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Blog mit Informationen rund um die Sozialpsychiatrie und Gemeindepsychiatrie. Hier erhalten Sie Tipps, Nachrichten und Vorschläge für die Arbeit mit KlientInnen, außerdem werden fachpolitische Themen behandelt.
soziale-psychiatrie   gemeindepsychiatrie
Hinzugefügt am 13.01.2013 - 15:13:49 von ilberu
Kategorie: Gesundheit Blogs RSS-Feed exportieren
http://gemeindepsychiatrie.blogspot.com/
 
 
RSS-Feed - Einträge
 
Der neue Beitragsservice löst die GEZ ab - Was ändert sich für die Gemeindepsychiatrie
Die Gebühreneinzugszentrale ist nicht mehr und es wird ihr und ihrem Gebaren gegenüber vielen KlientInnen wahrscheinlich niemand eine Träne nachweinen. Interessieren sollen hier vor allem die Änderungen für KlientInnen und Einrichtungen der Gemeindepsychiatrie.Neue Fristen zur Befreiung Die für KlientInnen wohl wichtigste Neuerung ist die Möglichkeit, sich innerhalb von zwei Monaten auch rückwirkend befreien zu lassen. Für Verwirrung führt hier aber bereits wieder eine Einschränkung, deren Sinn sich mir noch nicht ganz erschlossen hat: "Beachten Sie bitte: Maßgeblich ist das Erstellungsdatum des Bescheids und nicht das Ausstellungsdatum der Bescheinigung". Gemeint ist hier wohl, dass die Frist von zwei Monaten ab Leistungsberechtigung gilt und nicht erst dann beginnt, wenn der Bewilligungbescheid an den Klienten rausgeht. Wird die Frist versäumt, kann man erst (wie auch schon in der Vergangenheit im Folgemonat des Befreiungsantrags befreit werden.WohngemeinschaftenDie Beitrags-Befreiung eines eines einzelnen Bewohners in einer Wohngemeinschaft führt nicht dazu, dass diese Wohnung insgesamt von der Beitragspflicht befreit ist, es sei denn, es handelt sich um eine Ehe oder um eingetragene Lebenspartner. Wer den Beitrag in einer WG zahlt, müssen die (volljährigen) BewohnerInnen untereinander klären. HärtefallregelungWenn kein Anspruch auf Sozialleistungen bzw. ALG II aufgrund zu hohen Einkommens besteht, aber  die Bedarfsgrenze um weniger als die 17,98 Euro überschritten wird, kann eine Befreiung im Rahmen der Härtefallregelung beantragt werden. Dem Antrag muss dann ein Ablehnungsbescheid der entsprechenden Behörde (z.B. Jobcenter beigelegt werden.Original oder KopieGlücklicherweise stellen  z.B. die Jobcenter mittlerweile Bescheinigungen über den Leistungsbezug (Drittbescheinigung) aus. Liegt diese nicht vor, verlangt die ehemalige GEZ weiterhin entweder das Original oder eine beglaubigte (!) Kopie des Bewilligungsbescheids. Die Behörde entblödet sich also nicht, hier den BügerInnen zu unterstellen, dass sie Bewilligungsbescheinigungen fälschen könnten. Wird das Original mitgeschickt, so sollte dies mit "Original – bitte zurücksenden" gekennzeischnet werden.Befreiung bzw. verringerter Beitragssatz von Menschen mit BehinderungHier gegen laufen bereits die Sozialverbände Sturm (siehe z.B. der WAZ-Beitrag)  Die Einzelheiten stehen im Merkblatt für Menschen mit Behinderung.Offizielle Seite: http://www.rundfunkbeitrag.de/Einrichtungen des GemeinwohlsHier gibt Verbesserungen. Für gemeinnützige Einrichtung wird der zu entrichtende Betrag pro Betriebsstätte auf 17,98 Euro gedeckelt. Bis zu acht Beschäftigte pro Betriebsstätte werden 5,99 Euro fällig. Dabei werden Inhaberin oder Inhaber, Auszubildende und geringfügig Beschäftigte, sogenannte Minijobber, Personen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst absolvieren nicht mitgerechnet. Betriebsstätte wird folgendermaßen definiert: " Betriebsstätte ist jede zu einem eigenständigen, nicht ausschließlich privaten Zweck bestimmte oder genutzte ortsfeste Raumeinheit oder Fläche innerhalb einer Raumeinheit. Dabei gelten mehrere Raumeinheiten auf einem Grundstück oder auf zusammenhängenden Grundstücken, die demselben Inhaber zuzurechnen sind, als eine Betriebsstätte. Auf den Umfang der Nutzung zu den jeweiligen nicht privaten Zwecken sowie auf eine Gewinnerzielungsabsicht oder eine steuerliche Veranlagung des Beitragsschuldners kommt es nicht an." Ein Rundfunkbeitrag nach Absatz 1 ist nicht zu entrichten für Betriebsstättendie gottesdienstlichen Zwecken gewidmet sind,in denen kein Arbeitsplatz eingerichtet ist oderdie sich innerhalb einer beitragspflichtigen Wohnung befinden, für die bereits ein Rundfunkbeitrag entrichtet wird. Offizielle Seite (Infos für Einrichtungen des Gemeinwohls):http://www.rundfunkbeitrag.de/einrichtungen-des-gemeinwohls/
03.01.2013 - 10:00:00
http://gemeindepsychiatrie.blogspot.com/2013/01/der-neue-beitragsservice-lost-di ...
 
