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Auf Blitzlichtglitzer beschreibe ich meinen Weg in einen Medienberuf, erzähle aus meinem Leben in Berlin und verarbeite zu Texten, was mich bewegt. Ich bin 22 Jahre alt, befinde mich am Ende meines Irgendwas-mit-Medien-Studiums, wohne in Berlin und habe pinke Haare.
literatur   berlin   beruf   lifestyle   medien   poesie   journalismus   vegan
Hinzugefügt am 26.02.2017 - 22:10:53 von lucialillinella
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Frühlingsgefühle auf dem Kreuzberg
Mit Sonnenwärme und Jacke überm Arm beginnt meine letzte freie Woche, bevor ich meinen ersten richtigen Vollzeitjob anfange. Ich habe mir vorgenommen, mir diese Woche ganz für mich zu nehmen. Das heißt auch, dass ich gestern zum vermutlich letzten Mal in meinem bisherigen Nebenjob gearbeitet habe. Ganz sicher bin ich mir noch nicht, denn Freizeit zu verbringen, fällt mir gar nicht mal so leicht.Alle genießen die Sonne im Freien - sofern sie keinen Heuschnupfen haben.So schön es ist, draußen zu sein - mit einer Allergie gegen alles, was sich Frühblüher schimpft, hält man es dort nicht allzu lange aus. Dennoch habe ich mich anlässlich der kletternden Temperaturen kurz in das nächstgelegene Stück Natur inmitten der Großstadt gewagt.Blick vom Kreuzberg auf Berlin - wenn da nicht so viele Bäume wären.Bald ist Ostern. Die Vögel haben schon passende Dekoration vorm Haus.Ich war nicht allein da draußen. Menschen, Hunde und zwitschernde Vögel waren präsent an jeder Ecke. So mancher Zeitgenosse scheint allerdings zu viele Frühlingsgefühle abbekommen zu haben. Schnell wird ein sonniger Spaziergang zum Spießrutenlauf, wenn einem der Sinn nicht nach unangenehmen Anmachen auf der Straße steht. Das ist mir heute mehr als einmal passiert und ich fühle mich anschließend immer wie der unfreundlichste Mensch aller Zeiten. Aber wie soll ich solche Typen anders abwimmeln, für die ein versehentlicher Blick scheinbar gleichbedeutend mit einer Liebeserklärung ist?Alles vollgeschmiert!1!!11!Da mache ich doch lieber den Hans Guck-in-die-Luft und schaue mir ganz ignorant den tiefblauen Himmel an. Warum vergesse ich, wenn ich die Sonne scheint, eigentlich immer meine Sonnenbrille? Ähnlich intensiv wie das Blau sind heute auch die Gerüche. Parfum-Duft mischt sich mit Abgasen, es riecht nach Gras und Wiese, nach Blümchen und Pisse, nach Schweiß und Bier.Nationaldenkmal auf dem Kreuzberg vor blauem Himmel.Wie man den Frühling in Berlin eben genießt...Im Winter ist es kalt, aber es liegt manchmal Schnee. Der Frühling ist schön, aber kann eben auch stinken. Was magst Du am Frühling? Und welche ist Deine Lieblingsjahreszeit? -
27.03.2017 - 18:16:00
http://www.blitzlichtglitzer.de/2017/03/fruhlingsgefuhle-auf-dem-kreuzberg.html
 
Nah am Wasser gebaut? Du bist nicht allein!
