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Wir behandeln Themen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Insbesondere spezialisieren wir uns auf die kritische Bearbeitung medizinischer und gesellschaftspolitischer Themen.
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Hinzugefügt am 30.04.2010 - 22:38:30 von UmbertoGecko
Kategorie: Politik Blogs
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Medizin | Empfehlung | Entertainment: Wie realistisch ist Dr. House? - Medical Reviews of House M.D.
Dr. House (im engl.-sprachigen Raum House M.D.) ist eine der erfolgreichsten TV-Sendungen überhaupt und beschäftigt sich häufig mit komplexen medizinischen Problematiken. Scott, ein Arzt aus Illinois, USA, hat sich auf seiner Seite "Polite Dissent" daran gemacht alle bislang erschienen House-Folgen auf Plausibilität zu untersuchen.Es ist erstaunlich, zumeist sind die Reviews bereits wenige Stunden nach der Erstausstrahlung einer Folge im Netz und helfen das Verlangen nach Hintergrundinformationen - zur eben geschauten Folge - zu stillen.Die Reviews sind natürlich in englischer Sprache verfasst, aber problemlos verständlich. Scott ist selbst Arzt und berichtet immer wieder aus seiner eigenen Erfahrung.Er verlinkt außerdem alle besprochenen Erkrankungen mit Hintergrundinformationen. Das bedeutet, selbst interessierte Laien können die Zusammenhänge verstehen und sich an seiner Arbeit freuen.Dann wünsche ich euch viel Spaß beim House schauen und empfehle euch danach einen Blick auf die Seite zu werfen!kleiner Tipp: It's not Lupus! ;-)Bildnachweis: House M.D. von Tábata - Happy Batatinha - Bestimmte Rechte vorbehalten.
12.05.2010 - 21:57:29
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Gesellschaft | Politik: Frauen in Spitzenpositionen - in Deutschland eine Ausnahmeerscheinung?
Die 100 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands werden in ihren Vorständen durch 437 Männer und exakt 4 Frauen vertreten. Dieses Missverhältnis ist traurige Realität in den Spitzenpositionen deutscher Unternehmen.Das öffentlich-rechtliche Magazin "Monitor" hatte in seiner Sendung vom 25.03.2010 dieses Thema aufgearbeitet und mich motiviert es hier aufzugreifen.99% Männerquote, wie kann es dazu kommen?Frauen hatten noch bis vor rund zwei Generation deutlich schlechtere Bildungchancen, mussten sich in die traditionelle Rolle der Hausfrau und Mutter fügen, galten generell als weniger leistungsfähig und teilweise sogar dümmer als Männer. Aufklärung und offenere Denkschemata ermöglichen inzwischen Frauen diesselben - wenn nicht sogar bessere - Bildungschancen. Die traditionelle Rollenverteilung ist nicht mehr zwingend gegeben und die restlichen Vorurteile sind auch längst ausgeräumt. Warum sind Frauen also in hohen Positionen so massiv unterrepräsentiert?Insider nennen die so genannten "Old-Boys-Netzwerke" als das größte Problem. Diese althergebrachten vorwiegend männlichen Kreise kontrollieren die Besetzung der hochdotierten Managerpositionen. Sie zeichnen sich dabei weniger durch innovative Entscheidungen als durch konservative Erhaltungsstrategien unter dem Motto "Gleich zu Gleich gesellt sich gern" aus. Desweiteren scheinen diese sog. "Old Boys" in gesellschaftlichen Milieus zu verkehren, in welchen Frauen üblicherweise eine Dienstleisterrolle einnehmen, in jedem Falle aber nicht gleichwertig sind.Ist also die Emanzipierungsbewegung an diesen, auf alten Werten (und altem Geld) gegründeten, Kreisen vorbeigegangen?Was kann man unternehmen um Frauen die selben Chancen wie Männern zu ermöglichen?Die aktuelle Regierung unter Bundeskanzlerin Merkel hatte sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt mehr Frauen in Spitzenpositionen zu bringen. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, CDU, setzt dabei auf Freiwilligkeit und legt der Wirtschaft den sog. "Corporate Governance Kodex" ans Herz. Über diesen "Kodex für gute Unternehmensführung" müssen die Unternehmen einmal jährlich berichten, erweitert wurde er nun um die Angabe des Frauenanteils. Interessanterweise wird dieser Kodex von einer Regierungskommission erstellt, welche aus 12 Mitgliedern besteht, darunter nur 1 Frau.Noch interessanter wird es, wenn man die Erklärungen einiger Unternehmen betrachtet. Die Frauenquote scheint bislang zumindest kein Thema zu sein.Einige Beispiele, welche vermelden ließen, den Empfehlungen des Kodex zu entsprechen sind : Bayer, Aufsichtsrat: 19 Männer und 1 Frau. Deutschen Börse Group, Aufsichtsrat: 17 Männer und 1 Frau.Daimler, Aufsichtsrat: 19 Männer und 1 Frau.Das dies nur eine unzureichende Erfüllung der Kriterien darstellt, wird anhand der Zahlen klar.Als einziges Unternehmen nennt "Monitor" die Deutsche Telekom, welche sich nun eine Frauenquote von 30% verordnet hat. Unternehmensintern wurde es hier bereits seit einem Jahrzehnt mit Freiwilligkeit versucht, leider erfolglos.Frauenquote - Behandelt nur das Symptom?Es gibt immer häufiger Positionen welche eine verbindliche Frauenquote fordern. Familienministerin Schröder hingegen äußerte sich gegen ein solches Gesetz. Sie erklärte "[...] was wir brauchen, sind politische Veränderungen, die wir am besten mit Unterstützung der Wirtschaft und nicht im Kampf gegen die Wirtschaft erreichen" und argumentierte gegen eine Frauenquote als reine Symptombehandlung ("Gesetze wirken bei gesellschaftspolitischen Problemen oft wie Kortison gegen Hautausschlag. Das Symptom ist erst mal beseitigt, aber die zugrunde liegenden Ursachen, die bleiben bestehen.").Eine kausale Therapie der Chancenungleichheit scheint bislang nicht entdeckt oder ist zumindest in den vorherrschenden Strukturen noch nicht angekommen. Aber die von ihr gepriesene Behandlung auf freiwilliger Basis hat sich leider als unwirksam herausgestellt.Wie kann man Chancengleichheit in Kreisen fördern, welche davon profitieren sich selbst abzusichern in dem sie Offenheit und Aufklärung ausbremsen?Garnicht, so dachte möglicherweise der ehemalige Wirtschaftminister von Norwegen Ansgar Gabrielsen und brachte ein Gesetz für eine Frauenquote in Aufsichtsräten auf den Weg.Norwegische Aktiengesellschaften müssen inzwischen eine Frauenquote von 40% nachweisen, ansonsten droht ihnen die Schließung. Bislang wurde kein einziges Unternehmen geschlossen und in den Aufsichträten darf man sich über einen Frauenanteil von 42% freuen.Neben Norwegen hat sich eine solche Regelung auch in Frankreich, Spanien und den Niederlanden bewährt.Warum es überhaupt sinnvoll ist Frauen in Spitzenpositionen zu habenGrundsätzlich sollten jedem Menschen die selben Chancen und Möglichkeiten geboten werden, dies bedeutet auch, dass es Frauen möglich sein sollte bei ausreichender Qualifizierung in Spitzenpositionen beschäftigt zu werden. Desweiteren sprechen laut Monitor die Studien zum Thema Frauen in Führungspositionen eine eindeutige Sprache. Das Magazin erklärt, dass Unternehmen mit größerem Frauenanteil im Vorstand durchschnittlich höhere Renditen erwirtschaften, dass frauengeführte Hedgefonds nahezu doppelt so hohe Gewinne erwirtschaften und trotzdem in der Finanzkrise nur halb so hohe Verluste verkraften mussten. Desweiteren ist die Innovationskraft in gemischten Teams höher, da Frauen Erfahrungen aus anderen Lebensbereichen mitbringen.Schlusswort des AutorsPrinzipiell habe ich eine liberale Einstellung zu gesellschaftpolitischen Themen. Jedoch denke ich, die Erfahrung zeigt eindeutig, dass im Rahmen freiwilliger Maßnahmen das Problem der Ungleichbehandlung nicht ausreichend behoben werden kann. Demnach halte ich eine Frauenquote für das Mittel der Wahl und möchte an dieser Stelle auch Ministerin Schröder widersprechen. Zwar wird ein solches Gesetz zu Anfang rein symptomatisch wirken aber nach und nach werden - so denke ich - durch die reine Präsenz von Frauen in diesen Positionen die Klischees und Vorurteile der bislang abgeschottet existierenden Führungsschicht eliminiert oder zumindest verringert werden.Frauenquote ja oder nein? Wie denkt ihr darüber? Quellen: Monitor Nr. 604 vom 25.03.10, Regierungskommission Deutscher Corporate Governance KodexBildnachweis: "Buisness Women" von mirimcfly - Bestimmte Rechte vorbehalten.
