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Ein Blog aus Hannover. Ich schreibe über die vielen Dinge, die mich interessieren; besuchte Konzerte, gesehene Filme, gelesene Bücher, Politik, Europa und von und über meine Reisen.
Als feste Rubrik gibt es an jeden Monatsanfang einen rückblickenden Wetterbericht über den abgelaufenen Monat. Grundlage sind dabei die Messwerte des Deutschen Wetterdienstes, die ich graphisch aufarbeite
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Hinzugefügt am 04.07.2013 - 14:34:39 von Ulaya
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http://ulaya.blogspot.com/
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Wer sich Ziele setzt, geht am Zufall vorbei (Stefan Zweig (1928) Drei Dichter ihres Lebens. Casanova – Stendhal – Tolstoi)
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28.11.2016 - 13:20:00
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http://ulaya.blogspot.com/2016/11/zitat-stefan-zweig-ziele-versus-zufall.html
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Fantastic Beasts and Where to Find Them (3D)Regie: David YatesNach einem Drehbuch von J. K. RowlingUK, 133 MinutenNur wenige Lehrbücher aus der magischen Welt von Hogwarts werden namentlich genannt. Newt Scamanders "Fantastic Beasts" ist ein Lehrbuch für das erste Schuljahr. Es verwundert nur wenig, dass aus dieser Referenz im ersten Harry Potter-Roman ein Prequel von J.K. Rowling entwickelt wurde.Leider wurde für die Verfilmung einmal mehr David Yates als Regisseur ausgewählt. Magie muss sich im Roman und natürlich auch auf der Leinwand entfalten, doch dieser Wunsch nach langsamen Elementen versteht weder der Regisseur, noch das überwiegend junge Publikum.Ich hatte das Glück den Film im Original auf einer großen Leinwand zu sehen.Mehrere Reihen hinter mir saß eine Reihe von US-Teenagern, die regelmäßig zu hören waren, wenn die Geschwindigkeit der Handlung abnahm. Es gab eine klare Ausnahme und das war das Vorstellen der fantastischen Wesen in ihrem "Tier"-Park. Bereits vorher treten bisher ungesehene Wesen auf, aber nun werden eine Vielzahl gezeigt, und es wurde still im Kino. Die Fantasie von Rowling und den Entwicklern der Wesen ist großartig. Leider endet diese und weitere Szenen mit den Wesen viel zu schnell. David Yates wählt stattdessen den durch dumpfe Comic-Verfilmungen bekannten Stil der hektischen Schnitte und rasenden Szenen. Es gibt viel zu viel Destruktion und Rekonstruktion.Hier wurde wie in fast allen 3-D-Filmen unnötig gespart. Warum wird nicht mit HFR gearbeitet, wie Peter Jackson beim Hobbit vorgemacht hat. Dann und nur dann wären diese Szenen wirklich sehenswert. In der normalen Aufnahme verwischt immer wieder das Bild und es ist eine unangenehme Anstrengung für die Augen. Die Hektik, die Yates für die Verfilmung gewählt hat, wird durch das Getöse von James Newton Howard verstärkt. Die Filmmusik ist mehrmals unangemessen und würde zum DC-/Marvel-Universum passen.Diese Kritik ist auch deshalb so scharf, weil es ein Film ist, der keine positiven kindlichen oder jugendlichen Personen hat und seine Charaktere (die Guten wie die Bösen) sind Erwachsene. Erwachsene Zuschauer haben andere Sehgewohnheiten, aber hier wird für Kinder und Jugendliche ein Film produziert. Mit ist es ein Rätsel, wie dieser Film trotz einer Hinrichtung und anderen brutalen Morden mit Blick auf die Opfer eine Altersfreigabe von sechs Jahren hat. Da werden einige Eltern Alpträume ihrer Kinder ertragen müssen.Trotz der Kritik gebe ich den Film 7 von 10 möglichen Punkte (entsprechend Schulnote 2-), denn es gibt viele gelungene Szenen, viele herzliche Lacher durch Anspielungen auf Irrungen und Wirrungen der USA.
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24.11.2016 - 19:31:00
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http://ulaya.blogspot.com/2016/11/film-fantastic-beasts-and-where-to-find-them.h ...