Du bist nah am Wasser gebaut? Dann haben wir etwas gemeinsam!Immer, wenn es gerade am wenigsten passt, fangen die Tränen an zu fließen und sind nicht mehr zu stoppen. Dabei ist es völlig egal, ob die Situation einen "richtigen" Grund zum Weinen bietet. Das ist zum einen Interpretationssache. Oft finden wir es aber auch selbst unnötig - und ärgerlich! Aber das lässt sich nunmal nicht steuern. Ich zum Beispiel weine häufig, wenn ich wütend bin, während sich Traurigkeit bei mir eher in bissigen Reaktionen äußert. Das ist besonders nervig, wenn ich mich eigentlich gerne weiter konstruktiv streiten möchte, die Tränen aber jede Diskussion ersticken.Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, leben vor allem nah am Wasser gebaute Menschen, die sich schminken, mit der ständigen Sorge, bei der nächsten Heulattacke ihr Make-up zu ruinieren. Das mag jetzt oberflächlich erscheinen, aber für mich hat mein sorgfältig aufgemaltes Gesicht viel mit Wohlbefinden zu tun. Und wenn ich den ganzen Tag mit Panda-Augen rumrennen muss und mich jede zweite Person fragt, warum ich denn geweint hätte, fühle ich mich ganz bestimmt nicht wohl. Aus diesem Grund möchte ich Dich - ob nun geschminkt oder nicht - an meinen persönlichen Strategien im Umgang mit der Tränenflut teilhaben lassen. Als erfahrene nah am Wasser gebaute Person habe ich nämlich schon so einige Tricks und Tipps erproben können. 😉Nicht jede*r hat so ein perfektes Pokerface.Regel Nummer Eins: wasserfestes Make-upGut, das war naheliegend. Zwar befolge ich diese Regel nicht immer, aber wenn ich schon morgens feststelle, dass ich einen sensiblen Tag haben werde, greife ich sicherheitshalber zu den wasserfesten Varianten von Mascara und Eyeliner. Außerdem platziere ich ein Puder und vielleicht Concealer in meiner Handtasche, um im Fall der Fälle die Spuren ausbessern zu können. Du kannst natürlich auch einfach von Deinen geröteten Augen ablenken, indem Du einen auffälligen dunklen Lippenstift verwendest. Wähle dann aber lieber eine andere Farbe als Rot - die würde den Effekt der verweinten Augen noch verstärken. Ein Make-up-Trend, der uns nah am Wasser gebauten Menschen sehr gelegen kommen dürfte, ist das Aufmalen von #glittertears - ja, Tränen aus Glitzer! Ist das nicht schön?Atmen. Zählen. Ablenken.Der Moment ist gekommen und Du spürst, wie Dir die Tränen in die Augen steigen. Vielleicht bist Du gerade kritisiert worden, in ein Fettnäpfchen getreten (ich bin übrigens auch Fettnäpfchen-Expertin) oder hast irgendetwas Peinliches angestellt. Alles Situationen, in denen Du nicht auch noch weinen möchtest. Das ist die schwierigste Aufgabe für alle, die nah am Wasser gebaut sind: Die Tränen zu unterdrücken. Ich fange dann gleichzeitig an zu zittern und halte unbewusst die Luft an, was die Anspannung noch verstärkt. Deshalb ist mein Tipp, tief und langsam zu atmen und sich bewusst darauf zu konzentrieren. Zusätzlich dazu versuche ich in Gedanken auf mich einzureden: "Okay, das war schlimm/peinlich. Aber jetzt ist es vorbei. In ein paar Tagen wird sich niemand mehr dran erinnern. Wahrscheinlich finden es die anderen alle gar nicht so schlimm, wie ich selbst. Alles wird gut." Und dann zähle ich bis zehn. Manchmal auch bis hundert. Ablenkung ist sowieso immer das beste Mittel. Versuche, an etwas Schönes zu denken oder schau Dir Cat-Content an. Wenn es zu schlimm wird, hat jeder Raum eine Tür, durch die Du ihn verlassen kannst.Es einfach laufen lassenDas ist zum einen wieder ein Tipp für die Make-up-Träger*innen: Kommt es trotz aller vorbeugenden Maßnahmen zum Tränenausbruch, darfst Du Dir auf keinen Fall die Augen reiben! Wenn Du nichts verschmieren möchtest, lass es einfach laufen. Die Sturzbäche kannst Du mit einem Taschentuch vorsichtig von Deinen Wangen abtupfen. Ihre Spuren lassen sich leichter ausbessern, als ein dunkles ruiniertes Augen-Make-up und Dir sieht niemand an, dass Du geweint hast. - Und selbst wenn: Weinen ist eine völlig natürliche Tätigkeit, für die wir uns nicht schämen sollten! Warum muss es eigentlich eine schlechte Eigenschaft sein, nah am Wasser gebaut zu sein? Weil wir Gefühle haben, die sich manchmal ihren Weg nach außen bahnen? Gerade in kreativen Berufsfeldern wie den Medien ist Emotionalität doch wichtig. Wer sich nicht in andere Menschen und Situationen hineinfühlen kann, schreibt auch keine guten Texte.Ich hab das mit den Glitter Tears mal ausprobiert. Jetzt glitzert alles, was ich anfasse!Bitte nicht anfassen!Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber manche gut gemeinte Reaktion auf das Weinen macht es bei mir nur noch schlimmer: Wenn mich in einer solchen Situation jemand unvermittelt umarmt oder auch nur berührt, fließt noch mehr Salzwasser. Auch die berühmte Aussage "Nicht weinen!" bewirkt genau das Gegenteil. Je nach Situation kann auch das natürlich okay sein. Aber wenn jemand die Tränen offensichtlich schnell wieder in den Griff bekommen möchte, ist das möglicherweise nicht die hilfreichste Herangehensweise.Nun aber genug geheult! Ich habe mir die Glitzertränen wieder abgewischt und möchte Dich nun fragen: Bist Du nah am Wasser gebaut? Was sind Deine Top-Tipps, um damit umzugehen?---
19.03.2017 - 19:00:00
http://www.blitzlichtglitzer.de/2017/03/nah-am-wasser-gebaut.html
 
Ich und die Medien #2: Von Bachelor-Ergebnissen & Job-Zusagen
In dieser Artikelreihe berichte ich euch von meinem Weg in und durch die Medienwelt, meinen persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen, Erfolgsmomenten und fiesen Details. Innerhalb der letzten sieben Tage hat sich viel getan in meinem Leben! Das ging jetzt alles ziemlich schnell... Am Montag bekam ich drei Antworten auf Bewerbungen und zwei Einladungen zu Vorstellungsgesprächen. Nachdem die letzten Wochen eher zäh waren und ich oft überhaupt keine Rückmeldungen bekam, war das eine kleine Überraschung. Es ist sicherlich normal, dass man während des Bewerbungsprozesses immer mal ein bisschen frustriert ist. Umso schöner ist es, dann wieder ein Erfolgserlebnis zu haben. Den ersten Termin hatte ich am Donnerstag in Berlin, für den zweiten habe ich Freitag einen Kurztrip nach Dresden unternommen. Da ich den ganzen Tag dort verbracht habe, hatte dort meine Kamera ihren ersten Einsatz. Hier ein paar Eindrücke:Solche Laternen sollten überall stehen!Romantischer kann ein Entenpaar es kaum haben...Es war regnerisch in Dresden. Aber ich mag Pfützen und Spiegelbilder. Beide Stellen wären übrigens in Berlin gewesen. Aber ich saß in einem Café in Dresden, als mein Telefon klingelte und ich die Zusage bekam. So schnell hatte ich nicht damit gerechnet. Jetzt, da ich auch meinerseits mein Interesse bestätigt habe, weil mir die zweite Option nach dem Gespräch weniger zusagte, kann ich also verkünden: Ich arbeite ab April als Online-Redakteurin in Berlin - so wie ich mir das gewünscht habe. Zeitgleich sind auch endlich meine Bachelor-Ergebnisse online, wie ich am Samstag feststellte. Es ist nun offiziell, dass ich mein Studium mit einer guten Note bestanden habe. Das muss natürlich gefeiert werden: Konfetti-Freu-Fotos sind keine leichte Aufgabe......aber wenigstens mein Gesichtsausdruck ist lustig^^Keineswegs war ich die ganze Zeit über zuversichtlich, dass das alles so gut klappt. Deshalb ist die Erleichterung jetzt auch sehr groß! Im Januar, nachdem die Bachelorarbeit abgegeben war, habe ich angefangen, mich zu bewerben. Etwa 30 Stellen, Praktika und Volontariate habe ich mir seitdem aufgeschrieben. Rund 20 Bewerbungen habe ich abgeschickt. Von 10 Unternehmen habe ich eine Antwort erhalten. Fünf Mal wurde ich zu einem Gespräch eingeladen. Zwei Zusagen habe ich von meiner Seite aus abgelehnt, weil ich festgestellt habe, dass TV-Redaktionen erstmal nicht das Richtige für mich sind. Nach ziemlich genau zwei Monaten Bewerbungsphase habe ich mehr Klarheit darüber gewonnen, was ich wirklich will, gelernt, mit Absagen umzugehen und schließlich eine Zusage bekommen. Wenn das mal keine Erfolge sind!Das zähle ich so kleinlich auf, um mir selbst bewusst zu machen, dass ich die letzten zwei Monate nicht nur gefaulenzt habe. Das Gefühl