11.05.2010 - 05:26:47
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News | Politik: Ergebnis Landtagswahlen NRW 2010
Das aktuelle amtliche Endergebnis straft CDU und FDP ab und stellt die SPD vor eine heikle Koalitionsfrage.Mit 34,6% ist die CDU weiterhin die Fraktion mit den meisten Stimmen in NRW, zugleich aber auch der größte Verlierer der gestrigen Wahl. Ob es die Griechenlandkrise, Rüttgers Ablehnung einer Reform des nordrhein-westfälischen Schulsystem oder der Fehlstart von Schwarz-Gelb auf Bundesebene war, was der Union den Hals gebrochen hat ist nicht klar. Aber ein Verlust von 10,2 % an Wählerstimmen im Vergleich zur letzten Wahl sprechen eine deutliche Sprache.Auch der liberale Wunsch-Koalitionspartner FDP bleibt hinter den eigenen Erwartungen. Ein Ergebnis um 10% war angestrebt worden, aber es bleibt auf dem Niveau der letzten Wahl bei rund 6,7 Prozentpunkten.Die SPD verliert ebenfalls, aber nur 2,6% und erhält mit 34,5% diesselbe Anzahl an Mandaten wie die CDU im Düsseldorfer Landtag. Die Spitzenkandidatin Hannelore Kraft wird aller Vorraussicht nach die zukünftige Ministerpräsidentin von NRW werden. Dies wird jedoch nur möglich werden, sollten die Koalitionsverhandlungen mit Grünen und Linken - welche Kraft zuvor als "nicht regierungsfähig" bezeichnet hatte - gelingen.Unter grünen Fahnen feiern die einzigen wirklichen Wahlsieger des Abends. Die Grünen konnten ihr Ergebnis von 2005 fast Verdoppeln und sind mit 12,1% drittstärkste Kraft.Die Linke schafft es mit 5,6% das erste Mal in den Landtag von NRW und möchte mit Rot-Grün die kommende Regierung stellen.Die Wahlbeteiligung betrug 59,3 %, etwa 4 Prozent weniger als 2005. Genau an dieser Stelle liegen vor allem die Verluste der Union, viele Wähler, welche sich bei der letzten Wahl für die CDU entschieden hatten gingen gestern nicht zur Wahl.Die möglichen Regierungskoalitionen sind Rot-Rot-Grün und Schwarz-Gelb, wobei ich denke, dass die SPD eine große Koalition um jeden Preis vermeiden möchte um a) Hannelore Kraft als Ministerpräsidentin durchsetzen zu können und b) die Mehrheit von Schwarz-Gelb im Bundesrat zu beenden.Quelle: ARDBildnachweis: "Wahlkreuz" by DirkGrund Manche Rechte vorbehalten
10.05.2010 - 12:41:18
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News | Banking: Neue Regeln für Überweisungen
Seit kurzem müssen Banken bei Überweisungen den Empfängernamen nicht mehr mit der Kontonummer abgleichen. Das bedeutet: Ein Tippfehler beim Online-Banking oder ein Zahlendreher auf der Überweisungsvorlage und schon ist das Geld weg.Auf was man achten sollte und welche Wege es gibt sein Geld doch wieder zu bekommen, hat die Redaktion von Welt.de im Artikel "Neue Bankregeln: Ein Tippfehler – und das Geld ist weg" gut und verständlich beschrieben.Also: Aufpassen bei der Geldüberweisung - Zurückfordern, wenn das Geld erst einmal angekommen ist kann schwierig werden!
10.05.2010 - 07:11:06
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News | Politik: Heute Landtagswahl in NRW
Die Langtagswahl in NRW verspricht spannend zu werden. Dreizehn Millionen Bundesbürger sind am heutigen Sonntag zur Wahl aufgerufen.Aktuellen Umfragen zufolge liegt die regierende Koalition von CDU und FDP gleichauf mit der Opposition, also SPD und Grünen. Eine Niederlage für Schwarz-Gelb würde auch den Mehrheitsverlust im Bundesrat bedeuten.Die FDP hatte sich von vornherein auf den Koalitionspartner CDU festgelegt, bei der Opposition ist die Koalitionfrage noch offen. Die Spitzenkandidatin der SPD Hannelore Kraft würde am liebsten mit den Grünen koalieren, hat aber eine Zusammenarbeit mit der Linken nicht ausgeschossen.Ich persönlich bin maximal gespannt, schließlich könnte die Wahl deutlichen Einfluss auf die Bundespolitik haben. Grundsätzlich war NRW schon immer ein durch-und-durch rotes Land. Den Einzug der Linken in den dortigen Landtag halte ich für möglich, wenn auch nicht unbedingt wünschenswert. Wie denkt ihr darüber? Wen favorisiert ihr?Bildnachweis: "Wahlkreuz" by DirkGrund Manche Rechte vorbehaltenAlle Rechte vorbehalten
09.05.2010 - 08:58:02
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Medizin: Organspenden: So läuft eine Transplantation in Deutschland ab.
