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filmexe bietet Filmkritiken zu den neuesten und auch älteren Filmen, sowie zu Serien. Zudem gibt es Specials, die den Lesern die Welt des Films näher bringen sollen. Dazu gehören Kurzbiografien oder auch Berichte über Filmserien.
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Hinzugefügt am 21.06.2011 - 11:52:10 von filmexe
Kategorie: Kultur Blogs
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Media Monday #47
Wie jeden Montag ist auch heute wieder ein Media Monday. Vorgaben sind normal und Einsetzungen bzw. Antworten sind fett gedruckt. 1. Der beste Film mit Giovanni Ribsi ist für mich kein Film, sondern die Serie "My Name is Earl", in der er ein paar wirklich lustige Auftritte hatte. 2. Alfonso Cuarón hat mit "Harry Potter und der Gefangene von Azkaban" seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich erstens nur den Film von ihm gesehen habe und zweitens dieser Teil einer der besseren im ganzen "Harry Potter"-Franchise ist. 3. Der beste Film mit Vanessa Redgrave ist für mich Da ich keinen Film von ihr kenne, kann ich die Frage leider nicht beantworten. 4. Eine Frage an unsere Comic-Freunde, aber freilich auch filmisch betrachtet so relevant wie nie: Marvel (The Avengers) oder DC (The Dark Knight)? DC besitzt nur einen interessanten Helden und das ist Batman, während bei Marvel so ein unglaublich spannendes Universum im Comic und auf der Leinwand geschaffen wurde. Deshalb ganz klar Marvel im Ganzen, aber Batman im Einzelnen. 5. Wenn Hollywood schon Bücher verfilmt, dann sollen sie gefälligst auch gut sein und eine eigene Note besitzen, sodass auch Leser des Buches was neues erleben können. 6. Damit ein Buch mich fesseln kann, muss es spannend sein und gute Charaktere besitzen, so wie ein Film also. 7. Mein zuletzt gesehener Film ist "Sherlock - Ein Skandal in Belgravia" und der war wie gewohnt gut und mitreißend. Kommentare
21.05.2012 - 11:38:00
http://filmexe.blog.de/2012/05/21/media-monday-13714572/
 
Kritik: Ocean's Eleven
Was wird diese Trilogie nicht gehypt. Wenn man einen Film sucht, der so viel Stars wie möglich als Cast besitzt, landet man früher oder später immer bei Ocean's Eleven und seinen beiden Nachfolgern. Und auch sonst hört man immer, wie cool, lustig und spannend dieser Film sein soll. Dieser These zum Trotz habe ich mich auch mal an den Film gewagt und muss sagen, dass ich die allgemeine Meinung über den Film nicht teilen kann. Aber zuvor wird nochmal die Handlung zusammengefasst. Nach Jahren im Knast wird Danny Ocean (George Clooney) endlich entlassen und macht sich gleich wieder daran, einen seiner berüchtigten Diebstähle zu starten. Zusammen mit seinem nicht minder genialen Kollegen Rusty (Brad Pitt) versammelt er 9 der besten ihres Fachs um sich herum (u.a. Matt Damon, Casey Affleck und Don Cheadle), um drei Kasinos des Moguls Terry Benedict (Andy Garcia) zu berauben. Eine besondere Note erhält der Plan dadurch, dass Benedict mit Oceans Ex-Frau (Julia Roberts) leiert ist. Tess:"You're a thief and a liar"Danny:"I only lied about being a thief. I don't do that anymore."Tess:"Steal?"Danny:"Lie"Tess:" I'M with someone who doesn't have to make that kind of distinction"Danny:"No, he's very clean at both" Sicherlich verspricht man sich von solch einem Cast wirklich viel und das auch zurecht. Der gesamte Cast hinweg kann locker überzeugen, besonders die beiden Hauptdarsteller Clooney und Pitt. Und auch durch die Chemie zwischen den Figuren entsteht ein Humor, der zwischenzeitlich wirklich mitreißen kann. Doch was dem ganzen Film fehlt, ist die Spannung, die man sich bei einem Überfall-Film wünschen könnte. Man glaubt nie, dass der Coup scheitern könnte, man weiß eher, dass es sowieso klappt. Und die Pseudo-Probleme, die entstehen, weil sich jemand ach so dumm anstellt, wirken so konstruiert, dass es einfach noch unglaubwürdiger daherkommt. Im Großen und Ganzen ist Ocean's Eleven eine Enttäuschung. Zwar sind die Darsteller überzeugend und der Humor funktioniert manchmal ganz gut, aber ansonsten dümpelt der Film so vor sich hin. Deswegen muss man ganz klar sagen, dass der erste Teil gleichzeitig der Schwächste Film der Trilogie ist. Zu oft fragt man sich, wann es denn jetzt endlich losgeht oder ob es überhaupt Probleme geben kann, die man in so einer Art von Film unweigerlich braucht. So kann der Film nicht über die gesamte Länge mitreißen, sondern mehr nur coole Typen liefern und vielleicht manchmal den Zuschauer zum Schmunzeln bringen. Ansonsten hat Ocean's Eleven nicht viel zu bieten.   Kommentare
19.05.2012 - 12:29:33
http://filmexe.blog.de/2012/05/19/kritik-ocean-s-eleven-13705762/
 