hatte ich nämlich oft. In dieser ungewissen Zeit "dazwischen" neigte ich zumindest dazu, mich mit anderen Menschen zu vergleichen, deren Leben mir über Social Media immer wieder vor Augen gehalten wurde. Andere in meinem Alter haben schon die ganze Welt bereist oder ein Unternehmen gegründet oder geheiratet oder 100.000 Follower auf Instagram. Spätestens bei den letzten beiden Beispielen wird es eigentlich lächerlich, denn das sind Dinge, die ich persönlich für mein Leben so überhaupt nicht anstrebe. Ich weiß, dass mein Gefühl, dass andere mir nichts zutrauen und mich nicht ernst nehmen, mich nicht trügt. Aber jetzt gerade denke ich: Hallo, hier bin ich und ich habe sehr wohl schon Dinge in meinem Leben erreicht, die nicht selbstverständlich sind. Denn nicht jede*r hat die Möglichkeit, Abitur zu machen und zu studieren. Und ich habe momentan nicht die Möglichkeit, um die Welt zu reisen oder weiterzustudieren, aber das stört mich nicht wirklich. Ich bin sehr zufrieden mit der nahen Zukunft, die vor mir liegt. Es entscheidet ja nicht das Internet, was in meinem Leben wichtig ist, sondern nur ich selbst. Ich hoffe, dieser kleine Einblick in mein aktuelles Leben mit der Medienwelt hat Dir gefallen. 😊 Schreib mir doch, was Du dazu denkst! -
14.03.2017 - 12:48:00
http://www.blitzlichtglitzer.de/2017/03/bachelor-ergebnisse-job-zusage.html
 
3 Gedanken zu Body Positivy im Frühling
In den letzten Tagen war es angenehm warm und sonnig in Berlin - zumindest für diese Zeit im Jahr. Der Wintermantel durfte zu Hause bleiben und das lästige Schicht-über-Schicht-über-Schicht-ziehen hat nun bald ein Ende. Ich mag den Frühling, das Licht und die längeren Tage. Wenn langsam wieder Farbe in die Welt kommt, fühle ich mich gleich viel motivierter, morgens aufzustehen und auch mal einen Spaziergang zu machen, statt den ganzen Tag vor dem Laptop zu hängen. Zwei Dinge mag ich allerdings gar nicht am Frühling. Das ist zum einen meine Allergie auf alles, was sich Frühblüher schimpft. Zum anderen sind es die Titelseiten mit den "In zwei Wochen Bikini-Figur"-Diättipps am Kiosk oder Plakate mit fragwürdigen Werbebotschaften, die mit den ersten Sommersonnenstrahlen wie die Frühblüher aus dem Boden sprießen. Eigentlich habe ich keine Lust, mich jedes Jahr wieder mit diesem Thema zu beschäftigen. Aber als Medienmensch interessiere ich mich natürlich dafür, was dahinter steckt. Ich weiß, wie Werbung gemacht wird, und frage mich, wie sehr sie und andere Medien mich eigentlich beeinflussen. Vor allem wenn die warmen Jahreszeiten kommen und die Kleidungsstücke kürzer werden, beschäftigt mich das im Zusammenhang mit Body Positivy. Mache ich als Person, die sich schminkt, die Beine rasiert und nur sehr ungern Hotpants trägt, das wirklich nur, weil ich es so will? Oder bedeutet das natürlichere Aussehen, zu dem mir viele meiner Mitmenschen raten, automatisch mehr Selbstvertrauen? Zu drei verschiedenen Lebensbereichen, in denen Body Positivy eine Rolle spielt, habe ich mir Gedanken gemacht, die ich mit euch teilen möchte:1. Ich fühle mich nicht wohl in Hotpants"Sie können sowas tragen, sie sind ja so schlank. Aber diese fetten Weiber, die so rumlaufen... Schlimm!", sagte eine Nachbarin im Fahrstuhl zu mir, vor einigen Jahren, als ich noch in Größe XXS passte. Vermutlich muss ich mir also keine Sorgen machen, was andere davon halten, wenn ich kurze Hosen trage. Anders ist das bei hochsommerlichen Oberteilen ohne Rollkragen. Zumindest wenn man sich bei fast 40 Grad Außentemperatur einer Abitur-Nachprüfung unterziehen muss. Ich hatte damals die Gelegenheit, freiwillig noch eine mündliche Latein-Prüfung abzulegen, um meinen Schnitt um eine Kommastelle anzuheben. Mit entsprechender Einstellung tauchte ich dort nicht in besonderer, sondern ganz normaler, der Hitze entsprechender Kleidung auf. Zwischen Befragung und Ergebnisverkündung durfte ich mir eine schlimme Predigt einer beisitzenden Lehrerin anhören. Sie bezeichnete mich als "kleines Flittchen" und warf mir vor, mich absichtlich aufreizend angezogen zu haben, um