kleine Gassen mit schiefen Häusern, in denen die Menschen mit ihren Familien leben. Die Einwohner dieser Stadt dienen oder arbeiten für die Fürsten oder Könige, den Herrschern dieser Stadt. Oftmals sind sie seiner Willkür, sogar zum Teil wie Leibeigene, ausgeliefert. Dieser Herrscher wohnt natürlich im prunkvollsten und am besten gesicherten Gebäude dieser Stadt, das alles überragt. In unserem Fall ist der Herrscher dieser Stadt wirklich ein Tyrann. Er hält die Menschen wie in einem Gefängnis. Niemand darf die Stadt verlassen. Dafür sorgen bewaffnete Wachen an den Toren. Geistlich übertragen ist dies die Situation, die Jesus vorfand, als er seinen Dienst hier auf Erden begann. Er traf Menschen an, die in Religion eingesperrt waren, Menschen, die deshalb wie in einem Gefängnis lebten. Vermutlich fanden die meisten von Ihnen diesen bedauernswerten Zustand, weil sie nicht anderes kannten, als normal.Doch in Wirklichkeit ist ein solches Leben zutiefst bedauernswert und leidvoll, denn der Teufel ist der Herrscher "dieser Stadt", und damit Herrscher über die Menschen, die er wie Leibeigene an der Kette der Religion hält. Er ist ein bösartiger Tyrann, für den alle schuften müssen, ohne das sie es bewusst als solches wahrnehmen. Er und seine Helfer, die von Paulus genannten Armeen der bösartigen geistlichen Mächte sorgen als die Wachen auf der Mauer und an den Toren dafür, dass niemand die Stadt verlässt und alle brav diesem Herrscher dienen. Der Beginn des Dienstes von Jesus steht wie folgt beschrieben:Nachdem aber Johannes gefangen genommen worden war, kam Jesus nach Galiläa und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Tut Busse und glaubt an das Evangelium! Markus 1:14-15 - SCH2000Um in unserem Bild von der befestigten Stadt zu bleiben: Jesus kam zu dieser Stadt, stellte sich so hin, dass ihn jeder hören konnte, und verkündete: „Evangelium“. Das heisst wörtlich übersetzt: "Die Botschaft des Königs - Ich habe gesiegt!". Er verkündete damit sinngemäss: „Ich habe eurem Herrscher die Stadttore zerstört und die Torwachen besiegt. Jeder, der darauf vertraut, und sich durch die ungesicherten Tore zu mir flüchtet, betritt mein Reich und das des himmlischen Vaters. Ihr könnt frei sein! Es gibt keine Tyrannenherrschaft mehr!“Im Detail des Verses: "Jesus kam nach Galiläa" - er kommt zu dieser befestigten Stadt, die der Teufel eisern im Griff hält. Er stellte sich unter die Menschen und "verkündete". Er stellte sich so hin, dass jeder seine Botschaft hören konnte. Inhaltlich: "Evangelium" - das heisst die Siegesbotschaft eines Königs über einen anderen. Es ist die Siegesbotschaft vom "Reich Gottes" das ausserhalb der Mauern begonnen hat. Das Reich Gottes hat über das Reich des Tyrannen gesiegt. Dann fordert Jesus die Menschen auf: "Tut Busse", das heisst direkt übersetzt: ¨Ändert eure Gesinnung, eure Einstellung zu diesem König!" und "Glaubt an das Evangelium! Seid also davon überzeugt, dass diese Botschaft vom Sieg der Wahrheit entspricht, packt eure Sachen zusammen, geht durch die ungesicherten Tore in das Reich des himmlischen Vaters ein.