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Schamanismus Therapie: angewandte schamanische Techniken auf therapeutischer und Coaching - Ebene. Therapien finden ihren eigenen Entwicklungsweg. Nach der probatorischen Sitzung können sich verschiedene Mögllichkeiten auftun, denen man als Therapeut folgen möchte. Der Kunde, die Kundin wir dabei in die Vorgehensweisen miteinbezogen. Und dann geht es los: man bewegt sich in den vereinbarten Richtungen. Ein Schamanismus Therapeut ist sich wie jeder andere Therapeut stets über die Zielvereinbarungen, die eingeschlagenen Wege und die aktuellen Geschichten bewusst. Neben vielen Hilfsmitteln stehen dem Therapeuten Kompetenzen zur Seite, mit denen er oder sie arbeitet: Objektivitäten, Meta-Ebenen, Selbstreflexion usw.
therapie   schamanismus   trommeln
Hinzugefügt am 04.06.2016 - 08:09:14 von Schamanenstube
Kategorie: Gesundheit Blogs RSS-Feed exportieren
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Piemont
Piemont Italien Die letzte Woche fuhren die KursteilnehmerInnen nach Italien ins Piemont. Wir mieten ein Haus in Torresina und verbringen die ganze Woche dort. Es gibt Ausflüge an Meer nach Savona bis nach Finale Ligure, in die Stadt Cuneo mit ihren Spezialitäten und Märkten, sowie nach Ceva, der nächst gelegenen Stadt. Das Häuschen ist idyllisch gelegen und bietet dem Auge entspannende Ausblicke in die Piemonteser Natur. Der ruhige Garten bietet Streicheleinheiten für die Augen. Überall sind Mäuerchen aus recht flachen Steinen, die übereinander geschichtet sind. Solche Steine finden wir auch an den Flussufern und stauen über die Andersartigkeit. Für die dortigen Geister bauen wir als Dank für ihr freundliches Lächeln nicht einfach ein Steinmännchen, wir bauen einen ganzen Tempel, mit Eingangstreppe, Innentreppen und Ausblick. Die hintere Terrasse wird mit einer Feuerstelle versehen. Die sengende Hitze am Fluss treibt uns immer wieder in den Schatten und wir bemerken, einfach allein sein zu können an einem Gewässer. Niemand da, weit und breit. Es ist ruhig. Das tut gut. Trohn der Waldwesen Kräuter Vielfalt Etwas erstaunt sind wir über das Vorkommen von Suzuki Jimnys: er scheint den Fiat verdrängt zu haben. Überall wimmelt es davon. Der Freitag ist Kräutertag: wir erleben ungeahnte Vielfalten von Kräutern. Es ist unglaublich! Pan bei der Arbeit Die Natur im Piemont Neben dem wohltuenden Blick in die Natur Piemonts und der Verbreitung von Wildkräutern, eröffnet sich die Natur als Erleben wie bei uns noch in den 70er Jahren: für uns längst vergessene Wesen wie Fledermäuse, all-abendliche Glühwürmchen und ganze Schwalben-Schwärme. Wir entdecken auch urzeitliche Geschöpfe: Wir haben noch nie so viele Gesichter in Steinen, Bäumen und Wolken gesehen, die stetig lächelten. Piemont könnte von uns als Geister Smiley-Land bezeichnet werden. Und wenn es mal was zu tun gibt für die Wesen, dann wird das mit Hingabe gemacht: Eine Wolke braucht hier ein Gesicht, das mal sanft, mal intensiv über die Landschaft streicht, um voran zu kommen. Wir können auf unserem Balkon sitzen und einfach nur die Augen schweifen lassen. Diese Eindrücke nehmen wir mit aus dem Piemont. Das geht alles in wohl aufeinander abgestummenen Farbtönen und in einer Ruhe, die sich die Lärm verschmutzte Schweiz nur noch erträumen kann. Mit einem etwas traurigem Auge verlassen wir die Idylle Piemonts und danken für dieses Erleben. Die Bilder der Hügel, Landschaften, Kräuter und Tiere haben in uns ein Zuhause gefunden, das uns nährt. Auf Wiedersehen Piemont!