die männlichen Anwesenden zu einer besseren Bewertung zu bewegen. So kam es, dass ich die gute Note unter Tränen zur Kenntnis kam, denn ich hatte nicht im Entferntesten daran gedacht, mit meiner Kleidung irgendetwas anderes zu bewirken, als angezogen zu sein.Mir werden ja oft freundlichereFarben ans Herz gelegt...Dieses kleine Beispiel hat nicht direkt etwas mit medialen Darstellungen zu tun. Oder vielleichtdoch? Ich darf also davon ausgehen, als schlanke Person in Hotpants nicht doof angeschaut zu werden. Passt ja schließlich gut zu den allgemeinen Sehgewohnheiten. Gleichzeitig kann ich mich auf unangenehme Kommentare gefasst machen. Von den Anderen. Können die sich nicht mal entscheiden? Darauf zu warten, wäre wohl ein sehr frustrierendes Vorhaben. Aber eigentlich ist das, was die anderen wollen, ja völlig egal. Schließlich stecke ich in meiner Haut. Und "Hotpants" (übrigens eine blöde Bezeichnung) sind einfach nicht meins. Ebenso wenig wie hochgeschlossene Blusen. Deshalb starte ich den Frühling mit Sternchen, Glitzerkatzen und grünen Lippen. So wie mir das am besten gefällt. Die kurzen Hosen überlasse ich mit Freuden allen Menschen, die sie gerne tragen.2. Essen in der -ffentlichkeitWie war das nochmal mit der Bikini-Figur? Figur haben - Bikini anziehen - fertig? Oder hältst Du Dich beim Essen mit Freund*innen doch lieber zurück? Sobald es Frühling wird, habe ich das Gefühl, dass alle um mich herum auf Diät sind. Und wer abnehmen möchte, soll das gerne tun, solange dies in einem gesunden Rahmen geschieht. Ich muss ja nicht mitmachen. Trotzdem ertappe ich mich hin und wieder dabei, dass ich mein Essverhalten in Gesellschaft verändere. Ich nehme weniger auf die Gabel, esse möglichst langsam und nehme keine zweite Portion, selbst wenn ich noch Hunger habe. Von mir als Veganerin wird doch auch irgendwie erwartet, dass ich mich gesund ernähre. Vor allem wenn andere Anwesende während des Essens die ganze Zeit von ihrer Diät sprechen, fühle ich mich mit meinem vollen Mund unwohl. Meine Empfehlung lautet daher: Wähle ein Gericht, bei dem es unmöglich ist, sich nicht einzusauen. Messer und Gabel sind tabu! Am besten eignen sich Burritos, Wraps, Döner oder Burger. Schmeckt alles sehr gut und man fühlt sich nicht wie ein Schwein, weil alle anderen auf die selbe Weise essen müssen.3. Body Positivity und Beauty?Offensichtlich schmiere ich mir gerne Farbe in die Haare und ins Gesicht. Heißt das jetzt, dass ich mich furchtbar unwohl in meinem Körper fühle und das zu kompensieren versuche? Warum sollte jemand wie ich dann überhaupt über ein Thema wie Body Positivity schreiben? Die Antwort ist: Ich fühle mich sehr wohl mit meinen Haaren und dem Make-up. Jeder kann sehen, dass ich nicht von Natur aus so aussehe, und darum geht es mir auch überhaupt nicht. So zu tun, als wäre man so aus dem Bett gefallen, finde ich aber nicht so toll. Wir sehen doch alle gerne so aus, wie wir es an uns selbst schön finden. Die einen machen sich damit mehr, andere weniger Arbeit. Darum muss niemand ein Geheimnis machen. Für alle, die es noch nie gemacht haben: Damenbart-Waxing tut weh. Das würde ich für niemanden außer mich selbst in Kauf nehmen. So oder so ist es mein Gesicht und ich bin diejenige, die jeden Tag im Spiegel damit konfrontiert wird. Beauty und Body Positivy haben sehr viel miteinander zu tun, denn wenn ich mich wohl in meiner Haut fühle, kann ich mich auch schön finden. Ob ich mir dafür Haare ausreiße oder nicht, mir eine Tonne oder gar kein Make-up in die Fresse klatsche, obliegt nicht dem Urteil der Anderen.Ich hoffe, Du kannst positiv in den Frühling starten und hast freundliche Menschen um Dich, die sich auch dafür interessieren, was in Dir steckt. Lass mich wissen, was Du mit Body Positivity verbindest und ob Du auch schon einmal eine negative Erfahrung in diese Richtung machen musstest. Zum Glück nimmt das Thema inzwischen ja zunehmend Raum ein in den Medien! -
06.03.2017 - 22:00:00
http://www.blitzlichtglitzer.de/2017/03/3-gedanken-zu-body-positivy-im-fruhling. ...
 
Besser in Blond?!