Prezi-Vorträge mit Bezug zu psychischen Erkrankungen
Prezi ist ein Internetportal, das die Erstellung von Präsentationen in einem ungewohnten und eher "frischen" Look ermöglicht. Man fliegt förmlich durch die Präsentationen -Schwindel nicht ausgeschlossen. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber ein Besuch der Seite lohnt sich allemal. Weiter unten finden Sie eine Auswahl von Präsentationen mit gemeindepsychiatrischen Bezügen, ein Teil von ihnen ist aber in Englisch verfasst.Zwangsstörungen:Beratung bei psychischen KrisenCase Work & Case Management (Englisch)Community Mental Health (Englisch)Mental Health Nursing (Englisch)Deinstitutionalisierung (Englisch, mit Bezug zu den USA)Road to Recovery Housing Project Research Evaluation (Englisch, sehr interessant)Turning the Key (Englisch, Infos zu Gemeindepsychiatrie in Kanada)Addressing the Stigma of Mental Illness as Social Justice: A Psychiatric Rehabilitation Conceptualization (Englisch)
02.01.2013 - 10:00:00
http://gemeindepsychiatrie.blogspot.com/2013/01/prezi-vortrage-mit-bezug-zu-psyc ...
 
Materialien zum Thema Zuverdienst und Arbeit
Folgen Sie einfach den Links: Praxistreffen Zuverdienst in der Gemeindepsychiatrie 2010Das Konzept personenzentrierter Leistungserbringung in der WerkstattAusschreibung Unterstützte BeschäftigungFachtagung IntegrationForschungsbericht (2008): Zuverdienst als Chance zur Teilhabe psychisch kranker und behinderter MenschenMaterialien zur 11. Fachtagung Teilhabe am ArbeitslebenIndividuelle Wege ins Arbeitsleben. Abschlussbericht zum Projekt »Bestandsaufnahme zur Rehabilitation psychisch Kranker«Vortrag zur Sozial- und Gemeindepsychiatrie mit Infos zur Evidenz verschiedener Reha-Konzepte
01.01.2013 - 10:00:00
http://gemeindepsychiatrie.blogspot.com/2013/01/materialien-zum-thema-zuverdiens ...
 
Kostenlose Literaturverwaltung Mendeley-Desktop
Für jene LeserInnen, die noch studieren oder wissenschaftliche Publikationen erstellen, möchte ich die kostenlose Literatur-Verwaltung Mendeley-Desktop empfehlen, deren Bedienung allerdings englische Grundkenntnisse voraussetzt. Das Programm ermöglicht die schnelle Aufnahme von Quellen in die eigene Literaturdatenbank. Unterstützt werden unterschiedliche Formate von Online-Datenbanken, Quellenangaben inkl. Abstracts und Schlagwörtern werden mit einem Klick übernommen. Literatur kann nach verschiedenen Kriterien gefiltert, markiert und mit eigenen Schlagwörtern versehen werden. Wer gerne von überall auf seine Literaturangaben zugreifen möchte, kann diese in einen geschützten Online-Bereich hochladen. Eine Integration in MS Word ist möglich. Zusätzlich kann man sich bei Mendeley in verschiedenen themenspezifischen Gruppen anmelden und sich so mit anderen Personen zum eigenen Forschungsthema austauschen.Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download erhalten Sie hier:Mendeley Desktop
31.12.2012 - 10:00:00
http://gemeindepsychiatrie.blogspot.com/2012/12/kostenlose-literaturverwaltung-m ...
 