13.07.2014 - 14:00:00
https://schamanenstube.com/blog/gesundheit/piemont-13-07-2014.html
 
Latente Traurigkeit
Begleitet Dich Traurigkeit? Wir haben den Vorstoss gewagt, die Menschen um uns herum in ehrvollen Momenten zu fragen, wie hoch sie ihre Traurigkeit prozentual bewerten, wenn sie auf ihr Leben blicken. Das Ergebnis ist sicher nicht repräsentativ. Zum einen umgeben die Schamanenstube ausschliesslich ernsthaft am Leben teilnehmende Menschen, zum anderen befinden sich die meisten aktuell in tiefgehenden Prozessen, bei welchen sie sich mit ihrem Innersten sehr stark befassen. Diese Menschen formen die Welt um die Schamanenstube. So hat die Auswertung der Frage für uns eine Relevanz. Die ehrlich beantwortete Frage: "Wie oft würdest Du sagen, dass Dich im Leben eine Traurigkeit unterschwellig begleitet" führt zur Prozentzahl von 90%. Dabei fallen gerade mal 10% in einen Bereich, da die Traurigkeit nicht gespürt wird.Diese hohe Zahl bedarf ganz sicher einer intensiven Betrachtung der Traurigkeit aus verschiedenen Blickwinkeln.Erst bedarf es wohl einer Definition von Traurigkeit und ihres Bezugs zur Trauer. Trauer und Traurigkeit Die Schamanenstube macht einen grossen Unterschied zwischen den Begriffen der Trauer und der Traurigkeit. Trauer ist ein Prozess und zugleich ein Gefühl höchstens Rückzugs. Sie weiss in der Regel, worum getrauert wird.Die Traurigkeit bezeichnen wir als Zustand, der obschon er stillzustehen scheint, einem dennoch eine Wärme vermitteln kann. Die vielfältigen Wege der Trauerprozesse machen einen grossen Teil der Seelenlandschaft aus. Sie scheinen aus unserer Natur heraus wichtig zu sein, nur schon aufgrund ihrer Grösse. Doch was ist mit dieser latenten Traurigkeit? Was hat sie in uns zu suchen?Gehen wir wie immer einen ketzerischen Weg: hat die latente Traurigkeit Vorteile, macht sie Sinn?Wenn sie sich in Ordnungen bewegt, die sich unweit den Vermeidungen weit ausstrecken können, verbindet sie Landstriche, die in die Richtung der Sicherheit weisen. Ähnlich der Wehmut, die jedoch einen anderen Sinn erfüllt. Wir können uns in der latenten Traurigkeit eine Sicherheit aufbauen, die nicht mal so verkehrt zu sein scheint. Im Laufe des Lebensgeschehens kann viel Trauriges passieren. Das formt uns. Je nach Resilienz ist das Verhaften, das Stehenbleiben in den Ordnungen der Traurigkeit ähnlich dem Stillstand in der Hoffnung. Sicherheit in der Traurigkeit Wir können uns in der Traurigkeit wohl fühlen. Und sind stets bereit, sie zu verlassen und Glück zu empfinden. Es ist ein kleiner Schritt, so einen Ausflug zu wagen. Danach ist uns das Zurückkrebsen in die Sicherheit der Latenz willkommen.Der Sinn der Trauer ist die Entwicklung. Der Sinn der Traurigkeit vielleicht das stillstehende Warten auf glückliche Bewegungen.So steht die Traurigkeit nicht unbedingt als Gegenpol zur Fröhlichkeit, sondern als heimlifeisses Warten aufs Glück.Mehr noch: der Weg in den Prozess der Entwicklung ist auch nicht verbaut, sondern aufgrund der Nähe zur Trauer immer noch möglich. Auf die Verarbeitung und Entwicklung warten also.Das kommt uns vor wie das Verhalten eines Hundes: immer an dem Platz, wo die Küche greifbar ist, man sieht, wer kommt und wer da ist. Tönt clever. Tiefgang Eingangs beschreiben wir unser Nachfragen als Resultat von Menschen mit Tiefgang. Vielleicht ist die Wertung Tiefgang mit der latenten Traurigkeit verbunden?Geht man denn nicht in Themen hinein, wenn kein Tiefgang gespürt wird? Das stimmt so auch nicht. Denn es gibt ein weiteres Phänomen: wir können uns an unsere Traurigkeit erinnern und sie einfach aus dem Nichts heraus leben. Stetes Traurigsein ist vielleicht bequem?Entstehung von TraurigkeitWomöglich liegt unsere Sympathie dort, wo Menschen die Verantwortung für ihr Leben nicht mehr abgeben wollen. Sei das in einer Loslösung in Richtung persönlicher Selbstständigkeit, Erwachsen-Werdung oder Dogmenbefreiung. Wer Verantwortung nicht abgeben will, braucht eigene Sicherheiten. Und eines ist klar zu sagen: man kann nicht ständig mit allem, was einem im Leben begegnet, im Reinen sein. Es wird immer Ungelöstes geben. Damit zu leben und damit Erfahrung zu formen, sein Leben stets neu zu gestalten, führt vielleicht zur Fähigkeit, die Dinge tiefgehend anzuschauen und sie dann auch als Kompetenz ruhen zu lassen. Auswege Nach unserer die Traurigkeit als positives