Kritik: Sherlock - Ein Skandal in Belgravia
Nach der Tradition von filmexe wird die Serie Sherlock nicht wie gewohnt bei Serien im ganzen kritisiert, sondern jede Folge einzeln. Nun startete in Deutschland die zweite Staffel und ich bekomme damit die Gelegenheit, die erste Folge Ein Skandal in Belgravia zu kritisieren. Jeder, der schon die erste Staffel gesehen hat, wird sich sicherlich wahnsinnig auf die neue gefreut haben. So zumindest geht es mir und um eines vorweg zu nehmen: Auch die erste Folge der Ausnahmeserie enttäuscht nicht. Das liegt nicht nur an dem Meisterdetektiv, sondern auch an seiner nicht minder überzeugenden Gegenspielerin. Gelangweilt von den üblichen Fällen, sucht Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) eine Aufgabe, die ihn auch interessiert. Und genau diesen Fall bekommt er, als er und sein Freund Watson (Martin Freeman) in den Buckingham Palace eingeladen werden. Holmes Bruder Mycroft (Mark Gatiss) gibt Sherlock den Auftrag, pikante Bilder eines jungen Mitglieds der Königsfamilie von der Domina Irene Adler (Lara Pulver) zu beschaffen. Doch Adler ist nicht nur intellektuell dem Meisterdetektiv ebenbürtig, sondern auch emotional scheinen beide auf einer Wellenlänge zu liegen. Gleich zu Beginn der Serie wird die Spannung aus dem Staffelfinale der ersten Staffel weitergeführt, wenn das offene Ende aufgelöst wird. Doch danach bleibt die Spannung eher etwas gemäßigt. "Ein Skandal in Belgravia" ist keine Folge über einen wichtigen Fall, sondern vielmehr um das Seelenleben Sherlock Holmes'. Immer wieder fragt man sich, was zwischen Adler und Holmes ist und wie sich das noch entwickelt. Das ist natürlich interessant und auch wirklich gut inszeniert, doch der eigentliche Fall, der "Skandal" gerät damit etwas in den Hintergrund und wird am Ende vielleicht etwas zu überhastet aufgelöst. Schauspielerisch sind alle Beteiligten wieder mal über alle Zweifel erhaben. Benedict Cumberbatach und Martin Freeman, die inzwischen auch in Hollywood angekommen sind, spielen gewohnt locker ihre Rollen, währen Lara Pulver die Rolle der Irene Adler unglaublich gut einführt und sehr viel Spaß auf mehr macht. Es bleibt wirklich zu hoffen, dass sie nochmal vorkommt, doch wer die Bücher kennt, wird wissen, dass eine Rückkehr äußerst unwahrscheinlich bleibt. Der vierte Darsteller, der überzeugt, aber leider viel zu kurz zu sehen ist, ist Andrew Scott alias James Moriarty. Das man von ihm mehr sehen wird, ist sicher und mindestens genauso erfreulich. Ein Skandal in Belgravia setzt die Serie genauso fort, wie man es erwartet und gehofft hatte. Als Staffeleinführung ist die Folge gut geeignet und zeigt dem Zuschauer mehr Einblicke in Holmes' Seelenleben. Die einzige Schwäche der Folge, dass der eigentliche Fall in den Hintergrund gerät, wird locker durch die richtige Chemie zwischen Cumberbatch und Pulver egalisiert. Dennoch ist da noch Luft nach oben und ich bin mir sicher, dass die folgenden Folgen noch einen draufsetzen werden. Alles in allem ist dies aber schon eine herausragende Folge.     Kommentare
18.05.2012 - 11:55:39
http://filmexe.blog.de/2012/05/18/kritik-sherlock-skandal-belgravia-13700985/
 