“Eigentlich sollte man annehmen, dass die Menschen in Scharen das Reich des Tyrannen verlassen, aber ... wer gibt schon gerne gewohntes auf? So wie auch in unseren Tagen viele Gefangene freiwillig auch nach dem Verbüssen der Haftzeit noch im Gefängnis bleiben. Und so ist es bis in unsere Tage. Menschen hören die Botschaft der Befreiung, aber sehr oft ist der Preis Gewohntes, wenn auch Schlechtes, zu verlassen zu gross. Aus diesem Grunde hören sie die Botschaft von der Gnade Gottes, die in der Person Jesus zu einem Menschen wurde, und sie sind auch davon überzeugt das diese Botschaft inhaltlich korrekt ist. Aber dennoch bleiben sie im gewohnten Leben unterwegs. Auch die Wachen auf den Stadtmauern wissen, dass die Botschaft, das Evangelium stimmt, und zittern. Und so wird niemand vom Tyrannen frei, der nicht Sack und Pack nimmt, durch die Toröffnungen geht, und damit das echte Reich Gottes betritt.Und so binden sie sich weiter freiwillig in den Ketten der toten Religion (1), die von dem Teufel so geschickt verbreitet wird, anstatt den rettenden Glauben der Freiheit anzunehmen. Solcher Glaube besteht immer aus zwei Elementen: Inhaltliche Übereinstimmung und praktischen Herrschaftswechsel. Darum schreibt Jakobus in Kap.2 ab 18 von dem Glauben UND dem Handeln. Der Glaube allein, dass die Tore fehlen, entbindet mich noch nicht von dem Tyrannen. Nur der praktische Herrschaftswechsel befreit aus seiner starken Hand. Oder wie Paulus es den Römern versucht zu erklären:Denn alle, die von Gottes Geist sich leiten lassen, sind Söhne Gottes. (Römer 8:14 GANTP) Dies ist ein Ausdruck des praktizierten Herrschaftswechsels. Darum lade ich dich ein: „Pack dein Zeug zusammen und komm mit - das Land der Ruhe wartet auf dich!“(1) Das Wort Religion heisst übersetzt "sich selber binden", oder "sich selber abbinden". Bildquelle: © Peter Reinäcker / pixelio.de' Alle Beiträge, auch ältere, erhalten Sie unter: Willkommen im Land der RuheDieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen gestattet - International Lizenz 4.0. 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10.10.2016 - 22:56:00
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Vor einigen Wochen sagte mir eine Frau: „Ich erwarte nichts, dann kann ich auch nicht enttäuscht werden.“ Das ist sicherlich manchmal bei Menschen durchaus angebracht, doch bezüglich Gott scheint mir eine solche Einstellung sehr hinderlich. Im biblischen Bericht lesen wir, dass, als Jesus nach seiner Berufung in seine Heimatstadt zurückgekommen war, die Einwohner NICHTS von ihm erwarteten. Er war ja nur der Sohn des Zimmermanns. Was sollte man da schon besonderes von ihm erwarten? Deshalb sagt die Bibel, dass Jesus wegen dieser fehlenden Erwartung keine Zeichen und Wunder bewirken konnte.Weil die Menschen in Nazareth nicht an Jesus glaubten, tat er dort nur wenige Wunder. - Matthäus 13:58 HFADie Worte "Erwarten" und "Glauben" sind direkt miteinander verbunden. Jemand, der nicht glaubt, erwartet auch nichts. Dagegen wer glaubt, erwartet auch. Verglichen mit den Jahren der ersten Christen und der Zeit der ersten Gemeinde passieren heute nur noch wenige Zeichen und Wunder in unseren Gottesdiensten. Die Situation hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der in Nazareth. Könnte dies damit zusammenhängen, dass wir, wie die Menschen in Jesu Heimatstadt, keine Erwartungen haben? Könnte es sein, dass wir uns am Sonntagmorgen ohne die Erwartung, dass Gott etwas Grosses in unserer Mitte tun möchte, treffen? Alle Beiträge, auch ältere, erhalten Sie unter: Willkommen im Land der RuheDieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen gestattet - International Lizenz 4.0. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://land-der-ruhe.blogspot.ch erhalten.