Sie helfen täglich Menschenleben zu retten oder Kranken eine neue Lebensqualität zu ermöglichen: Organspenden. 3897 Organe wurden im Jahr 2009 postmortal in Deutschland gespendet. Auf deutsch heisst das, dass 1217 Menschen ihr Leben -zumeist plötzlich- verloren haben. Noch genauer gesagt: 1217 Menschen erlitten in Deutschland den so genannten Hirntod und hatten entweder die Organentnahme verfügt - z.B. durch einen Organspendeausweis- oder die Angehörigen hatten die zu Lebzeiten geäußerten Spendebereitschaft des Betroffenen versichert. Diese Spenden werden von der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) koordiniert. Zusätzlich zu den postmortalen Spenden kommen rund 660 Nierenspenden und Leberlappenspenden, von Gesunden an Kranke - diese Spenden werden als Lebendspenden bezeichnet.Das klingt schon relativ viel, wenn man jedoch bedenkt, dass die Warteliste auf Organe derzeit etwa 12 000 Namen enthält, stellen sich viele zu Recht die Frage: Warum spenden nicht viel mehr? Es sterben doch fast 1 Million Menschen in Deutschland pro Jahr.Welche Vorraussetzungen für eine Organspende gibt es? Pro Jahr sterben in Deutschland wirklich ca 850 000 Menschen. Außerdem stehen laut einer forsa-Umfrage (2001) 82% der Deutschen einer Spende positiv gegenüber und 67% wären bereit Organe zu spenden. Aber  aus verschiedenen Gründen ist es nicht möglich jedem Organe zu entnehmen, der dies auch möchte.Der Hauptgrund ist, dass um einem Menschen funktionstüchtige Organe entnehmen zu können, eine besondere Fallkonstellation vorliegen muss. Es muss der Hirntod eingetreten, aber die Organfunktionen künstlich (intensivmedizinisch) aufrechterhalten sein und wie gesagt eine Einwilligung zur Organentnahme vorliegen. Zusätzlich zu den 1217 Personen bei denen diese Konstellation vorlag, kamen im Jahr 2009 565 Menschen, bei welchen die Einwilligung nicht vorlag oder abgelehnt wurde. Das entspricht etwa 30% der in Frage kommenden Personengruppe. Dieser Artikel soll dabei helfen, diese 30% davon zu überzeugen, anderen Menschen eine weitere Chance zu geben.Hirntod - Was genau ist das?Der Hirntod beschreibt eine Situation, in welcher durch z.B. Sauerstoffmangel oder Hirndruck (durch Tumore oder Hirnblutungen) der Ausfall der Gesamtfunktion des Gehirns (Zusammenspiel von Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm) durch keine Therapie behebbar ist. Kurz gesagt: Das Gehirn ist unwiederbringlich funktionslos. Ein solcher Patient wird komatös sein, künstlich beatmet werden müssen und alle Hirnstammreflexe verloren haben.Da diese Patienten auf den ersten Blick nicht anders wirken, als viele andere Patienten mit sehr schweren Hinrschädigungen ist es oftmals problematisch für Angehörige diesen Hirntod anzuerkennen.Die Feststellung des Hirntods ist ganz eindeutigen, strengen Kriterien unterworfen um eventuelle Falsch-Diagnosen unmöglich zu machen. Es werden Intoxikationen durch Bluttests ausgeschlossen und abgewartet, bis verabreichte Schlafmedikamente (Sedierung) ausgeschieden wurden.Danach werden 2 unabhängige Ärzte -mit mehrjähriger Erfahrung- den Hirntod feststellen. Diese Ärzte dürfen nicht an der Transplantation beteiligt sein, um Interessenkonflikte auszuschließen. Neben der klinischen Untersuchung auf Ausfall der Atmung und Reflexe und  nach einer graphischen Darstellung der Hirnschädigung (CT/ MRT) wird unter Anderem ein EEG - die Messung der Hirnströme - durchgeführt. Hierbei darf keine Hirnaktivität ersichtlich sein. Die Feststellung des endgültigen Hirntodes dauert oftmals mehrere Tage - insbesondere dann wenn Patienten vor dem Hirntod große Mengen an Schlaf-/ bzw Narkosemitteln erhalten haben. Diese Tage sind selbstverständlich für Angehörige sehr belastend und es sollte ihnen maximale Aufmerksamkeit zuteil werden.Sollte diese