Media Monday #46
  Aufgrund von technischen Schwierigkeiten meldet sich filmexe erst jetzt wieder zurück und beginnt die neue Woche wie gewohnt mit dem Media Monday vom Medienjournal. Vorgaben sind normal und Einsetzungen fett gedruckt. 1. Der beste Film mit Gerard Butler ist für mich "300". 2. Rainer Werner Fassbinder hat mit ____ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ____ Da ich keinen Film von Fassbinder kenne, kann ich das auch nicht beurteilen. 3. Der beste Film mit Hilary Swank ist für mich "Happy New Year", da ich keinen anderen Film von ihr kenne. Ansonsten ist der Film nämlich wirklich schlecht. 4. Thema Lieblingsfilme: Müsst ihr sie BESITZEN oder reicht euch der Kinobesuch/das Ausleihen/ die Fernsehausstrahlung? Eigentlich reicht es mir, einen Film nur einmal zu sehen, auch wenn es mein Lieblingsfilm ist. Aber natürlich ist es besser, den Film zu besitzen, damit man ihn immer wieder sehen kann. 5. Mein liebstes Stephen-King-Buch (alternativ: Verfilmung) ist "der Musterschüler" aus dem Sammelband "Frühling, Sommer, Herbst und Tod". Die Kurzgeschichte wurde auch verfilmt, aber den Film hab ich nicht gesehen. 6. Pseudo-romatisches Gedöns, was nur eingebaut wird, um einen romantischen Teil zu haben, hat mir noch jeden Film verleidet. 7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel ist Mad Men - Staffel 1 und die war schauspielerisch und szenenbildnerisch stark, aber durch die ruhige Erzählweise und das komische Ende doch etwas nichtssagend. Kommentare
15.05.2012 - 15:42:38
http://filmexe.blog.de/2012/05/15/media-monday-13683987/
 
Kritik: The Unbelievable Life of John Parker
  Nun ist es also endlich soweit: Der zweite Film von Jungregisseur Tim Augurzke erscheint heute im Internet und filmexe hatte schon die Chance, ihn zu sehen. Und dabei muss man einfach festhalten, dass sich der Nachwuchs-Filmmacher immer weiter steigert. War der erste Film "It's all over: The Beginning" noch geprägt war von kleinen Fehlern und technischen Schwierigkeiten, so hat "The Unbelievable Life of John Parker" dieses Problem nicht mehr und kann umso mehr mit seiner kreativen und überraschenden Geschichte überzeugen. Der junge John Parker (Alexander Schirmer) lebt zusammen mit seinem Freund und Lehrer Arthur (Chris Nachtigall) in einer kleinen Wohnung. Sein Leben verbringt nahezu nur in der Wohnung und in der Nähe. Nur bei Ausnahmen verlässt er mit seinem Aufpasser das Haus. Doch eines Tages erhält er einen Brief, der ihn auffordert, vor Arthur zu fliehen. John wird natürlich sofort misstrauisch und versucht, das weiter zu untersuchen... Mehr sollte hier nicht verraten werden, denn bei dem ca. 40-minütigen Film sollte man wohl nicht allzu viel erzählen. Dafür schafft es Tim aber, in diese relativ kurze Zeit für einen Film eine wirklich kurzweilige und schnelle Geschichte reinzustecken, die kaum Zeit zum verschnaufen oder gar zum langweilen gibt. Eine große Schwäche des ersten Films, dass lange Zeit nur sehr wenig passiert, ist hier mehr eine Stärke geworden. Jede Szene dient nur der Handlung und treibt die Handlung somit immer weiter voran. Genau so gibt es aber auch Szenen, die den Zuschauer anregen soll, mal nachzudenken. Besonders eine Szene kann dabei ziemlich kontrovers betrachtet werden. Für das eigene Erlebnis sollte man diesen Abschnitt aber lieber nicht lesen, da er doch ziemliche Spoiler enthält. Auf Nachfrage zu einer Szene, in der John einen Ring wegwirft und später wieder besitzt, bekam filmexe vom Regisseur folgende Antwort: Wir haben diesen kleines Aspekt mit Absicht wieder eingebracht. Wir wollten erreichen, dass sich der Zuschauer fragt, wieso und aus welcher Intension heraus, der Charakter von John den Ring wiedergeholt hat, nachdem er ihn weggeworfen hat. Dadurch, dass wir nicht zeigen wie er ihn zurückholt, wollten wir erreichen, dass der Zuschauer dadurch beginnt zu hinterfragen wie weit sich der Charakter von John inzwischen gewandelt hat. Hat er ihn sich wieder geholt, weil er ohne den Ring schlichtweg nicht sein kann, oder hat er ihn sich zurückgeholt, weil er dem, was der Klon gesagt hat, doch keinen Glauben schenkt. Ich hoffe, dass dieser kleine, aber doch wichtige Aspekt auffällt und sich die Leute genau das fragen werden. Dann würde das zeigen, dass wir unser Ziel erreicht haben. Und genau das hat der Film geschafft. Auch weitere Schwächen wurden überwunden. Der Ton und das Bild wirken wesentlich professioneller und besonders die eingespielten Songs passen sehr gut zum gezeigten. Insofern zeigt "The Unbelievable Life of John Parker" große Steigerungen zum Vorgänger. Dennoch kommt der Film nicht ohne Schwächen aus. Manche Einstellungen wirken doch etwas unnötig und zeigen keinen Sinn. Und die beiden Darsteller Nachtigall und Schirmer zeigen ein starkes Gefälle ihres Talentes. Während Nachtigall wirklich super spielt und schon fast beiläufig die Rolle meistert, merkt man Schirmer doch an, dass er keine wirkliche Erfahrung in dem Fach besitzt. Doch alles in allem ist "The Unbelievable Life of John Parker" ein wirklich guter Film geworden. Der Vergleich zum Vorgänger geht ganz klar zugunsten des neuen Films aus. Tim Augurzke zeigt, dass er eine Entwicklung durchmacht, die ganz stark nach oben zeigt. Sicherlich wird man noch viel von ihm hören. Und wenn man diesen Film gesehen hat, freut man sich schon darauf, Augurzkes Entwicklung weiter zu betrachten. Wenn das so weitergeht, könnten die nächsten Filme wirklich extrem gut werden, "The Unbelievable Life of John Parker" kratzt schon an so einer Einschätzung.   Kommentare
26.04.2012 - 15:33:11
http://filmexe.blog.de/2012/04/26/kritik-the-unbelievable-life-of-john-parker-13 ...
 