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09.10.2016 - 07:20:00
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Eine dringende WarnungDer Brief des Paulus an seinen jungen Mitarbeiter Timotheus, der seinen geistlichen Dienst in Ephesus tut, beinhaltet eine dringende Warnung vor einer Lehre mit dämonischen Ursprung. Diese ist eine Lehre, bei der bösartige geistliche Mächte (Geister) die Urheber und treibende Kraft waren. Diese Kräfte waren dabei, über Menschen, eine Lehre in die Gemeinde zu installieren, die die Kraft hat dem Leib Christi massiv Schaden zuzufügen. „Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden“1. Timotheus 4:1 SCH2000Vielleicht bist du jetzt erstaunt, doch es stimmt: Es gibt eine Lehre, IN DER GEMEINDE JESU, eine vergiftete Botschaft, die ihren Ursprung bei dämonischen Mächten hat. Wir dürfen diese Warnung nicht unterschätzen, denn die gleichen dämonischen Kräfte wirken auch in unseren Tagen. Die Absicht, die diese verfolgen, ist: Die Christen sollen aus der Freiheit, die sie von Christus geschenkt bekommen haben, herausgeführt werden, zurück in die Unfreiheit. Sie haben die Absicht, die Kinder Gottes aus dem Christus-Segen herauszunehmen, damit sie dann wieder unter dem Adams-Fluch stehen. Sie versuchen zu verhindern, dass sie nicht mehr im Erbe des Vaters, in der Ruhe, seinem Frieden und seiner Versorgung leben, sondern wieder beginnen selber zu "ackern" und zu krampfen. Denn - als Resultat dieser Lehre - wird der Heilige Geist in seinem Wirken zurückgebunden und in den Versammlungen verhindert. Wegen dieser Gefahr sollte Timotheus in der Gemeinde von Ephesus Älteste einsetzen. Diese hatten den zentralen Auftrag dafür zu sorgen, dass diese Lehre der Dämonen verhindert wird. Sie sollte eine saubere Gnadenlehre ohne jede Häresie sicherstellen. Die "Dark Ages"Wir wissen, dass das Ringen von Paulus um die reine Gnade recht erfolgreich war. Immer wieder gelang es ihm und seinen Mitarbeitern Häresien zurück zu binden. Er erreichte dies auch, weil er täglich, sofern er in den Gemeinden war, predigte und lehrte. Mit ganz hoher Frequenz predigte der den Gläubigen die Gnade, die Gnade, und nochmals die Gnade in Christi. Auch seine Mitarbeiter waren angewiesen nach diesem Vorbild vorzugehen und die Gemeinde in der Gnade festzumachen, sie darin zu lehren in der Gnade zu wandeln und damit aus dem grössten Schatz zu leben, den Gott allen seinen Kindern geben möchte. Doch nach Paulus und seinen nachkommenden Kirchenvätern verdunkelte sich der Himmel mehr und mehr - die Nacht hatte begonnen. Es brachen sehr dunkle Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte an. Allerspätestens ab Kaiser Konstantins Zeit begann diese Verdunkelung, insbesondere durch die Praxis und Lehre der römisch-katholischen Kirche. Ihre Lehre hatte gar nichts mehr mit dem Gnadenevangelium zu tun, sondern war bereits von diesen dämonischen Mächten verseucht und damit ihrer Kraft beraubt worden. Der Himmel bricht aufDoch mit dem Wirken von Martin Luther (und einigen anderen Reformatoren) wurden diese dunklen Jahre gewaltsam durchbrochen. Es war, als hätte er mit der Brechstange einen Riss in den dunklen, verhangenen Himmel gebrochen. Plötzlich konnte wieder das starke glänzende Licht der Gnade Gottes zu den Menschen dringen. Doch auch dies war wieder nur für eine kurze Zeit. Die wenigsten Theologen auch seiner eigenen Kirche konnten seinen Erkenntnissen folgen und daher verfinsterte sich der Himmel sehr schnell von Neuem. Damals wie heute können wir feststellen, dass die theologische Grundhaltung, selbst führender evangelischer Theologen, auf das Grundverständnis der Rechtfertigung durch den Glauben der römisch-katholischen Kirche zurückgeht und nicht der reformatorischen Lehre Luthers. So hören wir bis heute eine Lehre, bei der die Gläubigen aus eigener Kraft ihre Heiligung vorantreiben, aus eigener Kraft gute Werke vollbringen und durch Bussleistungen von Sünde frei werden sollen. Doch damit werden sie lediglich trainiert im Fleisch zu wandeln. So führt diese Lehre aus dem Wandeln in der Gnade heraus, indem sie das Werk Jesu mit Werken aus eigener Kraft vermischt. Durch solche Unterweisung entsteht eine Leben abtötende Religion, durch die dann die Lehre der reinen, lauteren Gnade, die Lehre von der AUSSCHLIESSLICHEN Rechtfertigung vor Gott durch das Vertrauen auf Jesus, torpediert und angegriffen wird.6 Predigten reichen nichtIn unseren Tagen ist das Verständnis der Christen für ein Leben in der reinen Gnade sehr flach. Aus meiner Sicht reicht es in keiner Weise, um damit falschen Tendenzen im Denken und