Gefühl betrachtenden Vorgehensweise stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, diese Traurigkeit abzubauen. Doch genau das haben wir im Land der Traurigkeit als eigentlichen Sinn gefunden: die Bereitschaft, schöne Dinge zu erleben, Genusskompetenz zu erlangen und dem Leben vielleicht sogar in einer Art Demut begegnen zu können.Was, wenn diese Traurigkeit zu stark ist? Die Unausgewogenheit über längere Phasen hinweg ist stets etwas Negatives. Gibt es Auswege?Zum einen sehen wir ein angrenzendes Gebiet, ohne welches die Traurigkeit nicht auskommt: die Aufmerksamkeit. Die wartende Position der Traurigkeit verlangt nach dem Blick ins Leben hinein. Sich diesem Zustand zu widmen und in ihm erfüllende Momente immer wieder zu erleben, kann die Wege in die Sicherheit stärker formen. Stetes Abgehen eines Trampelpfades. Und es gibt noch andere Wege. Ganz normal menschliche und spirituelle Wege...Uns sind Menschen in ihrer Traurigkeit willkommen. Weil es kann hier weitergehen.
03.07.2014 - 14:00:00
https://schamanenstube.com/blog/schamanismus-therapie/traurigkeit-03-07-2014.htm ...
 
Freiheit und Belastung
Belastung und Freiheiten Zuweilen sind wir Menschen schon lustig: wir schieben zu erledigende Arbeiten vor uns hin, Tage, Wochen, Monate lang. Als ob wir es bräuchten, uns durch den Gedanken an zu Erledigendes absichtlich Belastungen aufzuerlegen. Zum einen geht das Leben kontinuierlich weiter, wenn Dinge vor einem sind. Zum anderen fällt uns das Organisieren der eigenen Zeit immer schwerer. Arbeiten werden in einer Hast erledigt, um sich nicht noch zusätzlich zu belasten. Warum tun wir das? Gestresste Kopf-Planung Wenn Dinge auf uns zukommen, bei denen wir aktiv werden müssen, verfallen wir gerne ins Planen, wie sie zu erledigen wären, wann sie zeitlich passen und ob sie aufschiebbar sind. Gefühle wie Rechtfertigung, Zweifel und sogar Selbstbetrug steigen auf. Die KursteilnehmerInnen der Schamanenstube wissen, was diese drei wollen: verdrängen.Es kommt uns also ungelegen, zusätzliche Arbeiten erledigen zu müssen. Wir suchen uns Freiheiten, Freiräume und wollen am liebsten von den Arbeiten nichts wissen. Sicherheit erlangen wir in der Planung, wann und wie das zu erledigen sei. Was da nicht rein passt, darf vermieden werden. Planung bringt uns Freiheit, faul sein zu können. Sicherheit durch Planung Planen ist ein Akt hoher Wertung: was passt wo rein, was ist wichtiger als etwas anderes, wie kommen wir drum herum?Das Planen selbst ist in der Geistwelt fast schon ein kriegerischer Akt. Man stellt Heere auf, definiert Abfolgen und bringt eine zukünftige Arbeit schon weit vorher in eine Ordnung, die es mit möglichst geringem Aufwand erlaubt, sie einfach erledigen zu können. - Wenn es denn soweit sein wird. Das tönt sogar sinnvoll. Und das ist es in einer Ausgewogenheit auch. Was aber, wenn die Pläne nicht aufgehen? Wir vermeiden, schaffen Dinge aus dem Weg und wägen uns in einer kopfgeschaffenen Freiheit des Nichts-Tuns. Litha FeuerzeremonieDer Übergang vom Wachsen und Planen in die Ruhe des Tuns. BeispielDie Schamanenstube selbst hat die neue Kommentar-Funktion für unsere Website-Inhalte, unseren Blog, den Wunschbrunnen und alle Artikel, die kommentierbar sein sollen, ewig aufgeschoben. Es handelt sich um eine einzige Funktion, die für alles einsetzbar ist. Eine Faulheits-Funktion, die gleich alles erledigen soll. Monatelang begleitet diese Kommentar-Funktion die Nachdenk-Zeit, die wir ins Autofahren einbetten. Es wurde bis ins Detail sonnenklar, wie sie sein soll.Und damit war sie quasi erledigt. Denn das eigentliche Tun ist ja nur mühsam. Sie konnte auf die laaaange Bank (fast ein Jahr).Zu Litha war sie geschrieben. Aus einer Notwendigkeit heraus, nicht weil wir uns endlich einfach daran setzten. Die Funktion ist nämlich Teil eines grösseren Projektes, das nun mehr und mehr drängt. Freiheit nach Litha Litha zeigte uns, was zu pflegen ist und welche Pläne sich selbst überlassen werden können. Pflege ist das Schlüsselwort. Pflege erlaubt etwas Spezielles: man kann sich in Ruhe um etwas kümmern, sich in Hingabe einer Sache widmen. Sobald sich diese Gefühlsbasis einstellt, ist auch eine Kommentar-Funktion in ein paar Stunden geschrieben und fertig.Die Natur hat es uns vorgemacht. Wir mussten uns nur in die Beständigkeit der Natur begeben. Und alles läuft wie von selbst.