tragische Situation gegeben sein, muss nun noch die Einwilligung erfolgen.Wege der Einwilligung oder AblehnungOptimal ist es, wenn der Verstorbene (ab dem Zeitpunkt der Hirntodfeststellung gilt der Mensch als tot) einen Organspendeausweis dabei hatte und damit sein Wille deutlich ist. Wenn kein Organspendeausweis ausgefüllt wurde, werden die nächsten Angehörigen gefragt ob der mögliche Spender mündlich den Willen zu spenden geäußert habe oder wie der mutmaßliche Wille des Verstorbenen sei. Falls nichts davon hinreichend erörterbar ist, werden schließlich die Angehörigen nach ihrem eigenen Willen gefragt. Dies nennt man die sog. Zustimmungsregelung. Um diesen Umweg über die Angehörigen und mögliche Spekulationen auszuschließen, möchte ich an dieser Stelle jeden Leser auffordern einen Organspendeausweis auszufüllen, oder den persönlichen Willen anderweitig zu dokumentieren. Auf dem Spenderausweis kann neben der Zustimmung zur Spende auch die Ablehnung der Organspende dokumentiert werden!Internationaler Vergleich und Widerspruchsregelung Es wird seit einigen Jahren diskutiert ob in Deutschland auch eine Widerspruchsregelung eingeführt werden soll, wie es z.B. u.a. in -sterreich, Spanien, Polen und Portugal der Fall ist. Das bedeutet, dass grundsätzlich von einer Spendebereitschaft ausgegangen wird solange der Verstorbene zu Lebzeiten keinen Widerspruch formuliert hat. Im Vergleich der Anzahl postmortaler Organspender pro 1 Mio Einwohner liegt Deutschland mit 14,7 deutlich hinter Spanien (34,2) und Portugal (26,7) und -sterreich mit 20,3. Ob die Quote Polens (11,2) auf schlechtere medizinische Ausstattung oder den ausgeprägten katholischen Glauben in Polen zurückzuführen ist kann ich nicht hinreichend beurteilen, Polen stellt jedoch das einzige Land mit Widerspruchsregelung dar, dessen Quote schlechter als die der BRD ist.Wie geht es nun mit der Organspende weiter?Nachdem die grundlegenden Kriterien erfüllt sind, wird die sog. organprotektive Intensivtherapie gestartet. Das bedeutet, dass bei einem möglichen Spender die intensivmedizinische Behandlung (z.B. die künstliche Beatmung) nach der Todesfeststellung nicht gestoppt wird, sondern dass die Therapie mit Beatmung, Medikamenten und teilweise sogar Reanimation unter speziellen Organ-schützenden Gesichtspunkten fortgeführt wird. Dazu werden von der DSO Richtlinen für Blutdruck und andere Vitalwerte angegeben. Durch die fehlende zentrale Steuerung der Vitalfunktionen bedeutet dies oftmals hohen intensivmedizinischen Einsatz.Desweiteren werden Untersuchungen gestartet um Infektions- und Krebserkrankungen auszuschließen um die Sicherheit der immungeschwächten Organspender zu gewährleisten.Bedingt durch solche Erkrankungen oder nicht bewältigbare Komplikationen bei der organerhaltenden Therapie mussten 2009 etwa 100 mögliche Transplantationen abgebrochen werden.Nachdem alle Daten vorliegen, werden von der DSO und Eurotransplant die Empfänger bestimmt und die Entnahme organisiert.Die Organe werden oftmals von den selben Chirurgen entnommen, welche die Organe später auch implantieren werden. Aus diesem Grunde reisen zur Entnahme oft einige Transplantationsteams aus anderen Krankenhäusern an und bringen die Organe nach der Explantation sofort persönlich zur Implantation. Die Zeit zwischen Ex- und Implantation muss möglichst kurz gehalten werden, um den Transplantationserfolg nicht zu gefährden. Nachdem alle geplanten Entnahmen durchgeführt wurden, wird der Leichnam verschlossen, alle künstlichen Zugänge entfernt und der Spender an den Bestatter übergeben.Welche Organe können gespendet werden?Auf einem Organspendeausweis sollte man vermerken, was genau gespendet werden soll und was nicht. Neben den Organen wie Herz, Lunge, Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse und Darm