Ich habe pinke Haare. Und ein paar türkisfarbene. (Jetzt weißt Du, woher die Inspiration für mein Blogdesign kommt...) Ja, ich lebe in Berlin, ausgefallene Haarfarben sind im Trend und mich zwingt niemand, so rumzulaufen. Aber Haare können auch ganz schön im Weg hängen. Etwa, wenn Verwandte anrufen, um Dir zu sagen, dass Du so wie Du aussiehst, sowieso nichts in Deinem Leben erreichen wirst. Wenn Deine Oma Dir sagt, dass Du beim Verlassen ihrer Wohnung aufpassen sollst, dass Dich niemand so sieht. Oder wenn Dir ständig ungefragt mitgeteilt wird, dass natürliche Frauen viel schöner sind, Du viel zu viel Make-up trägst und mit blonden Haaren viel besser aussahst. Das ist natürlich alles wahnsinnig nett gemeint! Natürlich ist das alles meine Entscheidung, aber ich brauche mich dann natürlich auch nicht wundern, wenn ich nie einen Job finden werde!Tatsächlich habe ich schon ein Vorstellungsgespräch erlebt, in dem jemand an mir herunter und wieder hoch schaute und "Nun, wir suchen eben jemanden, der auch in unser Team passt." sagte. Auch einen Chef, der mir sagte, dass jemand, der so aussieht wie ich, eben mehr leisten müsse, um das zu kompensieren. Ersteres ist zwar ein unangenehmes Gefühl, aber wenn es nicht passt, dann passt es eben nicht. Anpassen soll ich mich, wenn mir nicht passt, dass meine Haarfarbe anderen Menschen nicht passt. Ich habe kein Problem damit, wenn Leute mich hässlich finden. Ist ja schließlich alles Geschmackssache! Aber die ein oder anderen verlieren gerne mal ihr Taktgefühl und starren mich minutenlang an. In einer kleineren Stadt habe ich sogar mehrmals Beleidigungen erlebt. Daran stirbt man nicht. Aber ist so eine Intoleranz im "Kleinen" nicht vielleicht ein Anfang der "großen" Ablehnung des vermeintlich Anderen?Manchmal starre ich minutenlang zurück und sehe zu, wie sich mein Gegenüber langsam unwohl fühlt. Wer wird schon gerne angestarrt? Es gibt natürlich auch freundliche Blicke von lächelnden Menschen, manchmal auch ein Kompliment. Und viele Kinder, die mit großen Augen meine pinken Haare bewundern. Das finde ich in Ordnung und dann lächele ich zurück. "Du machst es doch nur für die Aufmerksamkeit!", würden jetzt manche sagen. Aber, nein, ich mag einfach die Farbe auf meinem Kopf, nur für mich und den Spiegel. So ist es übrigens auch mit dem Make-up und den manchmal vielleicht als Geschmacksverirrung empfundenen Klamotten. Im Prinzip wäre es mir gerne egal, was andere Menschen dazu denken. Diesen Punkt habe ich allerdings noch nicht ganz erreicht.So sehe ich mit Perücke ausSo sehr ich meine pinken Haare liebe - manchmal habe ich einen Anfall von Selbstzweifeln und stelle mir selbst die Frage: Wäre ich besser in Blond? Wäre ich erfolgreicher? Würden die Menschen mich lieber mögen? Dann schreibe ich in mein Tagebuch:Die ganze Zeit sagen sie Dir, Du sollst Dich selbst finden. Aber das ist am Ende nur in Ordnung, wenn "Du selbst" so bist wie Alle. Oder wie sie Alle wollen. Es gibt kein Verständnis, auf das ich hoffen kann, weil ich "mich" selbst so gewählt und gestaltet habe, weil ich es ändern könnte, wenn ich könnte (wollte). Dabei ist es doch nur eine Haarfarbe, kein Schwerverbrechen. Wenn ich in Zukunft nun mit Anzug und Perücke mich selbst hassend irgendwo arbeiten gehe, kann ich das dann überhaupt? Etwas leisten? - Achja, was ich kann, ist ja nicht so wichtig, solange nur das Aussehen stimmt.Das habe ich kurz nach dem oben erwähnten Vorstellungsgespräch geschrieben und mir anschließend tatsächlich eine Perücke gekauft. Getragen habe ich sie bisher allerdings nur privat und zum Spaß, denn ich mag Abwechslung, was meine Frisur betrifft. Fakt ist, dass ich mich mit meinen pink-türkis-farbenen Haaren sehr wohl und nicht verkleidet fühle. Früher war ich nicht nur blond, sondern auch unglücklich mit meinen Anpassungsversuchen an das, was ich damals für "normal" hielt. Vielleicht kann man sich das genauso wenig aussuchen, wie die Sache mit der Liebe. Aber das ist eine andere Geschichte...Besser in Blond? Für mich trifft das nicht zu. Besser bist immer Du als Du selbst. Hast auch Du schon einmal Selbstzweifel wegen Deines Äußeren gehabt? Sind Menschen Dir blöd gekommen, weil Du etwas bestimmtes getragen hast? Wie hast Du reagiert? -