28.06.2014 - 14:00:00
https://schamanenstube.com/blog/schamanismus-therapie/freiheit-und-belastung-28- ...
 
Der Wert des Lebens - das Ritual zum Sommersonnenwende
Die Zeit nach dem Wachstum: was jetzt? Schnell ging dieses Frühjahr vorbei und wir befinden uns mitten in sommerlichen Temperaturen. Das Wachstum neigt sich einem Punkt zu, da so vieles nun einfach da ist, dass ein Überblick fällig werden kann. Was hat mich angetrieben, was liegt auf dem Tisch, was will noch werden?Wir bemerken eine Entschleunigung im Innern, obschon im Aussen alles noch auf Hochtouren läuft. So ein Moment ist wichtig in der Beständigkeit der Jahreszeiten. Entscheidungen sind fällig, um die Vielfalt nicht in einem Chaos zu verlieren. Die Natur hat Gas gegeben. Alles drängte raus aus dem Boden, hat sich in farbigen Blüten dem Leben entgegen gereckt. Aus den Farben der Natur wurde bald ein sattes Grün. Die Bäume, die Wiesen, die Wälder: alle sind sie jetzt voll da. Da im Leben.Und nun?Es kann sich in so einem eigentlich erfreulichen Zustand ein Gefühl von Leere breit machen. Einige Menschen um uns herum fällen sogar Entscheide zu dieser Zeit. Meist Entscheidungen, die nachher bereut werden. Es kommt zu Kündigungen, man schmeisst den Job hin oder wird passiv in kaum erträgliche Situationen manövriert. Die Schamanenstube hat beobachtet und nimmt gewisse Vorgänge in einem Bedauern wahr. Wir sagen: es ist noch nicht die Zeit für Entschlüsse. Sie könnten voreilig sein. Denn die Gefühlssuppe, die im Moment in uns brodelt, mag eine Verwirrung in sich bergen. Man hat Gipfel erreicht und will immer noch weiter. Der Gipfel zeigt zwar einen Ausblick, aber man kann gerade auf einem Boden stehen, der wenig weiterführende Wege bietet. Litha bringt Entscheidungen Zur Sommersonnenwende nächsten Samstag vollzieht die Natur einen Wandel, der sich um den Übergang vom Blühen und Wachsen in ein ruhigeres Sein bewegt. Die Tage werden auf einmal gehalten, sie bleiben gleich lang. Diese Sommerhöhe hält an. Psychologisch kann das mit dem Plateau Effekt verglichen werden. Es ist alles da, man hat vieles erreicht. Nur was jetzt?Das schamanische Ritual zu Litha ist ein Ritual dieses Übergangs: Was ist gewachsen, was ist alles da? Was davon will ich pflegen, zur Reife bringen? Was kann ich seinem Schicksal überlassen? Hier sprechen wir natürlich in einer bäuerlichen Pflanzensprache, meinen damit allerdings unser Innenleben. Was machen die Dinge mit einem, die bis jetzt dieses Jahr entstanden sind? Haben wir den Überblick über all die Einflüsse, die jetzt da sind?Und welche Dinge lohnen den Kraftaufwand nicht mehr, sie weiter zu pflegen... Ruhiges Atmen auf dem Plateau des Gewachsenen: aus der Vielfalt entsteht die Pracht des Lebens.Hoch erhoben blicken wir auf unser Leben. Von der Vielfalt zur Pracht Dieser etwas verlorene Zustand kurz vor dem 21. Juni formt das alljährliche Litha-Ritual der Schamanenstube. Wir machen eine Inventur all dessen, was uns umgibt und beginnen in einer ruhigen Auszeit, uns über die Werte dieser Teile unseres Lebens Gedanken zu machen. Wertung über die Kraft, die den Gefühlen entspringt und in den neu gewachsenen Ordnungen fliesst.Wir machen es der Natur gleich: wir überleben in der Pracht. So werten wir die Vielfalt und fällen gemeinsam mit dem Rat der Geister Entscheide, was zur Pracht begleitet werden soll. Dazu ist eine Ruhe nötig. Und genau diese Ruhe nimmt jetzt schon natürlicher Weise ihren Raum ein. Vor Litha ist das Plateau erreicht, weiter geht es gar nicht. Das ist der Stand der Dinge, das ist es, womit wir arbeiten. Das ist es, was zur Pracht und schliesslich zu Mabon zur Ernte kommt, um uns im Winter zu nähren.Zu Litha kehrt Ruhe ein. Das Ritual der Sommersonnenwende kann uns neu definieren, uns Halt finden lassen in dem, was wir sind. Die Ruhe ist eine der Kräfte, die aktiv gelebt werden kann. Das mag widersprüchlich tönen, in der Erfahrung innerer Ruhe aber entsteht ein Rückfluss zu uns selbst.