Pro - und Kontra-Debatte psychiatrische Zwangsbehandlung
Pro Menschen in schweren seelischen Krisen - beispielsweise aufgrund einer Psychose  - droht der Verlust der wirtschaftlichen Grundlage, Mietverhältnisse geraten wegen Verstößen gegen die Hausordnung in Gefahr. Nicht selten führen diese Krisen mit langer Schlaflosigkeit und fehlender Nahrungsmittelaufnahme zu somatischen Problemen. Für Menschen in solchen Situationen sollte eine Zwangsbehandlung im Rahmen enger gesetzlicher Vorgaben auch in Zukunft als letztes Mittel möglich sein. Problematisch ist hierbei sicherlich, dass Behandlung im Kontext einer akut-psychiatrischen Krankenhausaufnahme fast immer als medikamentöse Behandlung – u.U. flankiert von psychoedukativen Maßnahmen – verstanden wird. Andere Behandlungsformen wie die Psychotherapie sind in der Regel in der Akutbehandlung nicht vorgesehen und werden weder vom etablierten klinischen System noch durch die Krankenkassen gefördert. Diese Behandlungsformen sind ebenso in den Aufnahmestationen auszubauen, wie die Zahl von Pflegekräften , um das Maß der Zwangsbehandlungen so niedrig wie möglich zu halten.  Ein völliger Verzicht auf die (initiale) Zwangsbehandlung würde in der Zukunft dazu führen, dass die Psychiatrie für eine PatientInnengruppe nur noch verwahrenden Charakter bekäme. Damit würde man an heute eientilch überkommende Zeiten anknüpfen – mit allen negativen Folgen für die PatientInnen. KontraDie breite Diskussion um die Zwangsbehandlung hat außerhalb antipsychiatrischer Bewegungen erstmals die klinische Psychiatrie und den gemeindepsychiatrischen Bereich erreicht. Dies liegt in verschiedenen Gerichtsurteilen begründet, die zum momentanen Zeitpunkt psychiatrische Zwangsbehandlungen überwiegend verbieten.  Die Verunsicherung aufgrund der aktuellen Rechtslage hat dazu geführt, dass in den meisten psychiatrischen Kliniken bis zur Klärung der Rechts- bzw. Gesetzeslage keine Zwangsbehandlungen mehr durchgeführt werden. In der Folge zeigen sich erste positive Entwicklungen, d.h. die Kultur in einigen Kliniken wandelt sich. Der Faktor Zeit bzw. das Sich-für-die-PatientInnen Zeit-Nehmen erlangt immer größere Bedeutung und zeigt bereits Erfolge im Sinne der Verständigung zwischen PatientInnen und BehandlerInnen.  Ein Fortbestehen des Zwangsbehandlungsverbot wird die einzige Möglichkeit sein, diese positiven Entwicklungen weiter zu fördern. Der mitunter einhergehende ökonomische Druck (der im Übrigen mit den der Umstellung des Vergütungssystems weiter zunehmen wird) würde in Zukunft als Forderungen an die Krankenkassen kanalisiert. Eine Rückkehr zu legitimierten Zwangsbehandlungen – auch unter der Berücksichtigung enger gesetzlicher Vorgaben  â€“ wird aufgrund von unveränderter Personalknappheit und mangels finanzierbarer Alternativen (z.B. Soteria) bei jenem Teil der PatientInnen, der Zwangsbehandlungen erlebt, wieder zu einer Abkehr von der Psychiatrie führen.
30.12.2012 - 10:00:00
http://gemeindepsychiatrie.blogspot.com/2012/12/pro-und-kontra-debatte-psychiatr ...
 