können auch Gewebe transplantiert werden. Dies sind üblicherweise: Haut, Knochen, Hornhaut (der Augen), Sehnen, Knorpel, Blutgefäße und auch Herzklappen. Viele schrecken vor Gewebespenden zurück, da sie eine offene Aufbahrung wünschen, in diesen Fällen kann man mit dem DSO-Koordinator genau abstimmen, was gespendet werden soll und was nicht. Wenn jemand jedoch sowieso nicht aufgebahrt werden möchte und nicht der Meinung ist "unversehrt" beerdigt werden zu müssen, kann man anderen Menschen enorm damit helfen auch diese Gewebespende zuzulassen.Welche Gründe gibt es gegen eine Spende?Handfeste Gründe gegen eine Organspende sind schwer zu recherchieren, da es eigentlich keine gibt. Die meisten Religionen haben sich in den letzten Jahren von der Vorstellung distanziert, dass ein Leichnam unversehrt beerdigt werden müsse. Zumeist hat das altruistische Motiv der Nächstenliebe eine höhere Priorität und die Organspende wird akzeptiert.Die Religionen zur Organspende:Evangelische Kirche Deutschland: Hirntod wird anerkannt, Organspende wird befürwortet. Katholische Kirche, Papst Benedikt XVI (2008): Organspende ist besondere Form der Nächstenliebe.Islam: Zeichen der Nächstenliebe.Buddhismus: Lebend- und postmortale Spende erlaubt.Judentum: Hirntodkriterium anerkannt und postmortale Spende erlaubt.Hinduismus: Teil der Tradition den Leidenden zu helfen.Zeugen Jehovas: Organspende akzeptiert.Konfuzianismus: Unversehrtheit des Leichnams ist anzustreben.Selbstverständlich gibt es Einzelgruppierungen innerhalb der Religionen, welche andere Ansichten als die oben Genannten vertreten.Desweiteren nennen Kritiker oft die Unsicherheit des Hirntodes und auch die Gefahr des Organhandels als Gründe eine Organspende abzulehnen. In Deutschland sehe ich durch die strengen Regelungen jedoch keinen Grund von Falschdiagnosen des Hirntods oder im schlimmsten Falle sogar von Organhandel-motivierten Falschdiagnosen auszugehen. Anders sieht dies in ärmeren Ländern aus, in denen es vorkommen kann, dass Menschen verschwinden und deren Organe an den Meistbietenden verkauft werden.SchlusswortIn meiner Vergangenheit als Krankenpfleger auf einer neurochirurgischen Intensivstation habe ich einige Organspenden miterlebt und deshalb auch einen persönlichen Bezug dazu. Ich denke es kann für Angehörige oft sogar sehr tröstlich sein, dass der Verstorbene auch im Rahmen seines Todes anderen Menschen helfen konnte und in gewissen Maße "weiterlebt". Dass die Betreuung eines Hirntoten eine besondere Situation darstellt, insbesondere für die Pflegekraft, möchte ich an dieser Stelle ebenfalls noch einmal betonen. Es erfordert großes Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Angehörigen und die persönliche Belastung - in der Arbeit mit einem Verstorbenen - sollte nicht vernachlässigt werden. Eine erfolgreiche Transplantation ist aber auch immer ein Erfolgserlebnis, da der Tod des Patienten nicht so sinnlos erscheint.In diesem Sinne: Besorgt euch einen Organspendeausweis, wenn es für euch keine Gründe dagegen gibt und erlaubt die Organentnahme. Wer weiß, ob nicht ihr selbst, ein Freund oder Verwandter irgendwann auf eine Spende hoffen muss.Möchtet ihr noch zu speziellen Teilthemen etwas lesen? Oder habt ihr eine Meinung zu Thema? Dann schreibt einen Kommentar.Quellen: DSO.de: Daten und Grafiken, Fachinformationen, Informationsmaterial, WikipediaGrafiken: DSO.deBild "Organspendeausweis": Wikipedia
08.05.2010 - 01:52:27
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Technik | News: Wie sieht die Zukunft unser Mobilität aus? Elektroautos derzeit auf der Überholspur