14.06.2014 - 14:00:00
https://schamanenstube.com/blog/gesundheit/der-wert-des-lebens-14-06-2014.html
 
Oskar Reinhart Stiftung
Kunst erleben als Lebenserfahrung Die Oskar Reinhart Stiftung in Winterthur erlaubt es der Öffentlichkeit, einen Sinn für Kunst zu entwickeln. Gerade im heissen Sommer erfrischt die Kühle des Museums und lädt ein, sich in Gemälden zu verlieren. Ein Verlustieren durch Schönheit, ein sich Bewegen und überrascht werden. Der Kurs der Schamanenstube über Kunst und Klassik hat ein Ziel, das kaum formulierbar ist. Das wurmt uns natürlich und bietet Anlass zu einem neuen Versuch, in Worte zu fassen, was nur erlebbar ist, aber nicht definierbar. Etwa so wie Schamanismus. Noch frisch ist unser erneutes Erleben unserer immer gleichen Führung durch das Oskar Reinhart Museum in Winterthur. Es ist dem Erleben tief in einem drin und doch so nah am Alltag kaum Rechnung zu tragen: man erlebt eine ungeahnte Intesivität der Erfahrung. Wir fühlen uns immer wieder getrieben, unsere KursteilnehmerInnen an dieser Erfahrung teil haben zu lassen. Manchmal tauchen die Gedanken auf: mag jeder sich in diese Welten hinein begeben?Wir können es nur versuchen, denn der innere Antrieb, diese für uns essentiellen Erfahrungen zu teilen ist unablässig. Wir kommen aus dem tiefsten Inneren nicht umhin, es ab und an zu wagen. Noch nie blieb die Erfahrung in den Augen der TeilnehmerInnen aus. Vielleicht wollen wir es nur nicht wagen, jemanden zu erleben, der sich dem Eindruck verwehren kann. Am Ende ist es Angst, dass so etwas geschehen könnte. Das Museum Vielen ist nur schon das Wort ein Graus. Man läuft in grossen Saal-Landschaften herum und sollte sich wohl die Bilder anschauen. Das ist eine denkbar schlechte Gefühlsbasis, etwas zu erleben. Das Erleben findet viel ruhiger statt. Und es wird einem unendlich viel mehr geboten, als z.B. in einem Film.Gerade im Sommer ist es eine Wohltat, der sengenden Hitze in die Kühle und Klarheit eines Museums zu entfliehen. Und eine Wohltat darf es den ganzen Besuch über bleiben. Das Wissen, dass Museen geschaffen sind, um uns Menschen etwas zu zeigen, dass für uns etwas gemacht wird, was wir erleben dürfen, darf einen selbst erheben.Man ist es wert in den Augen des Museums, hier zu sein und sich auf eine Art verwöhnen zu lassen, die wir uns nur noch ganz selten im Leben gönnen. Caspar David FriedrichKreidefelsen auf Rügen Tiefes Erleben Wir sehen in unserem Leben so viele Dinge. Nur schon in der Natur. Hinter diesem normalen Sehen gibt es oft noch viel mehr zu erleben. Menschen, Tiere und Pflanzen leben in Situationen. Situationen, die aus Ordnungen bestehen, in welchen sich Kraft entfalten kann. Mit diesem schamanischen Grundgedanken ist es vielleicht möglich, die Wirkung der Welt auf einen selbst genauer wahrzunehmen. Viele Gemälde beinhalten weit mehr als dies ein Foto tun könnte. Sie zeigen die Wirkung einer Situation. Nicht einfach als Abbild, sondern als Ausdruck eines Künstlers, der die Wirkung der gemalten Situation erfasst hat. Diesen Schatz, der teilweise erst nach stundenlangem Betrachten der Natur zum Vorschein kommt, teilt ein solcher Künstler mit uns. Mehr noch, es wird Erfahrung geteilt, die in einem tiefen Erleben im Museum erworben werden kann. Quasi Lebenserfahrung frei Haus.So viele Menschen haben vor uns gelebt und die Welt auf ihre Weise wahrgenommen. Ein Museum als Bewahrer dieser Wahrnehmungen zeigt uns die Essenz aus Lebenserfahrung und Staunen der Menschheit. Das, was wir sind und zu welchen Wahrnehmungen wir fähig sind. Diese Essenzen hängen ganz einfach an den Wänden und warten darauf, geteilt werden zu dürfen.Eine Art Facebook zum Teilen von Lebenserfahrung.Aber stets aktuell. Staunen und Erkenntnis Die schamanische Führung durch die Stiftung Oskar Reinhart geht agogisch schwierige Wege: es gibt Geheimnisse in den Bildern, die nur