Media Monday #43
Und wieder ist eine Woche rum und es ist wieder Montag. Wie immer sind die Vorgaben dieses Media Monday vom Medienjournal normal und die Antworten fett gedruckt. Viel Spaß beim Lesen und Mitraten. 1. Der beste Film mit Forest Whitaker ist für mich "Nicht auflegen!". 2. Gore Verbinski hat mit "Fluch der Karibik 2" seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich nur seine "Fluch der Karibik"-Reihe kenne und da der zweite Teil am besten war. 3. Der beste Film mit Amy Adams ist für mich "Catch Me If You Can". 4. Nach einem durchzechten Wochenende indet man sich oftmals Sonntagnachmittags auf der Couch wieder. Welchen Film würdet ihr mir für diesen Fall empfehlen? In so einer Situation ist sicherlich eine Komödie ohne viel Handlung das beste, damit man auch nicht zu viel nachdenken muss. "Kindsköpfe" wäre da der Favorit, da der nun wirklich gar keine Handlung besitzt. 5. Der schlechteste Film, den Martin Scorsese je gemacht hat, ist nicht existent, da Martin Scorsese immer gute Filme macht. Zumindest die, die ich gesehen habe, sind grandios ohne Ausnahme. 6. Von den zahlreichen Buch-Reihen, die im Laufe der letzten Jahre verfilmt worden sind, gefällt mir die "Wächter der Nacht"-Reihe am besten, denn die ist wirklich für den vorigen Leser gemacht, da man Vorwissen besitzen muss und gleichzeitig zeigt sie eine Variante der Buchhandlung, sodass keine Langeweile aufkommt. 7. Mein zuletzt gesehener Film war "300" und der war grandios, weil Zack Snyder ein Meister der Inszenierung ist und der Schlachtenepos einfach geil aussieht, sodass man ihn sich gleich öfter ansehen kann. Deshalb nenne ich "300" beim Media Monday auch schon zum zweiten mal. Kommentare
23.04.2012 - 16:05:44
http://filmexe.blog.de/2012/04/23/media-monday-13563632/
 