Elektroautos sind die Zukunft, das scheint zumindest die aktuelle Meinung von Politik und Wirtschaft zu sein. Auf dem heutigen Gipfel zur Elektromobilität, sollen die Bemühungen von Industrie und Forschung die Elektrotechnik in Verkehr und Transport voranzubringen gezielt vernetzt werden. Außerdem scheint es aber, dass auch die Bevölkerung davon überzeugt werden soll, dass mit Strom betriebene Fahrzeuge nun doch Benzinern, Dieseln, Wasserstofflern und anderen Konzepten überlegen sind.Eine Million E-Autos auf Deutschlands Straßen bis 2020, so lautet das Ziel der Bundeskanzlerin Merkel, CDU. Derzeit sind rund 40 Mio. Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, im diesem Jahrzehnt soll also rund ein vierzigstel der Fahrzeugflotte elektrifiziert werden. Bei einer durchschnittlichen Rate von rund 3 Mio Neuzulassungen pro Jahr in Deutschland, müsste also ab sofort rund jedes dreißigste neue Auto eine Elektroauto sein.Auch das klingt noch nicht so wahnsinnig viel, doch wenn man erkennt, dass auf dem deutschen Automobilmarkt zumindest von den großen Marken noch kein einziges Serienfahrzeug als Elektroauto zu erwerben ist, wird verständlich, warum ein Großteil der Brachenkenner den Vorstoß der Kanzlerin belächelt.Die Industrie geht davon aus, dass aktuelle E-Projekte in ca 3-4 Jahren die Serienreife erreichen, dann aber bislang nur als Kleinserien geplant sind. Unter anderem wird als Grund hierfür die Zurückhaltung der Politik zu mögliche Zusagen betreffend Subventionen und Unterstützungen genannt.Bezug nehmend auf den Elektromobiltätsgipfel hatte Bundesverkehrsminister Ramsauer, CSU, staatliche Prämien zum Kauf von Elektroautos zurückgewiesen jedoch andere Anreize wie zum Beispiel kostenlose Parkplätze oder die Freigabe für Busspuren für E-Autos in Aussicht gestellt.Einige deutsche Autoexperten und Autozulieferer unterstützen diese Haltung mit der Begründung, dass die Entwicklung von Strom-betriebenen Fahrzeugen noch lange nicht so weit fortgeschritten sei, um mit Kaufanreizen die Verbreitung merklich voranzutreiben. Die wenigen verfügbaren Fahrzeuge kommen derzeit vorrangig aus Fernost, wo die Forschung bereits vor Jahrzehnten intensiviert wurde und die Vernetzung der Forschungsunternehmungen deutlich besser funktioniert.Auch die 500 Mio Euro der Bundesregierung, zur Förderung der Elektromobilität, werden in Fachkreisen kritisch betrachtet, da die Forschungsgelder nicht in zentral organisierte Projekte gehen werden und so die industriepolitische Wirkung verpuffen könnte. Als Gegenbeispiel wird China angeführt, welches ganz klar definierte Ziele für die jeweiligen Forschungszentren formuliert hat und diese zentral sammelt.Ein weiteres Land welches mit wehenden Fahnen auf die Elektrotechnik setzt ist Israel.Aktuell startet dort die Erprobungsphase eines Fahrzeugs, welches von der israelischen Firma Better Place und Renault entwickelt wurde. Um das Fahrzeug alltagstauglich zu machen sollen über 100 Servicestationen errichtet werden, in welchen in wenigen Augenblicken eine schwache Batterie gegen eine volle ausgewechselt werden soll. Die israelische Regierung wird den Plan des Firmenchefs von Better Place, Shai Agassi, in den kommenden 6 Jahren mindestens 100 tausend Fahrzeuge abzusetzen, mit Subventionen unterstützen. Stützpfeiler der Vision sind vergleichsweise günstige Kaufpreise für Elektroautos, da die etwa 10 000 Dollar teure Batterie nicht mitgekauft werden muss, sondern von Better Place verliehen wird und vergleichsweise dann wie bei einer Handykarte wieder aufgeladen werden muss. Der Visionär Agassi warnte in einem Gespräch mit Verkehrsminister Ramsauer, dass Deutschland deutlich aufholen müsse um den Trend nicht zu verpassen.Opel-Chef Nick Reilly forderte, in einem Interview mit dem Tagesspiegel, zwar auch eine Subventionierung von E-Autos um "die Nachfrage anfangs zu stimulieren, da revolutionäre neue Technologien zu Beginn immer teuer sind" aber äußerte auch den Wunsch nach standardisierten Normen für