Handeln der Gläubigen entgegen zu wirken, dieses Thema einfach ein paarmal sonntags zu predigen. Wenn wir nüchtern und ehrlich sind, können wir mehr als 1500 Jahre verdunkelte Gnade Gottes nicht mit einer sechswöchigen Predigtserie reparieren. Wir können die Prägungen, die manche auf ihrer christlichen Reise mitbekommen haben, nicht mit mit einer zweimonatigen Themenreihe reparieren. Es geht um mehr - um viel mehr. Es geht um eine Grundüberzeugung in unserem Herzen, um einen permanenten Kampf gegen dämonische Mächte, die immer wieder neu die wirkliche radikale Gnade Gottes in Christus verdunkeln wollen. Paulus ermahnte Timotheus und auch seinen Mitarbeiter Titus fortwährend von der Gnade Gottes in Christus Jesus zu reden. Es geht um das Fundament, die Basis, von der das geistliche Leben mit Gott verstanden wird. Es geht um den Treibstoff, der alles antreiben soll, die Luft, die wir als Gläubige geistlich atmen sollen. Wenn wir auch nur einen Moment die Zügel locker- und nachlassen, die Gemeindeglieder darin zu ermutigen "in der Gnade zu wanden", werden diese dämonischen Mächte wieder ihre Versuche starten. Wir sollten sie niemals unterschätzen, denn sie arbeiten im Verborgenen, schleichend, in einer Entwicklung, die sich über grössere Zeiträume hinzieht. Die verborgene Saat des BösenEs ist wie bei dem Film "die Wüste lebt", in dem gezeigt wird, dass schon ein kurzer Regen in der Wüste ausreichend ist und aus der völligen Dürre eine grüne Landschaft zu machen. Genauso verhält es sich mit der Saat des Bösen: Sie IST ausgesät, liegt in der Erde und wartet auf den Regen. Wenn du eine Zeit lang aufhörst, die allein ausreichende Gnade Gottes in Jesu als Grundbasis hochzuhalten, und dann ein gesetzlicher Prediger der vermischten Gnade kommt, wird die Saat des Bösen aufgehen und das Wirken des Heiligen Geistes zurückgehen. Wie kann das sein, dass da eine ungewünschte Saat des Bösen in uns allen ist? Paulus erklärt, dass diese in unserem "Fleisch" verankert und die Sünde des Nichtvertrauens auf Christus in unserem "Fleisch" verwurzelt ist.„Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht.“ - Römer 7:18 SCH2000 Wenn nun die Predigt der Gesetzlichkeit und der "Vermischten Gnade" auf die Saat, die bereits im Fleisch liegt, wartet, trifft, dann entsteht etwas ganz ungesundes in uns. Dann bekommt die Lehre der Dämonen in uns Raum, und wir wandeln nicht mehr in der Gnade, sondern in den eigenen Werken. Du willst mehr von dieser Botschaft hören? Hier einige Links: Christussegen oder Adamsfluch) [Post 163] Das Fake-Evangelium des Gnade hassenden Geistes [Post 103]Der Gnade hassende Geist - Teil 1 [Post 99]Der Gnade hassende Geist - Teil 2 [Post 101]Der Gnade hassende Geist - Teil 3 [Post 101]
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06.10.2016 - 12:25:00
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Hoffnung erwacht, die neue Predigtserie in der Connect Kirche Zofingen startet. Was hat es mit der Hoffnung auf sich, die Gott selber in das Herz seiner Kinder pflanzen will? Predigt vom 2.Okt.2016 in der Connect Kirche Zofingen See more at: “Land der Ruhe” Blog = www.land-der-ruhe.com “Land der Ruhe” auf Instagram = www.frank-vornheder.info Informationen zum Autor unter folgendem LINK zum AutorAlle Beiträge, auch ältere, erhalten Sie unter: Willkommen im Land der RuheDieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen gestattet - International Lizenz 4.0. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://land-der-ruhe.blogspot.ch oder direkt beim Autor: Pfr. Frank Vornheder via Mail: frank.vornheder@gmail.com erhalten.
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02.10.2016 - 18:10:00
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Wie tönt das (fast echte) Evangelium, dass zerstörerische Kraft im Leben der Gläubigen und in Gemeinden hat?Predigt vom 25.Sept.2016 in der FCG Lenzburg Listen to Das (fast echte) Evangelium [210] byPfr. Frank Vornheder on hearthis.at See more at: “Land der Ruhe” Blog = www.land-der-ruhe.com “Land der Ruhe” auf Instagram = www.frank-vornheder.info Informationen zum Autor unter folgendem LINK zum AutorAlle Beiträge, auch ältere, erhalten Sie unter: Willkommen im Land der RuheDieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen gestattet - International Lizenz 4.0. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://land-der-ruhe.blogspot.ch oder direkt beim Autor: Pfr. Frank Vornheder via Mail: frank.vornheder@gmail.com erhalten.
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25.09.2016 - 21:13:00
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