Online-Vorträge zu psychischen Erkrankungen und psychiatrischen Themen
Die DGPPN bietet in seiner Mediathek ein großes Angebot von Video-Vorträgen zu psyischen Erkrankungen und psychiatrischen Themen. Da sich die DGPPN erfreulicherweise auch sozialpsychiatrischen Themen immer mehr öffnet, finden sich in der Mediathek auch vielfältige Vorträge mit sozialpsychiatrischen Bezügen.Auf der folgenden Homepage finden sie eine Übersicht über alle Vorträge:Bibliothek der DGPPNUnd hier eine kleine Auswahl mit Direkt-Link:Innovative Versorgungsformen:Sozialpsychiatrie und störungsspezifische Behandlung: ambulant vor stationär in England und Deutschland SozialpsychiatrieSozialpsychiatrie und Soziologie – Rückblick auf ein spannungsgeladenes Verhältnis  Der Beitrag der Sozialpsychiatrie zur Identität der Psychiatrie Kritisch denken und engagiert handeln - Zum Selbstverständnis der Sozialpsychiatrie  Journalistische Berichterstattung über psychische Erkrankungen: Beispiele aus Deutschland, Ã-sterreich und der Schweiz im VergleichWerden psychiatrische Patienten häufiger gestalkt? Versorgungsstrukturen Psychiatrische Institutsambulanzen und vertragsärztliche Versorgung: Kooperation statt Separation  Störungsspezifische VorträgePhänomenologie, Ätiologie und Behandlung der Borderline-Störung - Teil 1 Phänomenologie, Ätiologie und Behandlung der Borderline-Störung - Teil 2  Interpersonelle Psychotherapie der Depression  Psychotherapeutische Strategien für PTBS und andere Traumafolgestörungen   SuchtPsychotherapie der Benzodiazepinabhängigkeit - Entgiftung bei Low-dose-Abhängigkeit  Benzodiazepinabhängigkeit Integratives Behandlungskonzept für Patienten mit der Doppeldiagnose: Psychose und Sucht im Isar-Amper Klinikum  PatientInnenverfügungen und MitbestimmungAutonomie - Grenzen der Autonomie: Selbstbestimmung des Patienten zwischen Autonomie und Paternalismus  Anwendungspraxis von Patientenverfügungen in psychiatrischen Kliniken  Anwendungspraxis von Behandlungsvereinbarungen in psychiatrischen Kliniken Behandlungsvereinbarungen in der Gemeindepsychiatrie: Evaluation der Erfahrungen in Halle (Saale)  Eigene Erfahrungen mit der Psychiatrie und Fallberichte aus der Praxis Zwang in der PsychiatrieZwang vs. Selbstbestimmung - eine stetige medizinethische Herausforderung Zwangsbehandlung in der Psychiatrie – künftiger Forschungsbedarf  SonstigesBurnout bei professionellen Helfern in der Psychiatrie und Psychotherapie
29.12.2012 - 10:00:00
http://gemeindepsychiatrie.blogspot.com/2012/12/online-vortrage-zu-psychischen.h ...
 
Mit der Foto-AG Bilder kostenlos verlegen und zuverdienen
Sie machen zusammen mit Ihren KlientInnen Photos und haben den Wunsch, diese zu veröffentlichen. Bisher scheiterte dies an den Kosten? Eine neue kostengünstige Möglichkeit zum Verlegen eigener Photos bietet die Internetplattform "Calvendo". Bei Calvendo können Photos zu Kalendern oder Posterbüchern zusammengestellt werden. Ein Jury entscheidet dann über die Veröffentlichung. Bei einer positiven Beurteilung wird das entsprechende Werk veröffentlicht, wobei Calvendo nach eigenen Angaben alle Kosten (inkl. z.B. der Beantragung einer ISBN-Nummer) übernimmt. Das fertige Produkt wird dann u.a. bei Amazon gelistet, die UrheberInnen erhalten für jedes verkaufte Exemplar einen Anteil von bis zu 30 Prozent. Sicherlich keine Möglichkeit, mit den Bildern reich zu werden. Aber so eine eigene Publikation hat schon was. Photobücher und -kalender könnten z.B. auch als Werbegeschenke verteilt werden, so dass ein Teil der Ausgaben wieder an die KlientInnen zurückgeht.Zu CalvendoAnsprechpartner für Vereine und KörperschaftenP.S. Sollte jemand das Angebot bei der gemeindepsychiatrischen Arbeit, z.B. im Rahmen einer Photo-AG, ausprobieren, freue ich mich über Rückmeldungen.  
28.12.2012 - 10:00:00
http://gemeindepsychiatrie.blogspot.com/2012/12/mit-der-foto-ag-bilder-kostenlos ...
 
Zusammenfassender Bericht zur diesjährigen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie
Auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie ist ein Bericht von Martin Osinski zur Jahrestagung der DGSP erschienen. Der Bericht ist auf der Seite unten als PDF herunterladbar:Bericht Jahrestagung
27.12.2012 - 21:50:00
http://gemeindepsychiatrie.blogspot.com/2012/12/zusammenfassender-bericht-zur.ht ...
 
 
 
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