26.02.2017 - 21:15:00
http://www.blitzlichtglitzer.de/2017/02/besser-in-blond.html
 
Ich und die Medien #1 - Was bisher geschah
In dieser Artikelreihe berichte ich euch von meinem Weg in und durch die Medienwelt, meinen persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen, Erfolgsmomenten und fiesen Details. Dass ich nach dem Abitur für mein Studium nach Berlin zog und nun nach sieben Semestern kurz vor dem Bachelor-Abschluss stehe, klingt erstmal nach einem geradlinigen Weg in den Medienberuf. In Wahrheit fühlten sich die letzten dreieinhalb Jahre eher so an, wie ich mir eine Achterbahnfahrt vorstelle. Zuerst scheiterte ich beinahe am Berliner Wohnungsmarkt, nach dem zweiten Semester wollte ich das Studium abbrechen und vor kurzem habe ich gerade noch rechtzeitig eine Stelle abgelehnt, die ich eigentlich nie wollte.Aber fangen wir doch am Anfang an. Als ich mit frischen 18 in meiner ersten eigenen kleinen Wohnung lebend in die 12. Klasse meines evangelischen Gymnasiums kam, hatte ich noch keine Vorstellung davon, wie meine nahe oder gar ferne Zukunft aussehen würde. Dass sich seitdem einiges verändert hat, sieht man schon von außen:20122016Ich weiß nicht, ob ich der typische Irgendwas-mit-Medien-Typ bin. Mein Ich im linken Bild hatte jedenfalls noch keinen konkreten Berufswunsch. Die meisten Mädchen in meiner Klasse wollten Lehrerinnen werden. Ich interessierte mich eigentlich auch für den sozialen Bereich, doch mein wildes Herz schlug nach etwas Anderem. Ich wollte in eine möglichst große Stadt mit möglichst großartigen Menschen und ich wollte etwas tun, das mir wirklich Spaß macht und trotzdem meinen Fähigkeiten entspricht. Da ich in letztere nicht das größte Vertrauen aller Zeiten hatte, entschied ich mich für die erste Hochschule, die mir eine Zusage schickte. Es handelte sich um eine Privathochschule, das heißt, ich musste einen Studienkredit aufnehmen und habe jetzt einen Haufen Schulden. Vielleicht hätten sich noch ein alternativer Studiengang und andere Wege in die Medienwelt ergeben können, aber wer trifft mit 19 schon gut durchdachte und vernünftige Entscheidungen?Ich war also dem Gedanken gefolgt, ganz gut schreiben und demnach eine gute Journalistin werden zu können. Mit zwei Koffern und einem Rucksack im Gepäck zog ich 2013 in mein erstes Zimmer zur Zwischenmiete in Berlin. Einen Monat später begann das Studium mit der Bezeichnung TV-Producer/-Journalist. Dass es Sinn macht, sich multimedial zu orientieren, war mir immerhin schon klar. Was meine Affinität zum Schreiben betraf, fühlte ich mich allerdings von Anfang an belächelt. Die spannende Welt von Film und Fernsehen war es, die die meisten anderen zu diesem Studium bewogen hatte. Mindestens die ersten Monate sah ich mich umgeben von Menschen, die "Action!" schreiend durch die Gegend liefen und sich wahnsinnig cool fühlten. Damit möchte ich nicht bestreiten, dass ich dieses Gefühl mit ihnen teilte. Aber ich hatte auch noch andere Sorgen zu dieser Zeit.Wer wissen möchte, wie es sich in welchem Stadtteil von Berlin so lebt, kann mich fragen! In den ersten anderthalb Jahren hier bin ich mindestens zehn Mal umgezogen und hatte zeitweise sogar weniger als gar kein Geld. Da wundert es nicht, dass ich irgendwann daran zweifelte, ob das alles so richtig war. Aber es gab auch kein Zurück und so blieb mir nichts anderes übrig, als weiterzumachen. 