selbst gefunden werden können, um eine maximale Wirkung als Erfahrung entfalten zu können. So warten wir und lassen spezifische Kunstwerke wirken, die Menschen sich in der Szenerie verlieren, um dann selbst eigenen Halt zu finden. Einige Geheimnisse sind derart die Wahrnehmung gänzlich verändernd, dass sie zur kompletten Neubewertung der Situation im Gemälde führen. Das geschieht in Bruchteilen von Sekunden. Dieses Erleben ist in unseren Augen fundamental und der Essenz des eigenen Seins unglaublich nahe. Staunen wird wieder möglich. Und Staunen ist ein Prozess, der Ordnungen auf fast glücksbegleitete Art verändert. Arnold BöcklinDer Pan im Schilf Ich flaniere durch das Schilf, höre es rascheln im Wind. Kühle Luft kommt mir vom See entgegen. Es ist ruhig und zugleich bewegt. Frösche gurren. Und weit hinten in meinem Hören vermute ich eine Flöte. Doch das kann nicht sein. Ich getraue mich, mich über meine Ethik hinweg zu setzen und den Tönen Raum zu geben. Und ja: die Natur spielt ihr Lied. Ich erblicke das Wesen im Schilf, das im Einklang mit dem Schilf aus der Natur heraus auftaucht. Ich verweile und spüre den Einklang der Natur in der klingenden Bewegung der Flöte des Pan.
09.06.2014 - 14:00:00
https://schamanenstube.com/blog/schamanenschule/oskar-reinhart-stiftung-09-06-20 ...
 
Waldhochzeit - Handfasting im Juni
Handfasting mit Herz Die heutige Naturhochzeit findet im Aargau statt. Mitten in einem schönen kleinen Wäldchen. Wir berichten von der bewegenden Naturhochzeit im Kreise der Familie. Beide Ahnenlinien umgeben den Kreis um das Brautpaar. Die Segen der vier Himmelsrichtungen verbinden sich im Medizinrad zum Bund der Ehe. Früh morgens sind wir mit zwei lieben Kursteilnehmerinnen auf dem Zeremonienplatz. Die Amseln begrüssen uns mit ihren fröhlichen Gesängen. Der Wald erwacht zu einem strahlenden Sonnentag. Heiss wird es heute werden.Wie immer bei unseren Naturhochzeiten hält das Wetter, was die Zeremonie verspricht: Wärme, herzvolle Strahlen und lichtdurchflutete Wege für die Ehe.Der Vater der Braut erscheint in Begleitung und bringt die Strohballen, die flugs in den ausgemessenen Kreis getragen werden. Der Wald formt sich: alles um uns herum scheint zu wissen: heute wird gefeiert, heute gibt es was fürs Herz. Wir legen gemeinsam das Medizinrad und verbinden die Elemente der Himmelsrichtungen mit Gefühlen, die in den Ordnungen der Segen fliessen und sie festigen.In Ruhe laden wir die Geister, richten den Ort zum Festplatz für die Wesen des Waldes und für die Hochzeitsgesellschaft. Der Zeremonienplatz früh am Morgen. Medizinrad mit Segenswünschen Die Schamanenstube kennt die Segen der vier Himmelsrichtungen. Wir bereiten diese Segen zusammen mit den Segens-Gebern lange Zeit vorher auf. So fliessen Luft, Feuer, Wasser und Erde zu den Ordnungen der Segen und erfüllen sie mit ihrer Kraft.Musik spielt auf. Die Braut ist auf dem Weg.Der Vater der Braut legt liebevoll die Hand seiner Tochter in die Hand des Bräutigams. Er übergibt sie ihrem Ehemann. Ein bewegender und hinreissender Moment.Der Bräutigam überzeugt mit Ernsthaftigkeit und menschlicher Tiefe. Ein Mann, der seiner Frau in Liebe begegnet. Ein guter Mann.Eine Ehe wird hier im Wald geschlossen, mit Herz und klaren Worten. So schön, so richtig, so kraftvoll.Wir verbinden die beiden zu Eheleuten. Die Sonne lacht in die Segen der Elemente Diese Hochzeit ist erhebend: Väter und Mütter der Brautleute geben ihre Segen aus allen vier Himmelsrichtungen. Zwei Ahnenlinien, die sich vereinen zum Glück ihrer Kinder.Nord und Süd, West und Ost.Wir danken den Geistern des Waldes und lassen die Kraft des Medizinrades weiter wirken. Das Feuer der Ehe wird zu den frisch Vermählten getragen, auf dass es ihre Herzen umflamme.Ein Hoch auf dieses ehrliche Ehepaar.Ein Hoch auf diese guten Menschen.Ein Hoch auf diesen Bund der Ehe!Wir freuen uns.