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(Nachtrag 10. November 2016: Da lagen die Demoskopen weit daneben. Fanden die Umfragen nur in Städten statt? Der größte Gegensatz scheint nicht zwischen Männer und Frauen zu bestehen, sondern zwischen Großstädtern und ihrem Umland und der ländlichen Bevölkerung)Regelmäßig schüttele ich meinen Kopf, wenn im SPIEGEL die Prognosen für die US-Wahl für die gesamte USA in Prozent angegeben werden. Das Prinzip der Delegierten für das Electoral College scheint nach meiner der Redaktion wohl zu schwierig zu sein. Denn was bringt es der Kandidatin, wenn 60% der Wahlberechtigen in Kalifornien für sie stimmen, aber sie die 55 Delegierten auch mit 48% der Stimmen bekommen würde. Diese Darstellung der USA-Wahl, die sich am deutschen Wahlsystem orientiert, ist sinnlos.Für die USA muss wirklich auf alle 51 staatlichen Einheiten geschaut werden und für jeden Bundesstaat (plus Washington D.C.) die Prognose eingesehen werden, wer die Wahl gewinnt und seine Delegierten zum Electoral College sendet.In der englischen Wikipedia werden die Umfrageergebnisse für alle staatlichen Einheiten täglich erneuert und unterschieden zwischen sicheren Staaten für Clinton bzw. Trump und den Einheiten in denen die Unsicherheit höher ist, als der Abstand zwischen den beiden wichtigsten Kandidaten.Ich schaue mir seit der 2. Debatte der Kontrahenten (9.10.) regelmäßig die Seite in der Wikipedia an. Dargestellt sind die Zahl der Delegierten je Kandidaten als Prozentzahl aller Delegierten (538). Klar ist zu erkennen, dass Hillary Clinton deutlich mehr sichere Delegierte hat als Donald Trump, aber genauso deutlich ist zu sehen, dass die Zahl der Delegierten aus noch nicht eindeutigen Bundesstaaten selbst bis zum Vortag der Wahl sehr hoch blieb.Die New York Times hat eine ähnliche Zusammenstellung und geht von Wahrscheinlichkeiten aus. In fast allen Staaten gibt es bereits eine mehr als 80%-Wahrscheinlichkeit, dass die Entscheidung gefallen ist, wer die Delegierten bekommt. Dadurch reduziert sich die Zahl der unentschiedenen Bundesstaaten erheblich und die New York Times erwartet, dass Hillary Clinton knapp die Mehrheit gewinnt.Die Zahlen der ersten Abbildung habe ich auch noch mal als Linien-Diagramm mit den absoluten Zahlen der Delegierten dargestellt:Bei dieser Darstellung wird der Einbruch bei der Zustimmung für Donald Trump im Umfeld der 3. Debatte sehr deutlich und wie das Statement des FBI-Direktors in der Woche vor der Wahl dies wieder radikal änderte. Das Ende des schmutzigen Wahlkampfes ist ungewöhnlich. Beide Seiten sind um Schadensbegrenzung bemüht. Ein weiteres populistisches Statement von Donald Trump oder weitere E-Mails von Hillary Clinton können die eigentliche Wahl noch einmal spannend machen. Wenige Stunden vor der Ã-ffnung der Wahllokale sind die aktuellen Zahlen:Hillary Clinton: 213 Stimmen (plus 7 weitere)Donald Trump: 162 Stimmen (plus 6 weitere)Unentschieden: 150 Stimmen Die Zahlen in den Klammern beziehen sich auf staatliche Einheiten in denen keine Umfragen erfolgen, da dort eindeutige Ergebnisse für die Demokraten (Hawaii und District of Columbia) bzw. Republikaner (Mississippi) erwartet werden. Die nicht eindeutigen Staaten sind nach der Wikipedia-Darstellung: Alaska, Arizona, Colorado, Florida, Georgia, Iowa, Maine, Michigan, Mississippi, Missouri, Nevada, New Mexico, North Carolina, Oregon und Virginia .Die New York Times sieht nur noch Unsicherheiten in: Arizona, Colorado, Florida, Georgia, Iowa, Mississippi, Nevada, New Hampshire, North Carolina, Ohio und Utah und erwartet 268 Delegierte für Clinton und 151 für Trump. Von den 119 unsicheren Delegiertenstimmen gehen weitere 45 mit hoher Wahrscheinlichkeit an Trump und weitere 4 an Clinton.Das Projekt FiveThirtyEight sieht für Clinton 302 Delegierte im Electoral College.Zur Wahl als US-PräsidentIn werden 270 Stimmen benötigt.