Europa, z.B. für Stecker, Ladesysteme und Batterien um teure Parallelentwicklungen zu vermeiden.Die EU-Kommission hatte Ende April einen Schritt in diese Richtung getan und einen Aktionsplan zur Förderung umweltfreundfreundlicher Fahrzeuge beschlossen, welcher auch die Erstellung von Standards für Batterien, Investitionshilfen oder Sicherheitsvorschriften vorsieht.Skeptiker fragen sich jedoch ob die Entwicklung in Richtung Elektroauto wirklich so sinnvoll ist, schließlich wurden vor wenigen Jahren noch das Wasserstoffauto mit der Brennstoffzelle, Biosprit oder anderer alternative Antriebsformen als DIE Zukunftsperspektive gehypt.Rückendeckung erhalten sie zumindest nur teilweise aus den Reihen von Umweltverbänden, welche neben der Entsorgungsproblematik der großen Batterien auch den geringen ökologischen Vorteil gegenüber effizienten Verbrennungsmotoren, unter Berücksichtigung der beiden deutschen Hauptstromquellen Kohle und Atomkraft, bemängelen. Der Greenpeace-Verkehrsexperte, Wolfgang Lohbeck, äußert sich hierzu folgendermaßen: "Elektroautos sind keine Null-Emissionsfahrzeuge, sondern beim jetzigen Strommix sogar für den Klimaschutz schädlicher als Autos mit Verbrennungsmotoren.".Laut Greenpeace liege auf absehbare Zeit mehr Potential für Co2-Einsparungen in der Optimierung von Verbrennungsmotoren. Dass Automobile mit einem Kohlenstoffdioxidausstoß von unter 60- 70g pro km möglich seien, sei bewiesen und es liege nun an den Automobilherstellern etwas zu unternehmen.Ich denke es ist durchaus wichtig die Entwicklung von Elektroautos kritisch zu betrachten, aber in Anbetracht der Endlichkeit der -lreserven muss eine Alternative gefunden werden. Dass damit der Stromverbrauch steigt und die Problematik, die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien zu bestreiten, verschärft wird, wird wohl in Kauf genommen werden müssen. Ob das Elektroauto sich im Endeffekt durchsetzen wird, wird sich zeigen. Dies hängt sicherlich auch davon ab in welchem Maße andere Technologien Fortschritte zu verzeichnen haben werden z.B. wenn ein Weg der effizienten Wasserstoffsynthetisierung gefunden werden würde.... Quellen: SZ.de: 1, 2, 3, 4; Handelsblatt.com: 5, 6, 7; taz.de: 8Bildnachweis: "Elektro Auto" von K.Nelkert   Manche Rechte vorbehaltenAlle Rechte vorbehalten
03.05.2010 - 10:35:41
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Entertainment | Physik: The Big Bang Theory - Auch für nicht-Nerds witzig!
Die US-amerikanische Serie handelt von 4 sozial inkompetenten Physik-Nerds und deren ausgesprochen blonder Nachbarin Penny.Die Autoren arbeiten zwar mit mit wenig ausgefallenen Vorurteilen, aber die Umsetzung ist grandios. Die Serie ist gespickt mit hervorragenden wissenschaftlich fundierten Witzen, welche vor allem auf die Diskrepanz zwischen den hochintelligenten Physikern - welche in abgeschottet in ihrer Nerd-Subkultur leben - und dem "normalen" Bürger, der durch die attraktive Penny verkörpert wird, abzielen.Derzeit läuft die dritte Staffel auf dem amerikanischen Sender CBS, in Deutschland wurde die Serie von Pro7 ausgestrahlt. Die erste und zweite Staffel (bislang nur auf englisch) gibt es bereits als DVD-Box-Set zu kaufen. Ich persönlich bin -zumindest von der englischen Version - beigeistert und lege es euch absolut ans Herz mal reinzuschauen in das Leben von Penny, Leonard, dem aspergerhaften Sheldon, Raj, der leider nicht mir Frauen sprechen kann, und Harold, dem Juden, der gerne mit Frauen sprechen würde aber jedesmal abgewiesen wird....Trailer:The Big Bang Theory bei Amazon.de kaufen:Big Bang Theory - Series 1 - Complete [UK Import] Big Bang Theory - Series 2 - Complete [UK Import]The Big Bang Theory - Die komplette erste Staffel auf deutsch!
02.05.2010 - 22:41:40
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