07.06.2014 - 14:00:00
https://schamanenstube.com/blog/schamanenstube/waldhochzeit-handfasting-im-juni- ...
 
Kraft schöpfen
Kraft in der Natur schöpfen Nach einer Woche ohne einer Minute Zeit für sich selbst, ist es gestern genau das Richtige, im Kanton Zürich wieder einmal gesunde Kraft zu schöpfen. Der Wochenstart der Schamanenstube ist geprägt vom E-Learning. Es war sehr produktiv, alle Sitzungen, was uns sehr freut. Am Donnerstag gab es dann Backoffice Jobs, wie zur Polizei Bazenheid zu gehen, um gegen die rwt Regionalwert Toggenburg AG eine Anzeige wegen Missbrauch derer Hoheitsbefugnisse aufzugeben. Die Woche gipfelte am Freitag in vielen Jebenjobs, wie ein Notebook in verschiedene Netze aufzunehmen und einem sehr gefreuten und fröhlichen Kartenlegen Kurs mit dem Tarot3d System abzuhalten. Am Samstag dürfen wir mit der Schule den Kraftort Tüfelschilen aufsuchen, was Zeit lässt, sich etwas zu laben. Heute Schlaf und bald noch die Vorbereitungen für die kommende Naturhochzeit. Schlaf war das Zauberwort. Das tut am Besten. *smile* Erholsames Sein in ruhiger Kraft Ruhige Geister Das Tösstal hat ohne uns den spriessenden Frühling erlebt und zeigt sich heute in voller Pracht in einer holzigen Ruhe.Es ist schön, all die alten Geister wieder zu treffen und schon fast als Fremder wieder durch ihre Haine, Wiesen und Waldwege zu flanieren. Sie wirken ruhig und schläfrig. Sie scheinen es zu geniessen, dass die Kraft zu dieser Jahreszeit einfach fliesst. Die Ordnungen der Natur sind richtig, man kann sich dem Werden, dem Wachsen und den vielen verspielten Tiere einfach widmen. Es gibt eine Ruhe, die sich einstellt, wenn einfach alles richtig läuft.Es ist schön, mal nicht im Toggenburg zu sein. Hier im Kanton Zürich erscheint uns alles echt und authentisch. Schamanismus Kurs - Steine reinigen Der Kurs der Schamanenstube, wie man Steine am Kraftort zu neuer Kraft bringt, beinhaltet auch praktische Tipps. Damit die Steine nicht vom Wasser davon getragen werden, pappen wir sie in Wäschenetze oder in ganz normale Siebe.Die Natur nimmt aus den Steinen, was sie in sich aufnehmen kann. Der Rest bleibt.Es ist schön zu sehen, wie die Steine nach ihrem Kraft-Bad wieder so richtig funkeln in der Sonne. Das tut so richtig gut. Kartenlegen Kurs Die erfahrenen schamanisch Praktizierenden aus vergangenen Schamanismus Ausbildungen finden sich zusammen und lernen das Kartenlegen in kurzer Zeit. Sie erscheinen mit iPads und Adroid-Tabs. Der Schultisch ist voll mit Pads und natürlich wurden köstliche Weine dazu gereicht. Auch ein spezieller Zaubertrank vom Schamanenfeuer. Der virtuelle Kartentisch von Tarot3d bringt es tatsächlich fertig, innert sehr kurzer Zeit perfekt Karten legen zu lernen. Jeder hat eine Sitzung mit seinem Gegenüber durchgeführt, bei welcher sie mit Hilfe des Systems immer richtig lagen.Wir sind erstaunt, verblüfft und freuen uns riesig!