- - - - -Die USA hat "Saturday Night Live" und "The Daily Show", um Politik satirisch zu begleiten, bei uns gelingt dies Jan Böhmermann vom "Neo Magazin Royale". Er besuchte die USA kurz vor der Wahl und darüber ein Lied gemacht:
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30.10.2016 - 18:45:00
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http://ulaya.blogspot.com/2016/10/us-prasidentenwahl-umfragen.html
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Bis zum September waren 2016 in Hannover alle Monate zu warm, aber mit 17,7° lag die Monatstemperatur in diesem Monat gleich um 4° über den langjährigen Mittelwert (CLINO der Jahre 1961-1990). Der Monat war überdurchschnittlich sonnig und trocken.Dargestellt snd die täglichen Messwerte der Wetterstation Hannover-Langenhagen des Deutschen Wetterdienstes, die dieser kostenfrei auf seiner Webseite zur Verfügung stellt. Auf der linken Skala kann die tägliche Höchst- und Tiefsttemperatur und auf der rechten Skala die Sonnenstunden und der Niederschlag in mm bzw. Liter/m² abgelesen werden. Ab dem 6. September kam der Sommer noch einmal zurück. Sehr sonnige Tage, die unterstützt von herbei gewehter warmer Luft sogar noch einige heiße Tage brachten. Es gab 9 Sommertage und davon waren 3 Tropentage. Im langjährigen Mittel sind im September nur 2 Sommertage und kein Tropentag verzeichnet. Die höchste Temperatur wurde am 13. September mit 32,0° gemessen. Dem stand der 21. September mit einer Tiefsttemperatur von 6,0° gegenüber. Aus den stündlichen Messwerten berechnet der DWD die Tagesmitteltemperatur.Aus dieser Tagesmitteltemperatur habe ich den 5-Tage-Durchschnittswert berechnet, um Extreme abzumildern. Der sommerlichen Periode mit Durchschnittstemperaturen über 20° folgte eine deutliche Abkühlung. Der wärmste Tag war der 13. September mit 23,6° und der kühlste Tag der 19. September mit 12,8°.Der Vergleich der Tagesmitteltemperatur mit dem Monats-CLINO von 13,7° vermittelt einen ersten Eindruck von den Temperaturabweichungen. Es gab überhaupt nur den 19. September an dem die Tagesmitteltemperatur unter den Klimanormalwert lag. An elf Tagen lag die Temperatur um mehr als 5° über diesen Wert und in der Summe ergab sich dann die Abweichung von 4,0° für den ganzen Monat.Der Vergleich mit den täglichen Durchschnittswerten zeigt noch deutlicher die Extreme. Dargestellt sind der tägliche Mittelwert für die Perioden 1951-1980 und 1981-2010, der Grenzwert für extreme Temperaturen, der die 10 Prozent der höchsten und tiefsten Temperaturen eines Tages ausschließt und natürlich die Messwerte für 2016. Im September sinkt im Allgemeinen die Tagesmitteltemperatur von 15-16° auf 12°. Die sommerliche Periode führte dazu, das es 10 extrem warme Tage hintereinander gab. Zum Monatsende kamen weitere 4 extrem warme Tage hinzu (gelbe Sterne unter der Abbildung). 3 der genannten Tage waren sogar neue Rekordwerte für die jeweiligen Tage (rote Sterne).Die extreme Temperaturabweichung von 4° zeigt sich auch in der Entwicklung des langjährigen Mittelwerts. Seit 1936, also in 71 Jahren war dies der 3.