2015 war das Jahr, in dem mein Leben sich langsam wieder ordnete. Ich fand ein unbefristetes WG-Zimmer und mit dem Texten einen Nebenjob, der mir wesentlich besser liegt, als das Kellnern. Die Akademie-Phase meines Studiums endete nach dem vierten Semester. In den Ferien begann ich mein Praktikum bei einem Start-Up-Unternehmen, wo ich für Redaktion, Marketing, Pressearbeit und Social Media eingesetzt wurde. Trotz der Doppelbelastung durch den Nebenjob fühlte ich mich dort wohl und endlich einmal ernst genommen in meinen Fähigkeiten. Marketing-Mensch wollte ich aber nicht werden, obwohl ich mich dafür interessiere, wie es gemacht wird. Nach den sieben Monaten dort entschied ich mich deshalb dafür, mein Studium um ein Semester zu verlängern und noch ein weiteres Praktikum in einer Online-Redaktion zu machen.In den letzten zwei Jahren hat sich mein Berufswunsch nach einigen Umwegen langsam aber sicher konkretisiert. Als Online-Redakteurin zu arbeiten kann ich mir momentan am besten vorstellen. Der letzte Schritt im Studium war meine Bachelorarbeit zum Thema "Möglichkeiten von Diversity Marketing am Beispiel des Einbezugs der LGBT-Zielgruppe in die Fernsehwerbung". Kommenden Dienstag muss ich sie noch verteidigen, also drückt mir die Daumen!Ich glaube nicht, dass es notwendig (oder überhaupt möglich) ist, mit 18 schon genau zu wissen, was man später einmal beruflich machen wird. Am Ende kommt es sowieso anders als gedacht. Und: Auch ein Weg, der von außen einfach und geradlinig zu sein scheint, kommt nicht ohne Kurven aus! Nicht weniger aufgeregt, als vor ein paar Jahren, aber mit einem konkreteren Plan widme ich mich jetzt den Bewerbungen für die hoffentlich baldige redaktionelle Zukunft. Wie sind Deine Erfahrungen mit Berufswünschen, Studium, Ausbildung und Zukunftskrisen? Ich freue mich, von Dir zu lesen! -
18.02.2017 - 16:58:00
http://www.blitzlichtglitzer.de/2017/02/ich-und-die-medien-1-was-bisher-geschah. ...
 
Vom Anfangen - Der erste Blogpost
Wie geht so ein Blog los? Welche sind die besten ersten Worte? Wird sie denn überhaupt jemand lesen?Solche und viele weitere Fragen stellt man sich nicht nur am Anfang eines Blogprojekts. Anfänge haben für Kreative ja meistens mit einem weißen Blatt oder, wie in diesem Fall, einer weißen Bildschirmfläche zu tun. Obwohl ich fast täglich vor einem leeren Dokument sitze und mich mit dem blinkenden Cursor konfrontiert sehe, fällt der erste Satz immer noch am schwersten. Aber ohne Anfang geht es nicht weiter, also fange ich irgendwann doch an - nämlich jetzt.Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für Anfänge, denn ich befinde mich gerade an einem Ende. Es handelt sich um das (vorläufige) Ende meiner Studienzeit. In Kürze werde ich mein Bachelor-Zeugnis in den Händen halten und dann, ja, dann fängt es an. Das wilde Leben, schrieb mir ein Facebook-Freund. Ich dachte, das wäre jetzt vorbei. Jedenfalls fühlt es sich nicht sehr wild an, sich Gedanken darüber zu machen, wie man in Zukunft bloß seinen Lebensunterhalt verdienen soll. Aber es ist auch eine aufregende Zeit, in der noch nicht klar ist, was als nächstes passiert. Jedes Mal, wenn eine neue E-Mail in meinem Postfach ankommt, halte ich mir die Augen zu und nehme die Hände dann ganz langsam weg, um zu sehen, von wem sie ist. Eine Antwort auf meine Bewerbung, eine Absage, eine Einladung zum Vorstellungsgespräch oder doch nur blöde Werbung?An diesem Anfang meines zukünftigen Lebens möchte ich euch, liebe Leser*innen, gerne teilhaben lassen. Denn wenn mir eines bewusst ist, während ich am laufenden Band Bewerbungen tippe, dann, dass ich schreiben will. Und dass das auch ohne fünf Jahre Berufserfahrung und drei fließend gesprochene Sprachen irgendwie funktionieren muss, denn ich habe meine journalistische Karriere leider nicht schon mit vier bei der Kindergartenzeitung begonnen...Vielleicht befindest Du Dich gerade in einer ähnlichen Situation wie ich oder hast das ganze schon lange hinter Dir, vielleicht steht es Dir auch noch bevor. Wenn Du Dich für (m)einen Weg in den Medienberuf und meine verschriftlichten Gedanken zu allen möglichen Themen interessierst, bist Du hier richtig. Ich freue mich auf Deine Meinung, Themenwünsche und kreative Kritik! Schreib mir, worüber Du gerne liest und verfolge Blitzlichtglitzer auf Facebook, per E-Mail oder mit Deinem Blogger-Profil. Bis bald! -
13.02.2017 - 21:15:00
http://www.blitzlichtglitzer.de/2017/02/vom-anfangen-der-erste-blogpost.html
 
 
 
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