25.05.2014 - 14:00:00
https://schamanenstube.com/blog/schamanismus/kraft-schopfen-25-05-2014.html
 
Orakelsee kostenlose Test-Sitzungen Mai 2014
Die Kugel steigt auf - abermals kostenlos am 11.5.2014 Das Live Orakel via Internet zeigt sein wahres Gesicht: ausgefeilte Technik erlaubt es dem Kartenleger, der Kartenlegerin, mit den Kunden eine Echtzeit-Sitzung wie im realen Leben abzuhalten. Direkt am Tisch. Der Kunde zieht Karten und bewegt sie über den Tisch, gleich wie auf dem Tisch bei Wahrsagern zu Hause. Die Technik ist verblüffend: es gibt keine Einschränkungen der Intuition, im Gegenteil: die Qualität der Wahrsagungen nehmen am extra dafür geformten Tisch zu. Hier können Kartenleger sich in ihrem Können weiter entfalten. Das Tarot3d durchsprengt die Ketten der Realtität. Echtes Kartenlegen - wie geht das? Ob per Facebook, Google+, Chats oder per Mail: als Kunde bekommt man einen Link zugeschickt, der einem direkt auf den Orakel Tisch bringt. Via Internet-Telefonie verbindet man sich mit dem Kartenleger, der die Sitzung eröffnet.Die kostenlosen Sitzungen unterziehen sich weiteren Intuitions-Tests, um letzte Verbesserungen anbringen zu können. Ein mündliches Feedback der Kunden wird im Anschluss als Lohn gefordert. Nach dem Erstaunen der TeilnehmerInnen der ersten Testphase sind wir gespannt auf diese weiteren Kundentests. Wie wird man Kartenleger, Kartenlegerin? Das Live Orakel lässt es zu, dass man selbst als Kartenleger im Internet arbeiten kann. Es handelt sich nicht um eine schlecht entlöhnte Anstellung, sondern um eine günstige Tisch-Miete. Es besteht die Möglichkeit, die ganz eigenen Karten eines bereits professionellen Kartenleger-Geschäfts auf den Tisch zu bringen. Diese müssen allerdings selbst gezeichnet sein, oder eine gültige Lizenz vorgewiesen werden. Das Erlernen des Kartenlegens kann in unserem Kurs im privaten Rahmen zu Hause vor dem Bildschirm gebucht werden. Ausbildung Kartenlegen - der Kurs Wahrsagen mit Kartenlegen zu lernen ist je nach Karten-Arten und Legearten schwierig. Nicht so mit den original Karten des Orakelsees. Es handelt sich um 32 Karten, deren Bedeutungen man wohl oder übel erlernen muss. Es sind aber keine komplizierten Karten, sondern allesamt selbst erklärend. Der Tarot3d Tisch erlaubt es zudem, die Kartenbedeutungen für den Kartenleger einblenden zu lassen. Das bietet anfangs eine Sicherheit, sich nicht an die Bedeutungen der Orakelkarten erinnern zu müssen. Intuition ist gefragt, und diese basiert auf einem Grundgefühl der Sicherheit.Sicherheiten erlangt man in dem Kurs der Schamanenstube: man beginnt zu begreifen, dass die Karten gar nicht das Wichtigste beim Wahrsagen sind, sondern einem eine Hilfe bieten, das Richtige zu sagen. Etwa so wie das Trommeln zum schamanischen Reisen eine Atmosphäre für die Trance schafft, man aber auch jederzeit ohne Trommelsound schamanisch reisen kann.Ob für einen selbst oder die Karten für andere zu legen: die Schamanenstube zeigt, wie sich die Geschichte des Lebens in den Karten formt und sich daraus lesen lässt.Die Kursbuchung erfolgt über die Kurs-Seite. Der Kurs findet im privaten Rahmen am Bildschirm statt. Gratis - Tester des neuen Orakels sein?Am Sonntag, dem 11.5.2014 gibt es kostenlose Sitzungen.Anmelden Kartenlegen lernen?Der Kurs für privates oder professionelles Wahrsagen.zum Kurs Kartenleger sein auf dem Profi-Tisch im Internet?Anmelden
08.05.2014 - 14:00:00
https://schamanenstube.com/blog/orakelsee/orakelsee-test-2-08-05-2014.html
 
 
 
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