-wärmste September in Hannover. Der Klimanormalwert umfasst den Mittelwert der 30 Jahre von 1961-1990. Dieser Wert hat sich in diesem Jahr auf den neuen Rekordwert von 14,4° gesteigert. Diese Erwärmung um 0,7° ist nicht ungewöhnlich. Die aktualisierten Werte der 30-Jahre-Durchschnittstemperatur sind für den Januar bis März, Juli und August mehr als 1,0° und für den April sogar 1,5° zu warm.Der Blick auf die Sonnenstunden (siehe erste Abbildung) zeigt neun Tage an denen mehr als 10 Stunden Sonnenschein registriert wurden. Wenn ein sonniger Tag definiert wird, als ein Tag an den die Sonne zwischen Sonnenaufgang und -untergang mehr als die Hälfte der Zeit zu sehen ist, dann gab es im September 2016 18 sonnige Tage. In der Monatssumme wurde 206,7 Sonnenstunden registriert, zum Vergleich im Juli 2016 waren es 203,2 Sonnenstunden.Die Monatssumme entspricht 149% des langjährigen Mittelwerts. Dies ist eine extreme Abweichung (seit 1946 gab es nur 5 Septembermonate mit mehr Sonnenstunden), aber es zeichnet sich kein langfristiger Trend zu sonnigeren Septembermonaten ab.Der September war trocken. Wenn es am 4. September mit 13,4 mm nicht so heftig geregnet hätte, wäre es sogar ein extrem trockener Monat gewesen. Insgesamt fielen 28,3 mm Niederschlag, was nur 53% des langjährigen Mittelwerts entspricht.Im September 2016 gab es kein Windereignis.Alle Messwerte stammen wie jeden Monat vom Deutschen Wetterdienstes.Berechnungen, Abbildungen und Vergleiche stammen vom Blogautor.- - - - -Die folgenden Symbole führen jeweils zum genannten rückblickenden Monatsbericht: 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 Der Jahresbericht 2009 ist hier zu finden und hier sind die Monatsberichte 2009: Der Jahresbericht 2008 ist hier zu finden und hier sind die Monatsberichte 2008: Neben diesen monatlichen Berichten habe ich bisher dreimal zum Klimawandel am Beispiel von Hannover gebloggt: 2007 schaute ich auf Monatswerte der 2000-er Jahre, 2013 untersuchte ich speziell den Monat April, der langfristig immer sonniger, trockener und wärmer wird, und nochmals 2013 in langen Zeitreihen den Temperaturanstieg seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Es gibt außerdem noch ein Blick auf das Wetter in Hannover im Jahre 2007, speziell den Sommer 2007. Es gibt einen langen Beitrag zum sehr kalten Winter 2009-2010 mit Vergleichen zu anderen Wintern, ein Vergleich zwischen den Winter 1985/86 und 2011/12 und aktueller zum langen Winter 2012-2013.- - - - -Siehe auch die frühsten, noch sehr einfach gehaltenen Wetter-Darstellungen:
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29.10.2016 - 17:49:00
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http://ulaya.blogspot.com/2016/10/hannover-wetter-september-2016.html
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Ich war erstaunt, wie begehrt diese Veranstaltung war. Die Tickets gab es kostenlos per Post und Grüne ohne Ticket standen vor der Tür.Ich kam etwa eine Viertelstunde vor dem angekündigten Beginn, alle Stühle waren besetzt, selbst die Stehplätze drum herum waren vergeben und so blieb wie für viele nur die Treppe. Es sah aus wie ein Promitreffen. Mein Eindruck war, dass alle Abgeordneten der Grünen aus dem niedersächsischen Landtag, der Bremer Bürgerschaft, die entsprechenden MdBs und MdEP anwesend waren. Wenn jetzt noch deren Mitarbeiter dazu gezählt werden, dann ist schon zu ahnen, wie viele Berufspolitiker anwesend waren.Gleiche mehrere Kamerateams hatten sich vor dem Podium und im Hintergrund aufgebaut. Es war das erste Urwahlforum und entsprechend eine Nachricht.Es kandidieren drei Bundespolitiker und der