Kritik: Mad Men - Staffel 1
Nach langer Zeit gibt es hier mal wieder eine Kritik zu einer Serie. Und dabei handelt es sich um eine Serie, die schon seit längerer Zeit das hohe Ansehen von Kritikern und Zuschauern genießt. Nicht umsonst hat Mad Men rekordverdächtige 4 mal in Folge den Serienpreis "Emmy" einheimsen können. Und dabei verpricht die Serie nicht nur eine atmosphörisch Dichte Simulation der 60er Jahre, sondern auch eine wirklich detaillierte Charakterzeichnung mit spannenden Beziehungen. "Mad Men" verfolgt das Leben von Don Draper (Jon Hamm), der Anfang der 60er in einer fiktiven Werbekanzlei in New York arbeitet. Dabei spielen vor Allem seine Frau Betty (January Jones), sein Chef (John Slattery) und weitere Angestellte seiner Firma (u.a. Elisabeth Moss, Vincent Kartheiser und Christina Hendricks) große Rollen. Während jede Folge eine eigene Geschichte erzählt, bleibt im Hintergrund immer die Präsidentschaftswahl mit Nixon und Kennedy als Hinterhandlung ersichtlich. Und schnell wird klar: In dieser Welt der Werbung ist mehr Schein als Sein. Im Gegensatz zu anderen Serien wie "Dexter" und "Supernatural", die durchaus erfolgreich sind, überzeugt "Mad Men" mit einer ruhigen und fast schon langatmigen Erzählweise, die dem Zuschauer so allerdings ein detaillierten Einblick ins Seelenleben der Charaktere ermöglicht. Dies ist vermutlich der größte Pluspunkt der Serie. Jeder Charakter wirkt glaubwürdig und äußerst passend zur Zeit und den damaligen poitischen und gesellschaftlichen Verhältnissen. Besonders Don Drapers Vergangenheit und Familie besitzen dabei genügend Geschichten und Verhältnisse für mehrere Serien. Natürlich kommt eine Serie aber nicht ohne gute Darsteller aus. Und auch bei "Mad Men" überzeugt der ganze Cast durchweg. Aber gegen Jon Hamm als Don Draper kommt niemand an. Er spielt den planenden, kühlen Werbemann derart überzeugend, dass man sich Hamm schwer in anderen Rollen vorstellen kann. Aber auch der Rest ist sehr gut besetzt und stört so die Handlung überhaupt nicht. Insofern gibt es bei "Mad Men" kaum Schwächen. Insgesamt ist Mad Men zurecht eine der besten Serien derzeit. Allerdings geht die Charakterzeichnung auch auf Kosten von ziemlichen Spannungsabbrüchen. Oft ist eine Folge doch etwas zu lang geraten für das, was sie am Ende aussagt und so fragt man sich besonders am Anfang der Serie, wohin das alles führen soll. Es ist keine wirkliche Linie in der Handlung zu erkennen. Doch wenn man sich durch die ersten drei Folgen kämpft, sich mit den Charakteren vertraut gemacht hat, dann öffnet sich dem Zuschauer das ganze Repertoire an Handlungssträngen und wirklich mehr als interessanten Charakteren.   Kommentare
19.04.2012 - 17:59:03
http://filmexe.blog.de/2012/04/19/kritik-mad-men-staffel-13543869/
 
Vorschau: The Unbelievable Life of John Parker
  Neben den Kinostarts der Woche gibt es diese Woche aber noch ein weiteres Schmankerl zu bestaunen. Der Trailer zum zweiten Film des Jungregisseurs Tim Augurzke wurde heute ebenfalls veröffentlicht. The Unbelievable Life of John Parker wurde vor einigen Wochen schon näher betrachtet, zumindest das Drehbuch. Und heute kann man dann auch schon erstes Bildmaterial bestaunen. Und dabei kann man schon sagen, dass die ersten Eindrücke beim Lesen des Skripts durchaus bestätigt werden konnten. Dabei zeigt der Trailer natürlich keine Story-Details, weshalb hier auch nichts dazu gesagt werden soll. Hingegen wird die Stimmung, die auch im Drehbuch spürbar war, auch hier sehr deutlich. Die Bilder sind stets dunkel gehalten, alles wirkt düster und geheimnisvoll und soviel sei verraten, das wird der Film auch sein. Scheinbar ist der Film auch wesentlich emotionaler und spannender als der erste FIlm "It's all over: The Beginning". Die gezeigten kurzen Szenen machen auf jeden Fall schon Laune auf viel mehr. Der gute Eindruck des Drehbuchs wird also durch den wirklich stimmungsreichen Trailer weiter verstärkt und man kann sich wohl zurecht auf den 26. April freuen.   Kommentare
18.04.2012 - 10:59:36
http://filmexe.blog.de/2012/04/18/vorschau-the-unbelievable-story-of-john-parker ...
 
 
 
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