stellvertretende Ministerpräsident von Schleswig-Holstein um die Spitzenplätze zur Bundestagswahl. Unser anatolischer Schwabe ist ein Populist, der deutlich Körpersprache nutzte. Es war vieles wie im Theater, nur leider von keinen guten Schauspieler. Ärgerlich war, dass er und die gesetzte Frau (warum ist sie bei dieser Veranstaltung dabei, sie ist als einzige Frau Spitzenkandidatin!) die Fragen der Moderatorin - selbst auf Nachfrage - nicht beantworteten. Es wurden Statements aufgesagt, die zu einem Stichwort innerhalb der Frage passten. Die hohe Profi-Dichte im Publikum bot den vier auf dem Podium ein ruhiges Umfeld. Ich habe in der ersten Stunde dieser Show (!) kein Missfallen aus dem Publikum gehört, auch wenn es zweifelhafte oder nicht sagende Beiträge gab. Wirklich überzeugen konnten Anton Hofreiter, dessen Emotionen (positiv wie negativ) ihn sehr menschlich machten, und Robert Habeck, der auch mal so formulierte, dass es nicht wie vielfach durch- und abgesprochen klang.Das Urwahlforum war ein politische Show für das Fernsehen, wir waren das Publikum zum Klatschen und für Zwischenbilder in einem TV-Beitrag. Ich hatte eine Show erwartet, war dann aber nicht wirklich unterhalten und stimmte mit den Füßen ab.
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25.10.2016 - 10:08:00
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http://ulaya.blogspot.com/2016/10/beobachtungen-urwahlwahlforum-gruenen.html
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Der August 2016 war in Hannover ein wechselhafter Monat. Temperatur, Sonnenstunden und Niederschläge zeigten markante Ausschläge. Es gab sehr kühle Tage, die sich wie eine Ankündigung des Herbstes anfühlten. Die sehr heißen Tage am Monatsende führten dann dazu, dass die Monatsdurchschnittstemperatur auf 18,0° anstieg und damit war der August 1,1° wärmer als der langjährige Mittelwert (CLINO) der Periode 1961-1990. -Vergleiche den Bericht des Vormonats und des Folgemonats-Zu sehen sind die graphisch aufgearbeiteten täglichen Messwerte der Wetterstation Hannover-Langenhagen des Deutschen Wetterdienstes, die dieser kostenfrei zur Verfügung stellt. Die Hundstage am Monatswechsel Juli/August entfielen. In der ersten Monatshälfte gab es nur einen sonnigen Tag, an den an mehr als der Hälfte des Tages die Sonne schien. In dieser Zeit gab es auch nur einen Sommertag. Es folgten drei sommerliche Perioden, so dass am Ende 8 Sommertage und 4 Tropentage zu Buche standen. Im langjährigen Mittel sind in Hannover 7 bis 10 Sommertage und 1 bis 2 Tropentage zu erwarten. Die höchste Temperatur wurde am 28. August mit 34,4° gemessen. Dem steht als tiefste Temperatur 6,9° am 11. August gegenüber. Aus den stündlichen Messwerten berechnet der DWD die Tagesmitteltemperatur. Dargestellt sind die Tagesmitteltemperatur (rot) und der daraus von mir berechnete Durchschnittswert für jeweils 5 Tage. Die Abkühlung in der zweiten Woche führte zum kühlsten Tag. Für den 10. August wurde eine Tagesmitteltemperatur von 12,0° berechnet. Sonnenschein und heiße Luft aus Südeuropa führten zu Tropentagen und am 26. August erreichte die Tagesmitteltemperatur 26,1°. Der Vergleich der Tagesmitteltemperatur mit den CLINO-Monatswert von 16,9° zeigt dies noch einmal deutlich. Die kühle Periode relativ sich, denn es waren nur drei Tage (9.-11.8.) an denen es mehr als 2° zu kühl war, aber sowohl der 3.8. wie auch der 7.8. waren mehr als 2° zu warm und vom 24.-28.8. war jeder Tag mehr als 5° zu warm. Im Verlauf des Augusts beginnt die allmähliche Abkühlung. Während zu Monatsbeginn die Durchschnittstemperatur noch bei 17,1-19,2° liegt, sink diese bis zum Monatsende auf 15,1-16,3°. Im Vergleich mit täglichen Mittelwerten und Extremwerten ist eine weitere Aussage zu den warmen Tagen möglich. Wie beschrieben, waren der 3. und 7. August mehr als 2° zu warm. Doch im langjährigen Mittel der Werte der Jahre 1981-2010 sind 2° zu warm nicht signifikant. Die kühle Periode war extrem zu kühl und am 10. und 11. wurden neue Rekordwerte für den jeweiligen Tag aufgestellt. Von den fünf heißen Tagen brachten der 26. und 28. einen neuen Wärmerekord. Der August brachte, wie zuvor jeder Monat außer dem Mai im 30-jährigen Durchschnitt einen neuen Rekordwert. Die Durchschnittstemperatur der Jahre 1987-2016 beträgt 18,1°, während der CLINO-Wert bei 16,9° liegt. Die vielen sonnigen Tage am Monatsende führten dazu, dass die Monatsausbeute bei 208,9 Sonnenstunden lag, was 106% des langjährigen Monatsmittel entspricht. Mit der Ausnahme des Regentages am 6. August (11,4 mm) gab es nur wenig Niederschlag. Die Monatssumme beträgt 22,6 mm was nur 36% des Mittelwerts entspricht. Es gibt aber bisher keinen langjährigen Trend zu einem trockenen Hochsommer. Es gab kein Windereignis. Alle Messwerte stammen wie jeden Monat vom Deutschen Wetterdienstes.Berechnungen, Abbildungen und Vergleiche stammen vom Blogautor.- - - - -Die folgenden Symbole führen jeweils zum genannten rückblickenden Monatsbericht: 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 Der Jahresbericht 2009 ist hier zu finden und hier sind die Monatsberichte 2009: Der Jahresbericht 2008 ist hier zu finden und hier sind die Monatsberichte 2008: Neben diesen monatlichen Berichten habe ich bisher dreimal zum Klimawandel am Beispiel von Hannover gebloggt: 2007 schaute ich auf Monatswerte der 2000-er Jahre, 2013 untersuchte ich speziell den Monat April, der langfristig immer sonniger, trockener und wärmer wird, und nochmals 2013 in langen Zeitreihen den Temperaturanstieg seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Es gibt außerdem noch ein Blick auf das Wetter in Hannover im Jahre 2007, speziell den Sommer 2007. Es gibt einen langen Beitrag zum sehr kalten Winter 2009-2010 mit Vergleichen zu anderen Wintern, ein Vergleich zwischen den Winter 1985/86 und 2011/12 und aktueller zum langen Winter 2012-2013.- - - - -Siehe auch die frühsten, noch sehr einfach gehaltenen Wetter-Darstellungen:
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27.09.2016 - 15:05:00
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http://ulaya.blogspot.com/2016/09/hannover-wetter-august-2016.html
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Da ich selbst zum Bezirksrat Vahrenwald-List in Hannover kandidierte, interessiert es mich besonders, wo meine Partei stark abgeschnitten hat. Ich habe mir das offizielle Wahlergebnis aller Wahllokale angeschaut:Im Stadtteil Vahrenwald-List erhielten die Grünen 17.340 Stimmen bei der Wahl zum Bezirksrat. Das sind 21,0% der gültigen Stimmen und führte zu fünf Sitzen und damit zur 2.-stärksten Fraktion. Es gibt einen starken Unterschied zwischen der List und Vahrenwald. In den Wahllokalen der List erhielten die Grünen 23,4%, bei der Briefwahl 24,0%. In Vahrenwald wählten 13,5% in den Wahllokalen Grün und 16,7% der Briefwähler. Die Briefwahlstimmen machen in der List 25% und in Vahrenwald 23% aller grünen Stimmen aus.Die Grünen haben ihre Schwerpunkte westlich und nördlich des Lister Platzes. Deutlich unterdurchschnittlich sind die Grünen im Umfeld einer Flüchtlingsunterkunft in Vahrenwald. Dort ist die AfD sehr stark. Generell gibt es in meinem Stadtteil eine klare Korrelation zwischen den Stimmanteilen der Grünen und der dumpfen Populisten.Wo es viele Grün-Wähler gibt, sind die "Völkischen" unter 5%.Vergleiche mit 2011 sind wegen der Fukushima-Verzerrung schwierig. In Prozentpunkten haben die Grünen deutlich gegenüber 2011 verloren.Die Grünen verloren in Prozentpunkten zwischen 6,6 in Vahrenwald und 7,6 in der List, doch gab es im Wahllokal 1002 im Bereich Edenstraße sogar einen Gewinn von 0,6 Prozentpunkten. Von den grünen Hochburgen gab es nur im Wahllokal 1014 (Liebigstr. und Hammersteinstr.) überdurchschnittlich hohe Verluste.Die Wahlbeteiligung ist gestiegen. Von indiskutablen 43,9 auf immerhin 51,8%. Wie hat sich diese Steigerung der Gesamtzahl der Stimmen auf das Gesamtergebnis der Grünen ausgewirkt.Die Grünen haben auch in absoluten Stimmenzahlen verloren, doch zeigt die Graphik, dass es deutliche Ausnahmen an der Edenstraße und im Pelikanviertel gibt.Bei den Stimmen gibt es extreme Unterschiede zwischen der Stimmenauszählung im Wahllokal und der Auszählung der Briefwahlstimmen. In Vahrenwald verloren die Grünen in den Wahllokalen 20,9% ihrer Stimmen, aber bei der Briefwahl gewannen sie 1,6% hinzu. In der Summe blieb ein Verlust von 16,7% der Stimmen. In der List verloren die Grünen in den Wahllokalen 9,0% der Stimmen, legten aber beim Ergebnis der Briefwahl um 6,4% zu. Im Vergleich zur Bezirksratswahl 2006 gewannen die Grünen 5.926 neue Stimmen hinzu. Es gibt also eine wachsende grün-affine Bevölkerungsgruppe im Stadtbezirk Hannover Vahrenwald-List.- - - - -Das Wahlergebnis für den Stadtbezirk Vahrenwald-List:Wahlbeteiligung 51.8%, insgesamt 21 Sitze im Bezirksrat.SPD 34,5 %, 7 SitzeGRÜNE 21,0 %, 5 SitzeCDU 19,6 %, 4 SitzeAFD 7,9 %, 2 SitzeDIE LINKE 6,4 %, 1 SitzFDP 4,9 %, 1 SitzPIRATEN 2,4 %, 1 SitzDie Partei 1,9 %Sonstige 1,3 %PS: Ich bin auf Listenplatz 8 und die Geschichte der letzten Wahlperioden zeigt, dass es eine kleine Chance gibt, dass man in den fünf Jahren als Nachrücker berücksichtigt werden kann.
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13.09.2016 - 19:30:00
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http://ulaya.blogspot.com/2016/09/grune-wahlergebnis-zum-bezirksrat.html
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Am Sonntag, dem 11. September 2016 werden in Hannover die Bezirksräte, der Stadtrat und die Regionalversammlung gewählt.Geht wählen!Das schreibt ein Kandidat der Grünen für den Bezirksrat Vahrenwald-List. Es ist beschämend, wenn durch eine niedrige Wahlbeteiligung anti-demokratische Parteien, die alle ihre Anhänger zur Teilnahme motivieren können, unverhältnismäßig stark in den kommunalen Vertretungen präsent sind.Wahlberechtigt ist jeder EU-Bürger über 16 Jahre. Es ist egal, ob die Wahlbenachrichtigungskarte noch vorhanden ist oder nicht. Der Personalausweis und das richtige Wahllokal ermöglichen die Wahl. Wenn man zufällig im falschen Wahllokal ist, können die dort einen sagen, in welchem Lokal man seine Stimme abgeben kann. Ein Spaziergang für die Demokratie ist wahrlich nicht zu viel verlangt.- - - - -Zwei Blogbeiträge zur Kommunalwahl 2011:Wo leben unsere Nazis in Niedersachsen und die Grüne Hochburg Linden-Limmer.
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11.09.2016 - 09:57:00
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http://ulaya.blogspot.com/2016/09/kommunalwahl-hannover-2016.html
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